Computerprobleme

Seit etwa zwei Wochen funktioniert mein Computer nur noch zwischenzeitlich, stürzt ab sobald es eine Onlineverbindung gibt – und gibt wahrscheinlich demnächst den Geist auf falls ich ihn nicht bald in Reparatur bringe.

Dementsprechend bin ich nur noch kurz ab und zu zu lesen bis das wieder funktioniert. Schreifalten kann ich vom Telefon aus nix, falls jemand also mehrere Links postet müssen die warten, bis es wieder geht. Was jetzt in Modernation ist, probiere ich von hier aus noch zu bekommen, garantieren kann ichs aber nicht.

Bis nach diesem Theater…

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Kunst am Wegrand: Schlange von hinten

Diesmal ist es kein Tiger, sondern eine Schlange – und sie steht direkt hinter dem Käfer:

Schade, daß direkt über die auf die Schulter tippende Schlangenzungenhand auch wieder drübergesprüht wurde, aber ein Bißchen erkennt man es noch, warum der Käfer plötzlich zusammenzuckt. Vielleicht greift sie aber auch nach der Türklinke, die Schlange, und nicht nach dem Käfer.

Hundeparkplatz

Andere Länder, andere Sitten – andere Hundehaltung?

Letztens ging es in einer Online-diskussion darum, wo denn das heißgeliebte Wauzi wartet während der Mensch der (zu) ihm gehört zum einkaufen in ein Geschäft verschwindet.

Das herzallerliebste Schnüffel-Schnauzen-Fellbündel muß natürlich draußen vor dem Geschäft bleiben; aus Gründen der Schnüffelei, und des Fells, und wahrscheinlich auch des Geschäfts, unterschwellig. Mit in den Laden kann der Hund jedenfalls nicht, außer es handelt sich um einen Blindenführhund. Aber der ist ja sowieso kein Haustier, sondern hochspezialisiertes medizinisches Personal (mit Fell) bei der Arbeit – für den gilts also nicht.

Alle anderen Hunde müssen eben draußen bleiben – nur wo dieses „draußen“ genau ist, da gibt es von Land zu Land anscheinend erhebliche Unterschiede! In den USA jedenfalls soll der Hund (auch dazulande kann er nicht in Geschäfte mitkommen – außer er ist service dog) im klimatisierten Auto oder gleich zuhause bleiben. Da hat der Hundehalter wohl Glück, wenn das zum warten etwas abseits des Eingangs im Schatten mit Wasserschüssel angebundene Haustier noch da ist, wenn Herrchen mit den Einkäufen aus der Mall kommt. Und nicht von wohlmeinenden Passanten wegen Vernachlässigung inzwischen ins Tierheim verfrachtet wurde, wie es dem Hund derjenigen fast passiert ist die die Diskussion angefangen hat. Hunde vor dem Geschäft anbinden, das tut dort kein Mensch – oder nur dann, wenn er sie nie wiedersehen will, die Hunde. Sie konnte dieses Mißverständnis jedenfalls gerade noch aufklären.

Daß das Hundeparken vor Geschäften in Europa dagegen völlig üblich ist, angesichts dessen haben eine ganze Menge Nicht-Europäer große Augen gemacht: das scheint nur in Europa so zu sein. Wobei Australien fast nicht zählt – in Australien würde ich einen Haushund auch nicht so ohne weiteres der australischen Version von Draußen überlassen…

Jedenfalls soll es in europäischen Ländern, Deutschland unter ihnen, sogar Hundeparkplätze geben, wo der betreffende Laden Schatten, Anbindeplatz und je nach Lage des Geschäftsorts manchmal sogar immer eine frische Schüssel Wasser bereitstellt; war mein Beitrag zur Wauzi-draußen-wo-Diskussion. Das hört sich verrückt an, aber ich habe sogar Beweisfotos 🙂

Eigentlich wäre das doch nicht das schlechteste, das man als Idee in andere Kontinente exportieren könnte. Gut, vielleicht nicht gleich nach Australien.

Expressionistische UBahn-Station

Diese Fotos sind nicht schwarzweiß – in dieser UBahnstation sieht es tatsächlich so monochrom aus:

Wäre nicht hier und da mal ein roter Punkt, müßte ich das wirklich dazusagen: doch, das sind Farbfotos, ehrlich!

Es sieht hier trotzdem aus wie die Kulisse zu einem Film Noir. Schade nur, daß die Geschichten die ich aus UBahnen erzähle eher was für eine im augapfelschleudernden Siebziger-Psychedelikmuster gestrichene Station sind. Aber die Sorte Architektur vermisst andererseits auch kein Mensch.

Füße hochlegen

Das hier:

wäre das passende Bild zum Sockenrätsel gewesen, oder zu den unmodernen Unmöglichkeiten. Aber da hatte ich das Bild noch nicht. Vielleicht auch zum Reisebericht über ein Wochenende auf der Skihütte, aber da war ich auch nicht in den letzten Jahren. Geschichten von Wintercamping (so kalt, daß ich mit dem Hund zusammen auf dem Wohnmobil-Autositz übernachtet habe), eingefrorenen Wasserleitungen auf einer anderen Hütte (reden wir nicht drüber), und der zu noch wieder einer anderen Gelegenheit innerhalb einer halben Stunde aus schierer Frustration über die Hang-Schlitterei mit dem Gepäck einer ganzen Musikkapelle eigenhändig (und allein) mit dem Kehrblech gezimmerten 38-stufigen Eistreppe – die sind etwas, das man lieber erzählt als erlebt. Oder idealerweise von anderen erzählt bekommt.

Aber das Bild von meinen zwei unterschiedlichen Socken, das gefällt mir dann doch gut; auch wenn es in der wohlig-warmen Wohnung entstanden ist 🙂 Ohne frierendes irgendwas, und vor allem ohne selbst zu frieren. Damit es nicht ganz so einzeln ist, das Bild, hier noch ein anderes unvermitteltes Riesenrad-Bild, das ich eigentlich zu Neujahr posten wollte, weil es aussieht wie ein Feuerwerk:

Da hatte ich das Bild schon, zu Neujahr – aber in dem Fall habe ich es einfach vergessen.