Die Stadt aus Blei und Gold

… ist die direkte Übersetzung des Buchtitels The City of Gold and Lead; aber um das SciFi-Buch von 1968 geht es nicht.

Die Romanhandlung hat nichts, garnichts mit ihr zu tun; aber der Titel ‘Stadt aus Blei und Gold’ schien mir sehr verlockend sehr passend auf eine andere, real existierende Stadt: Jerusalem.

Stadt aus Gold, nun, ‚Yerushalajim shel Zahav‘ ist – in vier oder fünf verscheidenen Schreibweisen – öfter kommentiert in die Richtung als „die B-Auswahl für die Nationalhymne Israels“ zu finden.

Stadt aus Blei – auch das. Unvermeidlich. In den Wünschen derer die sie gern verschwunden sähen, und davon gibt es wohl eine ganze Menge. Seit ewigen Zeiten. Vor dreitausendzweihundertwasweißich Jahren ist in einem ägyptischen Text bereits ein Überfall auf Jerusalem urkundlich erwähnt. Seitdem, im Dutzend wohl billiger. Und heutzutage?

Hier verlasse ich mich auf das, was das Netz so einfängt. Dort war ich noch nicht, weder in Jerusalem noch woanders in Israel, und kenne über die übliche kulturelle Osmose hinaus auch nicht viel von dieser Stadt. Und kenne sie über das was ich surfend im Netz so mitbekomme. Und beteiligt am Konflikt bin ich nicht über das grundsätzliche hinaus daß, wie ich den letztens in den Tiefen des WWW sehr treffend darüber gelesen habe, wenn jemandem eine Knarre an den Kopf gehalten wird, ich erst schaue daß die verschwindet und dann nach dem Mordversuchsmotiv frage. Und bin beteiligt über das was ich surfend… etc.

Was das Netz an seriösen Informationen ergibt ist meistens etwas in diese Richtung:

(Bild von frontpagemag.com)

Warum scheint mir also ausgerechnet gestern beim Blick aufs Bücherregal Jerusalem, die ‚Stadt aus Blei und Gold‘ so treffend? Weil ich gerade gelesen habe, daß die letzten Terroraktionen im arabisch-israelischen Konflikt komplett acte gratuit waren, sinnlos außer for the evils of it und als PR-Maßnahme für die Hamas. Hier:

http://rungholt.wordpress.com/2014/08/29/eine-interessante-einschatzung/

Da bekommt der Begriff “PR-Schlacht” gleich eine ganz neue Bedeutung.  Es darf jetzt geschrieen werden (Wahlweise mit dem Kopf gegen die Wand gelaufen und dergleichen mehr). Oder verzweifelt.

Mein Beileid für die Angehörigen der sinnlosen Opfer!
Und meine Hochachtung an alle die in der Ecke der Welt trotz allem versuchen ein vom Terror nicht eingeschüchtertes, einigermaßen gutes Leben zu führen.

Hoffentlich hält Israel auch in Zukunft gegen den Terror durch – alles Gute!

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Veröffentlicht am August 29, 2014 in Kein Smalltalk, Politik und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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