Teddybären gesucht

Die Woche war auf der Achse des Guten ein Bild verlinkt, bei dem jemand von den Autoren in Israel einfach mal durch das Schaufenster eines Spielzeugladens geknipst hat. Hier: http://www.achgut.com/dadgdx/images/bild_der_woche/P1140758_medium.jpg .

Das Bild zeigt wohl soetwas wie Normalität, die nach den jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen von und mit der Hamas zaghaft wieder ins Land tröpfelt. Oder das zumindest versucht.

Teddy2Teddy1Es hat aber noch einen unerwarteten Nebeneffekt: ich finde die da zu sehenden Teddys absolut knuffig und einfach niedlich! Kurz und gut hätte ich gerne einen. (Vorzugsweise – natürlich – genau soeinen bevor ich nach was ähnlichem gucke) Ich kann mich noch ein Bissl rausreden wegen plötzlich-Teddy-wollen weil meine Nachbarin Ende des Monats ein Kind erwartet und ich sowieso noch was brauche was ich ihr zur Geburt schenke und sich ein Teddy da garnicht schlecht macht undsoweiter.

Da ich jetzt aber nicht uuuuunbeeeeediiiiingt AchGut schreiben will mit einem Text a la: „toller Blog, wichtige politische Texte die sonst keiner bringt, super recherchiert, wirklich gut geschrieben und alles – aber was ich eigentlich fragen wolle: woher bekomme ich so einen Teddybär wie die vom Nahost-Foto?“, erstmal der Publikumsjoker (falls jemand Lust auf ein kleines Rätsel zur Nacht hat darf gern mitgeraten werden):

Hat jemand bessere Augen als ich und kann auf den Etiketten auf dem Foto etwas brauchbares entziffern oder (er)kennt zufällig die Spielzeugfirma (oder wen der sie kennen könnte)? Ein paarmal sieht man das Logo, Internetrecherche nach ‚Butterflies‘ oder ähnlich spuckt aber nix verwertbares aus  (da könnte ich eher meine Küche aufstocken mit Messern), genauso die nach Bildern von Spielzeugfirmenlogos  ):

.Teddylogo2Teddylogo3TeddylogoDas war das Rätsel des Monats, Aurorula dankt für die Aufmerksamkeit (ich lasse von mir hören falls ich das wirklich rausbekommen sollte…)!  😛

(wie gesagt braucht Ihr nicht extra mitsuchen; nur falls wer zufällig was weiß…)

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Veröffentlicht am September 5, 2014 in Uncategorized und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 11 Kommentare.

  1. Großes Bärenrätsel ojfn Schabbes.
    Auf die Schnelle fand ich etwa diese, jedoch andere:

    http://israelroses.com/item_teddybears.asp

    http://www.alezait.com/en/for-kids/461-teddy-bear-blue-with-shema-israel.html

    Und http://www.toysrus.co.il ist nur auf Iwriss, das Suchwort „teddy bear“ kennen die nicht.

    Dir a guttes Wochenende 🙂

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  2. Mit einer Adresse oder gar mit dem Teddybären selbst kann ich leider nicht helfen. Aber ich erzähle von einem Erlebnis, ja?

    Du findest die auf der Achse des Guten abgebildeten Teddybären absolut knuffig und einfach niedlich. Das heißt, Du entscheidest nach dem Aussehen.
    So würde auch ich in einem Spielzeuggeschäft vorgehen: Würde den Teddybären nacheinander tief in die Augen schauen – und der Teddybär, der zurückschaute, den würde ich nehmen.
    Nicht so eine etwa 10-jährige bei Aldi neulich. Da lag ein Haufen Plüschtiere, darunter Teddybären, auf einem Wühltisch. Und was macht die Kleine? Nimmt jedes Tier einzeln in die Hand, zieht ihm beherzt die Beine lang, und wirft es gleichgültig zurück. Der Nächste bitte!
    Ein Fall für – hm – den Psychologen?

    Teddybär heißt auf Iwrit „Dubi“ (von Dow: Bär). Keine Hilfe, wie?

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    • … schon ein großer Rebbe hieß Dow-Ber von Meseritsch. Der hatte einen doppelten Pelz

      Und die Kleine will vielleicht mal Tierärztin werden?

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      • Ein anderer Rebbe wiederum, R. Zwi Hirsch Chijut, konnte doppelt so schnell laufen. Wozu es ihn manchmal durchaus drängte. Vor falschen Versammlungsorten nämlich.
        Dazu eine Anekdote, deren Pointe Aurore verstehen wird, auch wenn ein Bißchen Iwrit, der Würze wegen, hinein muss.

        Also: Im letzten Tora-Abschnitt von Schmot (Exodus) stehen zwei Psukim (Verse), deren Erhabenheit fromme Jiddn nicht gern der unfrommen Konkurrenz überlassen:

        וַיְכַס הֶעָנָן את אוהל מועֵד וכבוד ה‘ מָלֵא את המשכן. ולא יכול משה לבוא אל אוהל מועֵד כי שכן עליו הֶעָנָן וכבוד ה‘ מָלֵא את המשכן. (שמות מ, לד-לה)

        Wa-jécass he-Anán et Óhel-Mo’éd u-Chwod-Hašem malé et ha-Mischkan. We-lo jachol Mosche lawo el Óhel-Mo’éd ki schachán alaw he-Anán u-Chwod-Hašem malé et ha-Mischkan.

        [Und die Wolke bedeckte das Stiftszelt und die Herrlichkeit des Ewigen füllte die Wohnung.
        Und Moscheh konnte nicht hineingehen in das Stiftszelt; denn die Wolke war gelagert darüber und die Herrlichkeit des Ewigen füllte die Wohnung. (Schmot 40, 34-35; Zunz)]

        Reformjuden in Wien hatten eine Schul errichtet, an deren Außenwand mit goldenen Lettern zu lesen war: „U-Chwod-Hašem malé et ha-Mischkan – Und die Herrlichkeit des Ewigen füllte die Wohnung“.
        Kam vorbei Rabbi Zwi Hirsch Chijut und las die Inschrift. „An deren Stelle hätte man den nächsten Passuk anbringen sollen“, meinte er: „We-lo jachol Mosche lawo el Óhel-Mo’éd – Und Moscheh konnte nicht hineingehen in das Stiftszelt“.

        Gute Woche!

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        • Ah, jener aus Brod bei Lemberg (1805 – 1855), צבי הירש חיות , Zwi Hirsch Chajes, ein großer Talmudist, dazu gelehrt in Sprachen, Literatur, Geografie. Der war Rebbe von Kalisch.

          In Brod (Jitzchok Babel hat später viel über die Stadt geschrieben) steht eine wahnsinnige Synagoge, noch erhalten in einem déplorablen Zustand:

          Rebbe Zwi Hirsch Chajes wusste, was das IST!, „u-Chwod-Hašem malé et ha-Mischkan“, und die Herrlichkeit des Ewigen füllte die Wohnung. Jene, die diese prangende, goldene Inschrift in Wien angebracht hatten, wussten es nicht, die überschätzten sich selbst…

          A gutte woch 🙂

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    • Keine Hilfe, wie?
      Doch, als Suchbegriff ist das schonmal eine Hilfe 😀 (Die AutoKorrektur will unbedingt ‚Dubai‘ suchen, aber das konnt ich ihr ausreden) – gefühlt bin ich schonmal ein gutes Stück weiter, weil im richtigen Land angekommen.
      Teddybär heißt auf Iwrit „Dubi“ (von Dow: Bär).
      Das hört sich lustig an und passt irgendwie (: (Auch wenn ich nichts dagegen habe ein Spielzeug nach einem US-Präsidenten zu benennen – grade hatten wirs im anderen Thread auch von Roosevelt, wegen Mt.Rushmore – das passt irgendwie auch).

      Schönes Wochenende / Shabat shalom allen! 😀

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      • „Teddy“ nach dem ersten Roosevelt im Weißen Haus lass ich gelten, wenn ich auch eine leichte Vorliebe für „Dubi“ habe. Beim zweiten Roosevelt, der den Dubi-Sagern (vulgo: Juden) geschadet hat, wo er nur konnte, hätte ich protestiert.

        Arutz Sheva, 26.12.2013: “President Roosevelt and the Holocaust: New Evidence”

        “During my research I found numerous examples of behind-the-scenes remarks in which U.S. president Franklin Delano Roosevelt spoke about the danger of allowing Jews in large numbers to live in one specific place, or to become too prominent in various professions.

        “He also promoted imposing a quota on the admission of Jewish students to Harvard in the 1920’s.

        “In 1943, Roosevelt urged local leaders in Allied-liberated North Africa to limit the entry of Jews into many professions. He claimed that ‘the complaints which the Germans bore towards the Jews’ were ‘understandable’ because there were many Jews in law, medicine, and other fields in Germany.”
        (…)
        http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/14290#.U8vne0Aa6UI

        Gute Woche Dir und allen Lesern.

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