Essbare Karikaturen

Besser bekannt als:

VanillekipferlnVanillekipferln

(das l ist übrigens keine Binnenmajuskel – das ist ein L! Ein Vanillekipferl, mehrere Vanillekipferln. 🙂 )

Politisch unkorrektes Gebäck mit Geschichte – Ja, doch. Nuß- bzw. Vanillekipferln sehen nicht umsonst aus wie sie eben aussehen. Eßbare Karikaturen eines bekannten Symbols – der Legende nach aus der Taufe gehoben von den Wienern während der zweiten Türkenbelagerung, zu Ehren eines (frühaufstehenden) Bäckerlehrlings, dessen Warnung die Stadt vor den im Morgengrauen anmarschierenden Türken gerettet hat. Die den islamischen Halbmond in der Flagge führen. (Wikipedia dementiert das übrigens, aber das müssen sie wohl – kann ja jeder reinschreiben was auch immer.)
Mindestens ein Rezept dafür hätte auf die Rezeptseite der berühmten Yllandsposten-Ausgabe gehört, die es eigentlich hätte geben sollen. Islamkarikatur wirklich lecker 🙂 ! Warum (wenn die Legende stimmt?) dergestalt eßbare Islamkarrikaturen jetzt hauptsächlich zu Weihnachten gebacken werden ist mir genauso unbekannt wie ob das Wort ‚Kipferl‘ und die Beleidigung ‚Kaffer‘ für Islam-Ungläubige eine verwandschaftliche Beziehung haben. Wenn das Zufall ist, dann ein schöner. Heutzutage könnte das Gebäck falls das Moslems finden die sich davon agressiv dauerbeleidigen lassen auch ohne Vorwand Probleme geben; wenn sich jemand entschließt die Geschichte aus der Versenkung der Vergessenheit der Vorweihnachtsharmonie heraufzuholen. In der türkischen Gesetzgebung gibt es aber zudem einen Paragraphen der eine Beleidigung des ‚Türkentums‘ unter Gefängnisstrafe stellt – der stammt allerdings nicht von dieser Geschichte. Die Realität ist eben unrealistisch.

Hier also zum auf der Zunge zergehenlassen, solange es noch geht: daß es politisch unkorrekte Kekse gibt – und die Kipferl natürlich auch.

Zutaten:
260g Mehl
100g gemahlene Mandeln (entweder mahlen oder versuchen gemahlene ohne Schale zu bekommen)
1 Prise Salz
80g Puderzucker
4 Päckchen Vanillezucker
1 Vanilleschote
1 Eigelb
200g Butter
zum wenden der fertigen Kipferln ausreichend Zucker (was nach dem backen übrigbleibt von den Resten der Vanilleschote mit noch mehr Zucker einige Wochen in ein luftdichtes Einmachglas tun und so selbst Vanillezucker machen)

Backzeit: 15 Minuten bei 180°

Zubereitung:
• Butter kleinhacken, mit Zucker und Vanillezucker vermischen bis das ganze bröselig ist
• Vanilleschote ausschaben und das Vanillemark zu den Butterbröseln hinzufügen
• Eigelb hinzufügen (das Eiweiß hebt jeder der sie kann für Makronen auf, ich mache immer Rührei draus.)
• Mehl, Salz und Mandeln vermengen, dann Mehlmischung und Buttermischung glatt verkneten (von Hand, der Mixer schafft das nicht, also entweder eine wirklich große Schüssel nehmen oder portionsweise das Mehl in die Butter geben. Wenns zu bröselig wird kann man mit einem kleinen Schluck Milch abhelfen)
• Teig etwa 20 Minuten kaltstellen
• aus jeweils etwa spielwürfelgroßen Stückchen Teig durch rollen kleine Halbmonde formen (es gibt tausende Tips die angeblich die einzig wahre Methode sind gleichgroße Stücke zu bekommen. Alle überflüssig – ungefähr reicht) und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.
• Kipferln im vorgeheizten Ofen bei 180° etwa 15 Minuten backen bis die Spitzen anfangen knusprigbraun zu werden (Vorsicht: die zweite Ladung braucht nur noch etwa 10 Minuten, selbst wenn der Ofen vorgeheizt war).
• ich lasse das Backpapier zusammen mit den Kipferln ein Bißchen von der abgeschrägten Seite des Blechs auf den Tisch rutschen und ziehe dann wie in diversen Zaubertricks zu sehen schnell das heiße Blech drunter weg, sodass die Kipferl hinterher auf dem Papier auf dem Tisch liegen; wer das nicht will oder kann (das braucht Übung; mit Ofenhandschuhen, heißem Blech und allem) kann sie auch mit einem Pfannenwender herunterheben.
• Kristallzucker in eine Müslischüssel geben und mithilfe zweier Kaffeelöffel die noch warmen Kipferln drin wenden, dann auf einen Rost zum auskühlen legen.
• aufheben kann man sie theoretisch in einer Blechdose, praktisch sind sie immer sehr schnell weg.
(besser geht das zu zweit: wenn einer die zweite Fuhre Kipferl macht und der andere die fertiggebackenen im Zucker wälzt. Sonst ist nie genug Zeit bis schonwieder welche fertig sind. Oder erst alle Kipferl machen und entsprechend auf zusätzlichem Backpapier liegenlassen und erst dann den Ofen einschalten wenn alle Rohlinge fertig sind.)

Guten Appetit :hunger: !

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Veröffentlicht am Dezember 19, 2014 in Kulinarisches, Smalltalk und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 17 Kommentare.

  1. Großartige Chanukka-Geschichte, Aurorula. Nein, nicht Weihnachtsgeschichte. Was für einen Sieg feiert schon die Christenheit zu Weihnachten? Gar keinen. Zu Chanukka feiert man aber einen Sieg; und zwar der Guten gegen die Bösen. Und dazu passt der Sieg des guten Jan Sobieski gegen den bösen Kara Mustafa. Wenn einer schon Kara Mustafa heißt!

    Die Legende vom Bäckerlehrling, der Wien vor den türkischen Horden rettet: zum Anbeißen.
    Mürbeteigköpfe mit Eisbombe drauf: the Idee.
    Und das Beste zum Schluss. (Von RC gelernt, wie man eine Geschichte beendet, wie?). Wenn der Gutmensch schon aufatmet – nur noch ernstgemeintes Vanillekipferl-Rezept, keine Islamkritik mehr ‒, dann kommt’s:
    „erst dann den Ofen einschalten, wenn alle Rohlinge fertig sind“.
    Die Rohlinge: hopp mit ihnen in den Ofen! Eine Strafe wie im Märchen. Wunderbar!

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  2. Aus Was so nicht im Lexikon steht. Kurioses und Schlaues aus allen Wissensgebieten (Texte: Joachim Heimannsberg), F. A. Brockhaus, 1996:

    Woher stammt das Croissant: aus Österreich, aus Frankreich, aus der Schweiz?

    Es stammt aus Österreich. Als die Türken 1683 zum zweiten Mal Wien belagerten – 1529 hatten sie zum ersten Mal die Stadt bedroht –, hörten die wie stets nachts arbeitenden Bäcker, wie die Türken einen Tunnel unter die Stadt trieben. Durch ihren Alarm konnten die Bäcker Wien retten. Zur stolzen Erinnerung an dieses Ereignis kreierten sie das Croissant, dem sie die Form des türkischen Halbmonds gaben – so will es die Geschichte.
    Auf alle Fälle wurden die „Hörnchen“ (denn das bedeutet das Wort) in Wien kreiert, um den Sieg über die Türken zu feiern.

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  3. Den Ablauf der zweiten Belagerung der Stadt Wien vom 14. Juli bis zum 12. September 1683, der wir das Vanillekipferl verdanken, schildert zusammengefaßt Edward Crankshaw in seinem Buch Die Habsburger, Wien, München u. Zürich 1971, S. 136-138.

    Seit 1971 hat die Schilderung an Geschmack gewonnen, finde ich. Hier, bedient Euch!:

    „Die Türken kämpften nicht nach europäischen Gepflogenheiten. Sie brannten und metzelten einfach nieder, nicht in der Hitze des Gefechts oder im Taumel des Sieges, auch nicht in zügelloser Trunkenheit, sondern kaltblütig, nach genauen Instruktionen ihrer Führung (…). Während die gewaltige Armee des Großwesirs in einer Zeltstadt außerhalb der Wiener Stadtmauern lagerte, gingen Reitertrupps auf Streifzüge und plünderten alles im weiten Umkreis.
    Diese Greuel bedrohten nicht nur Wien, sondern ganz Europa. Kara Mustafa hatte geschworen, seinen Vormarsch nicht eher einzustellen, bis er seine Pferde in der Peterskirche zu Rom anbinden könne. Doch selbst jetzt noch zögerten die deutschen Fürsten, sich zusammenzuschließen und vereint der fürchterlichen Bedrohung entgegenzutreten, einer Bedrohung, die heraufzubeschwören sich der Allerchristlichste König Ludwig XIV. von Frankreich, so sehr bemüht hatte.
    Leopold I. war keine Soldatennatur. Als die Türken sich Wien näherten, führte er die allgemeine Flucht aus der Stadt an; in seinem schweren Reisewagen rumpelte er über schlecht instand gehaltene, ausgefahrene Straßen das Donautal entlang bis Linz, dann bis Passau. Das war das Signal für alle, die Angst hatten und einen Platz in einem Wagen oder Karren bekommen konnten, in dieser Nacht der Panik und Verwirrung dem Kaiser zu folgen und zu flüchten. Aber Leopold lief nicht einfach davon. Er hatte ein Ziel vor Augen. Er berief einen Reichstag nach Regensburg ein und bemühte sich, unter dem Befehl des Herzogs Karl V. von Lothringen, eine Streitmacht auf die Beine zu stellen. Viele deutsche Fürstentümer stellten Truppenkontingente. Gleichzeitig brach Johann Sobieski, der unternehmungslustige König von Polen, von Krakau aus mit einer eigenen Armee.
    Während dieses Unternehmen in Vorbereitung war, mußte Wien zusehen, daß es allein durchkam. Obzwar viele die Flucht ergriffen hatten, war die Bevölkerungszahl durch Flüchtlinge aus der unmittelbaren Umgebung angestiegen; die Anzahl der geschulten Verteidiger unter dem Befehl von Ernst Rüdiger Graf Starhemberg hingegen war nur sehr gering. (…) Schließlich begannen die festen, im 17. Jahrhundert ausgebauten Mauern der Stadt nach zwei Monaten ständiger Bombardements abzubröckeln und die Verteidiger, die nun fast am Verhungern waren, konnten nichts mehr gegen die Gräben und Minenstollen unternehmen, die von einer schier unerschöpflichen Schar türkischer Sappeure (Laufgräbenbauer) methodisch vorgetrieben wurden. Endlich gelang es den Angreifern, in der Burgbastei Boden zu gewinnen, und die Lage wurde immer verzweifelter. Nach vier oder fünf Tagen erbitterter Verteidigung schien das Ende nahe. Da – wie durch ein Wunder – leuchteten von der Höhe des Kahlenbergs, der Stadt und Fluß überragt, Feuerzeichen und unzählige Lagerfeuer auf; Sobieski und seine Polen, Karl von Lothringen mit seinen Truppen hatten sich endlich vereinigt. Als Ranghöchster übernahm der Polenkönig den Oberbefehl. Die alliierte Streitmacht marschierte vorwärts, die Hänge des Wienerwaldes hinab auf die darunter liegende Ebene zu, wo Kara Mustafa schlief, weich gebettet und von Konkubinen umringt.
    Das Ende kam schnell und gewaltsam. Die Türken waren in Schlachtordnung aufgestellt, doch sie mußten nun mit dem Rücken gegen die Mauern der Stadt, die sie um ein Haar erobert hätten, hügelaufwärts kämpfen. Gegen Nachmittag waren sie geschlagen; sie ließen alles zurück: ihre Schätze und Juwelen, vor allem aber ihre Lebensmittellager, ganze Viehhöfe, ihre Zelte und auch ihre exotischen Tiere; erst weit in Ungarn kamen sie wieder zu Atem. So wurde Wien, so wurde Österreich und mit ihm das europäische Abendland im letzten Augenblick gerettet; gerettet durch die Polen, die hier ausnahmsweise einmal Schulter an Schulter mit den Deutschen fochten.“

    Zit. n. Edgar Neis: Franz Hiesel: Die gar köstlichen Folgen einer mißglückten Belagerung. In: Hans-Christoph Graf von Nayhauss/ Edgar Neis: Thomas Bernhard/ Franz Hiesel. Philipp Reclam jun./ Lehrpraktische Analysen Folge 51. Stuttgart 1980, S. 20-23

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  4. Wieder zur zweiten Belagerung der Stadt Wien. Nein, ich mache keine Fixierung auf das Thema; wenn überhaupt dann auf Vanillekipferl. Aber ich habe eine Entdeckung gemacht, die ich mit Euch teilen möchte.
    In einem Welt-Artikel vom 30.08.2007 zitiert Jan (eh oui!) von Flocken unseren Jan Sobieski:

    Er sandte Papst Innocenz XI. die erbeutete Fahne des Propheten Mohammed mit den Worten: „Venimus, vidimus, Deus vincit“ (Wir kamen, wir schauten, Gott hat gesiegt).

    „Venimus, vidimus, Deus vincit“ ‒ Wir kamen, wir schauten, Gott hat gesiegt:
    Das, Freunde, rührt mich. Diese diskrete Anspielung unter Verständigen. Dieser so gar nicht zur Schau getragene Glaube.
    Ari, weißt Du noch?

    ויאמר משה אֶל העם אַל תיראו התיצבו וראו את ישועת הי וגו‘ ה‘ יילחם לכם ואתם תַחֲרישון. (שמות יד, יג-יד)

    Wa-jómer Mosche el ha-Am al tirá’u hitjazwú u-re’ú et Jeschu’át Haschem … Haschem jilachém lachém we-atem tacharíschu.

    [Und Mosche sprach zum Volk: Fürchtet nichts! Steht fest und seht an die Errettung durch Haschem … Haschem wird für euch kämpfen und ihr seid still. (Ex, 13-14)]

    Das sagt Mosche Rabenu in dem Augenblick, da die Kinder Jisrael vor dem Jam Ssuf stehen, vor dem Schilfmeer, und hinter ihnen die Ägypter mit ihrer Kavallerie und Pharao an der Spitze. Und dann: „wa-jawó‘u Wnej Jisrael be-toch ha-Jam ba-Jabaschá…“ – und die Kinder Jisrael gingen durch das Meer im Trocknen…

    Ich hab’s in der Regel nicht gerne, wenn sich Christen bei uns bedienen, aber hier kann man Sobieski Erschütterung und Staunen nachfühlen. Keine anmaßende Andeutung, oder?

    http://www.welt.de/kultur/history/article1145539/Wiens-zweite-Rettung-vor-den-Tuerken.html

    Gute Woche und schönen Sonntag!
    Und weiterhin natürlich: Chanukka sameach! wie Aurorula in diesen Tagen zu sagen pflegt.

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    • 😳 war das verkehrt zusammengesetzt? Habe ein bissl Puzzle gespielt mit den Glückwünschen zu anderen Feiertagen hier und da bei TiN 😳
      *guhgelt gerade (C)han(n)uk(k)ah* (oder wie auch immer geschrieben, da habe ich auch was gefunden: http://www.drybonesblog.blogspot.de/2014/12/no-matter-how-you-spell-it.html – zum Ausgleich fürs schöne-Feiertage-wünschen-raten 😉 )
      *findet: das älteste beschriebene Erstreiten der Religionsfreiheit, Griechen, Syrer, Leuchter, Olivenöl, 8+1, Fritteuse …. Fritteuse?? Weia, Internet-Info-suchen findet auch irgendwas … nochmal Leuchter … * […und huppala, die Beschreibung in dem Film-Klischee-Lexikon in dem ich öfter mal spaßeshalber blättere klingt von außen gelesen ganz gut: http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/UsefulNotes/JewishHolidays (circa halbe Höhe). ]*

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      • Aber nein! Du hast alles richtig gemacht. Wie kommst Du darauf, ich würde einen Schnitzer zitieren? So was würd‘ ich nicht einmal bei einer Type wie Quirin machen. Mit ihren Texten kann man weit Schöneres veranstalten als Schnitzerjagd.

        Im Übrigen bin ich selbst oft genug auf Milde angewiesen: bei meinem Englisch etwa.
        Also: Ich mache mich über niemandes Iwrit lustig, dafür lässt man mich trotz Englischlöcher leben. Deal?

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        • 🙂

          [über mein Iwrit: Dein Englisch ist garantiert um Längen besser; es ist nämlich nicht vorhanden, bis auf drei vier Worte vielleicht a la ‚Merci/Toda‘ oder ‚Sorry/Slicha‘. Und die kann ich nicht einmal lesen 😉 ]

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        • Soll ich den Witz noch einmal erzählen, falls Du ihn noch nicht kennst?
          In Palästina anno 1940 wird ein Einwanderer gefragt, wie er mit der neuen Sprache zurecht kommt. – Offen gesagt, zu mehr als drei Wörter hab‘ ich’s noch nicht gebracht: toda, slicha, be-wakascha (bitte). – Und die Kinder? Wie machen die sich? – Oho, die Kinder! Plappern schon wie Ben Gurion. Aber drei Wörter haben sie bis jetzt noch nicht gelernt: toda, slicha, be-wakascha.

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  5. Es ist schlimm, ich werde fortan Vanillekipferln nur noch mit Binnenmajuskel lesen und vor Backöfen, Kuchentellern oder in der Bäckerei in gänzlich unverständliches Lachanfälliges ausbrechen.
    Die KipferInnen, und balde, balde sind sie innen.

    Die Wiener wussten anno 1683, warum sie sie Kipferln nannten und nicht Kifferln.

    😀 😀 KifferIn steht da. Es wird schlimmer, bald werd ich auch nicht mehr an den hiesigen Hausecken vorbeigehen können, ohne diese völligst unverständlichen Lachanfälle zu kriegen.
    Oder vor türkischen Anti-Kifferflaggen mit zuckerbestäubten Kipfln drauf.

    Ist es eine Beleidigung des gedemütigten Türkentums, vor Halbmonden Magenknurren zu kriegen und zu lachen, je mehr, desto knurr?
    Können Mohammed und Erdogan das verdient haben?
    Unernst gegenüber dem Islamdasein und dann diese materialistischen Bauchbedürfnisse mitten im Unernste, ach doppelte Kaffern-Fürchterlichkeit.

    Obwohl Moische sagte (danke, Schum!), „Haschem jilachém lachém we-atem tacharíschu“ – HoSchejm wird für euch kämpfen und ihr seid still.
    Jiddn können das nicht. Die können zwar dies und jenes, aber still sein?, nur wenn HoSchejm für uns kämpft.
    Warum tut er das so selten: Tja, parce que 😀

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    • Kipferln mit schönen Grüßen von Kuffarln?

      Warum tut er das so selten? Vielleicht hat er’s nicht gern, wenn man ihm Eizes, Ratschläge, erteilt, womöglich noch untereinander streitet, während er sich auf den Kampf zu konzentrieren versucht? Dann bleibt’s nicht aus, dass er irgendwann sagt: Wenn ihr Alles besser wisst, dann be-wakascha – ihr kämpft und ich bin still.

      Gefällt 2 Personen

    • *LOL* you made my week! 😆 „Türkische Anti-Kifferflaggen mit zuckerbestäubten Kipferln“
      *schneit kurz vorbei*

      Gefällt 2 Personen

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