Angst vorm Licht

mondWenn Iron Maiden in ihrem Stück Fear of the Dark singen: When the light begins to change / I sometimes feel a little strange / A little anxious when it’s dark könnte fast die EU gemeint sein.

Nur das die keine Angst vor Dunkelheit und dem was Schatten wirft hat, sondern anscheinend vor Licht und Lichtquellen: Die meisten Glühbirnen sind schon verboten. Weil giftige Quecksilberdampflampen energiesparender sind, sagt die EU. 2016 werden Halogenstrahler verboten. Weil giftige LEDs (Galliumarsenid) energiesparender…

Was geht als nächstes? Werden 2017 die restlichen Glühbirnen verboten, 2018 Neonröhren und sonstige Edelgase, 2018 LEDs, 2019 Natriumdampflampen, 2020 offenes Feuer (Kerzen, Kamine, Streichhölzer, Fackeln, Feuerzeuge und natürlich auch Rauchen) – bis im vorvorletzten Schritt nur noch Quecksilberdampflampen, im vorletzten nur natürliche Lichtquellen und im letzten nur noch Dunkelheit EU-konform sind?
(Für die natürlichen Lichtquellen – Pfui, Sonnenlicht, krebserregendes! – findet die EU schon einen Weg. Notfalls in Analogie zum Bartwitz: Mr. President, die Russen haben den Mond rot angemalt!! – Kein Problem, fliegt hin; schreibt Cola drauf.)

Nun frage ich mich im Lichte dieser Entscheidungen, wozu eigentlich das; und warum die Bürokraten-Mondkälber auf die Idee mit der wachsenden Dunkelheit kommen. Immerhin macht Beleuchtung nur 2% des Energieverbrauchs aus (und diese Zahlen waren noch zu Glühbirnenzeiten). Warum dann Glühbirnen verbieten?

Erste Erklärung: Beleuchtung macht zwar nur 2% des Energieverbrauchs, aber einen erheblichen Teil der Lebensqualität aus. Dunkelheit eignet sich schlicht besonders gut, um jemandem im Wortsinne vor Augen zu führen, wo überall hineinregiert werden kann und muss. Nicht vergessen, liebe EU-Bürger, Klimaschutz- und sonstige Vorschriften sind dazu da, die Dummen da unten zu erziehen zu einem Lebensstil den sie sonst zu beschränkt wären zu begreifen. Jede und jeder soll bei jedem Betätigen des Lichtschalters immer wieder daran erinnert werden – drunter gibt es nicht.

Zweite Erklärung: während Galliumarsenid zwar ziemlich giftig ist, sind die LEDs schon hergestellt (irgendwo weit weg von der EU) und aus denen kommt auch im normalen Wohnzimmer nichts mehr raus, selbst wenn eine kaputtgeht. Das gibt höchstens Probleme bei der Endlagerung wenn das Dings durchgebrannt ist und sich die Frage stellt wohin damit. (Wollen sich die Gründenker den Protest gegen Endlager einfach nicht ausgehen lassen?) Elementares Quecksilber dagegen ist ein ganz eigenes Kaliber. Weil immer ein Bissl davon verdampft – und Quecksilberdampf einatmen ist erheblich giftig.
Und was passiert als Giftwirkung wenn Quecksilberdampf eingeatmet wird? Neben einer Reihe anderer unangenehmer Erscheinung macht das vor allem ziemlich schnell ziemlich blöd. Im Gegensatz zu einem zerbrochenen Fieberthermometer, wo das Quecksilber erst mühsam verdampfen muß und vielleicht schon entsorgt ist bevor es das schafft – kommt aus einer kaputten Quecksilberdampflampe, nun, gleich Quecksilberdampf.

Vielleicht ist das Ganze schlicht ein Teufelskreis: zerbrochene Energiesparlampen machen blöd – blöd genug daß alles andere verboten wird. Woraufhin mehr Quecksilberdampflampen da sind, die kaputtgehen können… Bis alle so blöd werden wie die Gründenker.

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Veröffentlicht am Januar 6, 2015 in Kein Smalltalk, Politik und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 18 Kommentare.

  1. Ich versuche mal die Kommentare zu einem ähnlichen Post auf Aris Wunsch hierherzuübernehmen:

    http://tapferimnirgendwo.com/2015/01/03/ihr-leute-von-pegida/#comment-81098
    Aristobulus schreibt: Januar 5, 2015 um 6:10 vormittags
    P.S.
    Fürderhin zu erfinden sey die von der EU einzig toleriert werdende Dunkelbirne, die Kohlendiox-, -botox und -monoxyd und überhaupt alles fette Essen, alles Nikotin und sogar Strychnin und Fliegenpilzgift nicht so fürchterlich abgibt wie all Jenes von der EU Verbotene, sondern es aufnimmt und aufnimmt fortwährend, bis sie platzt.
    Kurz vorher sieht das etwa so aus:

    Das Dolle an der Dunkelbirne ist ja diese dolle Verbreitung von Dunkelheit. Man knipst sie an, und überall geht das Licht aus und auser, bis es am Ausesten ist. Wunderbar, weil gleichzeitig der Schtrom aus dieser Dunkelbirne in die Leitungen rein- und nicht rausfließt, nein da reinfließt und da reinfließt und reinfließt, bis das E-Werk genug hat und platzt.
    Dann braucht man keins mehr.
    Leider ist die oben abgebildete Dunkelbirne noch keine so richtige Dunkelbirne. Nu ja, die wird schon ganz schön dunkel immer so, aber so richtig ganz dunkel wird sie noch nicht. Ja was machen wir denn da? Am Besten verbieten!, EU-weit naturgemäß verbieten das Ding!, und warten, dass von selbst eine entstehe. Laut Einstein besteht bekanntlich die Chance von Eins zu 3466778559Millionen, dass einfach so eine entsteht.
    Nur Geduld!, es wird schon noch was werden mit der Dunkelbirne und der EU und mit all diesen Sachen.

    Gutartiges Geschwulst schreibt: Januar 5, 2015 um 7:53 nachmittags
    @Aristobulus: “Nur Geduld!, es wird schon noch was werden mit der Dunkelbirne und der EU und mit all diesen Sachen.”
    Aber ja, zumal die Dunkelbirnen nicht die einzigen Lichtquellen bleiben müssen. Immerhin sitzen im Europäischen Parlament 751 Armleuchter die sicherlich genügend Licht geben werden,
    wenn man sie richtig aufhängt.

    Aristobulus schreibt:Januar 5, 2015 um 9:48 nachmittags

    aurorula a. schreibt: Januar 5, 2015 um 10:19 nachmittags
    * liest Aris und GGs Beiträge langsam laut vor und lässt dazu (von oben noch an) Fear of the Dark laufen…*
    😈

    .
    .
    .

    aurorula a. schreibt: Januar 4, 2015 um 9:49 vormittags
    Der einzige Zweck des Abendlandes ist es heutzutage, für Untergangsprophezeihungen herzuhalten.
    Im Gegensatz zu sozialistischen, diktatorischen oder theokratischen Ländern.
    Das befreit die Im Abendland lebenden Menschen von kollektiven Zwecken und ermöglicht es ihnen, ihr eigener Zweck sein zu können.
    Nicht das allerschlechteste, wenn Ihr mich fragt.
    (*geht nach der Nachtschicht Matratze horchen*)

    Aristobulus schreibt: Januar 4, 2015 um 7:33 nachmittags
    🙂

    aurorula a. schreibt: Januar 4, 2015 um 8:48 nachmittags
    *zzz* … *zzz* …
    Persönlich finde ichs aber toll, in einem Staat ohne Zweck zu leben: bei den Sozialisten müßte ich ‘neuer Mensch’ sein, in der Diktatur Untertan, in einer Theokratie allahgefällig, bei den EU-Grünen nachhaltig (oder am besten gleich nichtexistent) … immer irgendwas so, wie es besser sein sollte statt so, wie es ist.
    Nebenbei – a propos nachhaltiger EU-Ärger – habe ich grade sozusagen aus aktuellem Anlass des durchgebrannten Hausganglichts von der Nachbarin gehört die EU wolle die Halogenlämpchen 2016 auch schonwieder verbieten. Weiß jemand wieso? Energiesparen wie bei Glühbirnen kanns ja diesmal nicht sein – die brauchen für dasselbe Licht nur 20% von dem was ein Glühfaden zieht; und auch toxikologische Gründe sind lange, lange, lange nicht so relevant wie bei Quecksilberdampflampen (und die werden – bislang – auch nicht verboten). Werden die vielleicht irgendwo hergestellt wo die EU nichts regulieren kann?

    aurorula a. schreibt: Januar 4, 2015 um 9:25 nachmittags
    Nachklapp: … oder werden dann logischerweise 2016 die Halogenlampen verboten, 2017 alles was es noch an Glühlampen gibt, 2018 die LEDs, 2019 Kerzen und anderes offenes Feuer … bis im vorletzten Schritt nur noch Quecksilberdampflampen erlaubt sind und im letzten garkein Licht?
    Das traurige ist, eine Regierung die bis in solche Details hineinregieren will könnten wir ja wenigstens abwählen. Die EU-Komission kann keiner abwählen, das Europaparlament hat nichts zu entscheiden und schafft es trotzdem nur Blödsinn zu machen – und in der EU-Vefassung wurden solche Sachen festgeschrieben wie der Krümmungsradius von Bananen; daß man in dieser Fassung eigentlich auch nur dagegen stimmen konnte.
    Den Euro können wir ruhig behalten, aber aus der EU will ich raus. Und das nicht wegen irgendwelcher Ideale von Freiheit und Selbstbestimmung, sondern wegen … Glühbirnen. (Gut, letztenendes ist das die Auswirkung von ersteren, wenn ich selbst entscheiden will daß ich nicht alles bis ins kleinste Detail reguliert haben will) Es hätte ja wenigstens die EU-Terrorfinanzierung sein können (a.k.a. der größte Skandal seit Menschengedenken) – aber nein, ich starte in Gedanken eine Revolution weils mir zu dunkel ist.
    What shalls, Al Capone ist auch wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis gewandert und nicht wegen seiner Mob-Terror-Herrschaft.
    Wenn es nicht diesmal wegen der PEGIDA (und nach dem Erfahrungsbericht hier im anderen Thread, hmnö, auch nicht das was ich statt der EU möchte) auseinandergeht: vielleicht werden ja wirklich demnächst wegen irgendwas Kleinfuzeligem in das sich jemand nicht mehr reinregieren lassen will mehr Selbstbestimmung und politische Teilhabe gefordert und die EU-Bürok-ratten zum Teufel gejagt?
    Die EU sollte sich den von ihr so gelobten arabischen Frühling nochmal genauer anschauen: jedesmal wenn die Leute dort eine neue Regierung wollen, müssen sie eine Revolution starten – sich eine neue wählen können sie nicht!
    Auch die EU-Komission kann nicht abgewählt werden – woher meint sie, anders entmachtet zu werden könne ihr nicht passieren?
    Andererseits, wenn nicht einmal die Finanzierung des Terrors in Nahost Grund für Proteste ist, die die EU abschaffen wollen … was eigentlich dann?

    aurorula a. schreibt: Januar 4, 2015 um 9:56 nachmittags
    Grade schreibe ich noch sowas ähnliches, schon finde ich bei Heplev (https://heplev.wordpress.com/2015/01/04/obama-kloppen-60/) den passenden Spruch:

    https://heplev.files.wordpress.com/2015/01/obama_linkemotive.jpg?w=550&h=546

    Aristobulus schreibt: Januar 5, 2015 um 12:04 vormittags
    … das Gesicht der Lady Ashton hat mir schon sowas von gereicht, just diese dünnen Falten um ihren Mund, wenn sie bei Mordanschlägen gegen Israelis zwar diese erwähnte, jedoch im selben Satz die übrigen Israelis wieder wegen irgendwas ermahnte.
    Das Gesicht der Dame Mogherini (oder wie sie heißt) reichte mir in der ersten Sekunde, weil es zum erstan Mal vereint mit Arafat’n auftauchte, in trauter Gemeinsamkeit, ein Terrorist und eine EU-Beamtin hinter dem Tisch auftauchend und in gemeinsame Vorhaben abtauchend. Blubb.
    Glühbirnen, ja, das ist der pure Realismus, Aurorula. Was soll überhaupt aus freier Forschung und technischem Fortschritt werden, wenn die EU sie durch Règlement unmöglich macht?
    LEDs kann wohl jeder in der Grage erfinden, hörte ich, man braucht dafür keine Vakuumsauger u.Ä. Vorsicht, ihr Garagenerfinder!, sie werden euch in Handschellen abführen, weil ihr vor euren Erfindungen versäumt hattet, tausend Seiten EU-Règlements durchzuackern.
    Und was wird aus meiner Schreibtischlampe? Die ist von 1903 oder so, 1988 verstaubt erstanden, sie braucht Bajonettglühbirnen. Die gab’s noch über Frankreich zu bestellen. Sehr günstig. Nun gibt es die nicht mehr, weil die EU-Kommission Ende-Aus-Hugh gesagt hat.
    Ich habe noch vier Bajonettglühbirnen im Schrank, grünblaugelb eingepackt wie von 1949, die sind die letzten.
    Die Schreibtischlampe leuchtet so gut wie nie, dunkel ist’s, weil ich mir diese verflixten Birnen aufspare.
    An dem sinnlosen Mist ist der dicke Martin Schulz Schuld, der neulich wieder auf Israels Politik herumritt, und von dem ich noch niemals ein Wort über IS, über sinnlos importierte Moslemmassen mitten in Europa, ja über Vernunft oder über ein paar Glühbirnen sagen hörte.
    Zum Geier mit dem.
    Zum Geier mit der EU, die nur Règlements hinkriegt, aber keine anständige Wirtschaftspolitik, keine weitere Liberalisierung von nur irgendwas, und keine Verteidigung gegen jene, die auf europäische Werte spucken.
    Und die mit Politkommissaren Règlements erfindet, um sich sinnlose Macht zu horten.

    Gutartiges Geschwulst schreibt: Januar 5, 2015 um 7:40 nachmittags
    “Ich habe noch vier Bajonettglühbirnen im Schrank, grünblaugelb eingepackt wie von 1949, die sind die letzten.”
    Glühbirnen mit Bajonettfassung werden bei Amazon oder E-Bay angeboten, lieber Aristobulus. Möglicherweise werden Sie auch fündig, wenn Sie diese Glühbirnen im Bereich von Foto- und Film-Zubehör suchen oder in den Ersatzteil-Listen für historische Automobile und Krafträder.
    http://www.ebay.de/itm/6-VOLT-SCHEINWERFER-BLINKER-RUCKLICHT-BIRNEN-BIRNCHEN-GLUHLAMPEN-XT-250-XT-500-/380534978270

    Clas Lehmann schreibt: Januar 5, 2015 um 9:31 nachmittags
    Da wäre dann die Hymne daderzu: https://www.youtube.com/watch?v=inC_zWsmuus

    Clas Lehmann schreibt: Januar 5, 2015 um 9:35 nachmittags
    Und irgendwo gibt es auch eine Aufnahme ausm Orf, wo sie dann dem Moderator erklären, der Refrain, das sei Englisch… Er hatte gefragt, was das heiße.

    aurorula a. schreibt: Januar 5, 2015 um 10:14 nachmittags
    B-Vorschlag für die Hymne dazu: Fear of the Dark
    …When the light begins to change
    I sometimes feel a little strange
    A little anxious when it’s dark…

    Nicht daß gleich jemand Angst vorm Dunkeln haben müßte nur weil die Quecksilberdampflampen nicht wirklich hell werden.
    (dann schon eher vor dem Quecksilberdampf oder dem Galliumarsenid in LEDs)
    Andererseits machen die Weltverbesserer allen und jedem Angst vor allem und jedem – vielleicht weil sie selbst den Gedanken eines RiiiiiIIIIIIIIHHHHhhhhsiiiIIIIIIhhhhkooooooOOOOOOHHHHHHHHs!!!! nicht ertragen können.
    (und die Musik ist besser.)

    Aristobulus schreibt:Januar 5, 2015 um 10:44 nachmittags
    … Kerzen sind auch bald dran. Das Riiisiiikooo bei offenem Licht ist gewaltig grad bei Flüchtlingen, Migrationshintergründigen und vertrauensvollen Bessermenschen, und Kerzen verbrauchen Sauerstoff und machen Zeh Oh zwei hoch zweimal doppeltviel hin!, weil alles das hin macht, weswegen das alles verboten gehört. Das Hinmachen, und Kerzen. Feuerzeuge auch, wegen des offenen Lichts und wegen des Butans, Teufelszeug. Gasheizpilze sind ja zum Glück schon verboten, weil sie so viel giftiges Zeh Oh Zwei ausatmen wie zwei Giftschlangen am Nachmittag. Was müsst man dringendst weiter verbieten: Grillständer, Lagerfeuer, überhaupt Kamine wegen des Giftgases und wegen der miesen unvorschriftsmäßigen Heinzeffizienz und wegen fehlender Nachhaltigkeit. Und Musikanlagen, weil die sündhaft viel Atomstrom verbrauchen und weil ohnehin damit die falsche Musik gehört wird, und weil da drin was COZwei ausdünstet, ja ausdünsten muss!, man riecht’s!
    Was noch-?
    Ach ja, glühende Sonnenuntergänge und glühende Herzen muss man auch verbieten 🙂 , denn sowas schwitzt umweltschädliche und bienentötende Schweißsäuren aus und braucht Sauerstoff und macht Krach und zuviel Licht, und sowas hat dann Lust auf Nikotin, fettes Essen und Kaminfeuer und mag möglicherweis’ die EU nicht so, wie man das doch muss!, na da hört sich doch alles auf.
    Usf. 🙂

    aurorula a. schreibt: Januar 6, 2015 um 12:53 nachmittags
    Atmen.

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 1:05 nachmittags
    … für jeden Schnaufer stirbt ein Stück von Fred dem Baum.
    (Nein, er hieß nicht Fred. Wie hieß der?, in jenem Lied, in dem mein Feund der Baaaaum-ist-tot starb, und zwaaar im früüühen Morrr-genrooot)

    aurorula a. schreibt: Januar 6, 2015 um 1:08 nachmittags
    Ich denke die ganze Zeit Karl, aber das war ein Käfer und ein anderes Lied.

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 1:21 nachmittags
    Karl den Käfer hat es auch geschlaucht –
    er wurde einfach fohortgeh-h-aucht.

    Bachatero schreibt: Januar 6, 2015 um 1:50 nachmittags
    Das aller widerlichste sind die Glühwürmchen. Fliegen und leuchten ohne Zähler wo sie wollen und stecken nicht in der vorgeschriebenen Bajonettfassung. Die müssen weg, zusammen mit den Juchtenkäfern.

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 3:12 nachmittags
    Zumal diese Glühwürmchen etwa aus oder 70% Dihydrogenmonoxyd bestehen, einem Teufelszeug sondergleichen, gegen das jede Extremgiftmülldeponie die reinste Rucolaplantage ist. Juchtenkäfer haben das Zeug auch intus. In Mengen! Deswegen darf man denen nicht zu nahe kommen!, man atmet das Dihydrogenmonoxyd vielleicht ein, nicht auszudenken, in welchem Grade einen DAS fertigmachen wird.

    Bachatero schreibt: Januar 6, 2015 um 4:59 nachmittags
    Was, 75% Drogen und auch noch mono? Das sind doch reine Drogenkuriere. Jetzt weiß ich, warum die Hippies den Bahnhof verhindern wollten. Der hätte den Juchties das Transportgeschäft verdorben.

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 5:09 nachmittags
    … aber wie wird die EU dieses Supergifts Dihydrogenmonoxyd Herr? Es ist fürchterlich, denn das Zeug entsteht z.B. in der Kaffeemaschine!, kommt oben raus, so bald Du sie unten anstellst!, und Badewannen sind damit verseucht, Zahnputzbecher auch!, ja selbst Dein HUND hat es schon intus, und die EU ist entsetzlich überfordert damit und steckt aus Panik den Kopf in den Sand (in möglichst trockenen), glaub mir doch

    aurorula a. schreibt: Januar 6, 2015 um 5:10 nachmittags
    Ich hab mal für jemanden den ich sehr mochte Glühkäfer gefangen. Genutzt hats nix. War wohl grün.
    Rucola produziert soviel Nitrit und zieht Quecksilber derart an, eine Rucolaplantage gilt schon fast als Sondermülldeponie… Das ist aber noch steigerungsfähig: Broccoli. Broccoli produziert um nicht gefressen zu werden ein Dioxin (Indol-Indophenol). Soviel daß ein Normalverbraucher nicht mehr als 4mg Broccoli täglich essen dürfte um die EU-Grenzwerte einzuhalten…

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 5:29 nachmittags
    Und die höchstaromatischen Kohlenstoffe im Brot. Alles voll damit. Früher im siebzehnten Jahrhundert gab’s das nicht!, weil da noch alle Böden rein von diesen freien Radikalwasserstoffen waren. Die sich ja mit Ozon und Globulin (einem Rückstand aus der Braunkohlenverhüttung) zu diesen höchstaromatischen Kohlenstoffen anreichern, nein zusammenpappen in beängstigendem Ausmaß und in nie gekannter Geschwindigkeit, und die noch viel gefährlicher als die bekannten hocharomatischen Kohlenwasserstoffe sind.
    Ach. Esst kein Brot mit keinem Rucola auch nur in der Nähe! Oder gar Rucola mit Brot in der Nähe. Das ergibt Pusteln größten Ausmaßes und man kommt daran, nein darin um.
    Da hilft dann auch kein Glühkäfer mehr.
    Der sitzt vorm Fenster, schaut zu und glüht sich was.

    Bachatero schreibt: Januar 6, 2015 um 5:33 nachmittags
    Ist das tatsaechlich so schlimm? Ich bin da unbedarft und habe mich noch nie mit Ökokrams beschäftigt. Vor allem diese Broccoli, da ess’ ich Tonnenweise von, gibt’s hier überall. Rucola kannte ich nicht mal. Geht das auf’s Gehirn? Broccoli – sollte ich die jetzt lassen, oder sind die hier vielleicht nicht so giftig? Ihr habt mich ganz unsicher gemacht.
    Dann auch noch diesen grün leuchtenden Drogenkuriere, die habe ich ohne Zahl und sie sind ganz wunderbar anzuschauen. Wenn man bedenkt, wie die wirklich sind … ich spüre das Gift schon in den Venen …

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 5:43 nachmittags
    pardon, meinte Brocula. Nein Kohlenwasserstoff-Indophenole mit drangepepptem Dioxin wegen des Dihydronenmonoxyda!, auch in Schokoladenpudding, ganz besonders darin!, weil sich da die Brocula, nein die Ruccoli zu einem Gemenge aus – nein, die nicht, aber andere, ich erwähnte sie, und zwar sowas von.

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 5:46 nachmittags
    Drogen?, ach die sind gegen diese chemikalischen Schadstoffsubstanzen doch der reinste Gesundbrunnen.
    Aber Vorsicht vor denen!, also vor den Gesundbrunnen, weil man nie weiß, was da so rauskommt.

    aurorula a. schreibt: Januar 6, 2015 um 5:47 nachmittags
    Rucola als Dracula 😛
    (Das mit dem Broccoli sagt eher was über Grenzwerte als über Broccoli. Man kann sich zwar an allem vergiften – aber mit Broccoli ist das immer noch schwierig genug. Aber klar, die Pflanze möchte nicht von Insekten gefressen werden und setzt deswegen auf C-Waffen.)

    Bachatero schreibt: Januar 6, 2015 um 6:17 nachmittags
    Ihr habt’s mir gründlich verdorben. Ich mach’ Schluß mit Natur. Werde bei meiner lokalen kath. Kir. ein Abonnement auf Weihwasser und Hostien bestellen, da kann ich wenigstens sicher sein.

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 6:30 nachmittags
    !! Nur in Hostien ist kaum-kaum Dihydrogenmonoxid drin, da kannst Du fast sicher sein. Aber im Weihwasser?!, oha!, und von Amösöbiositen ganz zu schweigen, die paddeln da.
    Aurorula, ja, wohl so wie Polk Salad, eine giftige Pflanze, die man in den US-Südstaaten isst (grauenhaft) oder gerne als Gift benutzt, je nachdem.
    Hier zwei EU-Kommissionskommissare in Verkleidung, die dieses Gift vom Polk Salad hier einführen wollen und suggerieren, das könnten nein müssten wir essen!

    Bachatero schreibt: Januar 6, 2015 um 7:34 nachmittags
    Hostien ok. Das Wasser werde ich extra stark segnen lassen, zwei Kapläne (Kaplanaten?) ein Pastor, mindestens je 3 x. Zur Sicherheit dann ein paar Tropfen Meßwein rein und etwas Weihrauch drüber. Wenn das nicht hilft, hör’ ich einfach auf zu trinken.

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 8:08 nachmittags
    Das (Letzteres!) müsste und sollte ultimat helfen, es hat schon viele gänzlich entgiftet.
    Begeisterte Heilungsberichte aus aller Welt füllen ganze Gruf- , äh Kellerarchive.

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 8:16 nachmittags
    Aber bei den Hostien, ach, nein nicht bei, das ginge noch, sondern da drin (!) könnte, nein kann ja muss und SOLL höchstwahrscheinlich Glutamat, Gluten, Glutamatdehydrogenase und Gluttony lauern!, ein fürchterliches peptisch-cyclisches Amid, an dem Idi Amin sich selbst verschluckte und an dem Prinzessin Amygdala verstarb, weil sie ihre exzitatorischen Neurotransmitter damit überladen hatte. Das hat sie völlig oxidiert, transaminiert, deaminiert, apoptosiert und decarboxyliert. Ein Grauen. Der Hostien.

    Bachatero schreibt: Januar 6, 2015 um 9:04 nachmittags
    Nimmermehr, die Hostie ist, deshalb heißt sie ja Hostie, so wie eng. host (die tut was hostieren), der Gastgeber des Du weißt schon wer, also sein pures Fleisch, nach der Umwandlung. Da geht weder der Wurm noch irgendein Desrotzipappnasenhydriot rein, sakraler Ort, so sicher, wie das Amen in der Kirche. Kannst jede Menge davon essen, aber ohne Marioneese, das entweiht.

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 9:07 nachmittags
    Ketchup darf? Und a bissele Parmesan. Hostie ohne das ist so Hostie.

    Bachatero schreibt: Januar 6, 2015 um 9:25 nachmittags
    Ketschup neiiin, Parmesan geht, denn sie muß crunchy bleiben, sonst wird’s ihm zu feucht.

    Aristobulus schreibt:Januar 6, 2015 um 9:36 nachmittags
    Ah, gut. Und wenn man sie auf die letzte Glühbirne drauflegt?, bleibt sie dann nicht so grad noch crunchy obschon mit Ketchup? (man muss sich dann beim Essen beeilen), und hmmm, sag, enthält die Hostie nicht Menschenfleisch-?, also ich hab mal was darüber gehört, oder war das früher, und jetzt sind ja EU und Hostienbacknorm menschenfleischlos und alles gutt?

    Bachatero schreibt: Januar 6, 2015 um 10:27 nachmittags
    Drauflegen geht, wenn’s die mit Schwarzlicht ist, es darf nicht durchleuchten, wegen Geheimniswahrung nach EU Vorschrift. Menschenfleisch IST und MUSS, aber gleich nach dem Backen ist es noch nicht drin, sondern erst nach der Verwandlung. Daher, backen, Ketchup drauf, dann sofort auf die letzte Schwarzlichtlampe legen und gemeinsam mit ihr Schlucken, danach die Verwandlung und Du bist satt. Die erstige Schluckung und dannige Verwandlung vermeidet den EU Norm unkonformen Verzehr von Menschenfleisch, auch wenn es durch Verwandlung Götterfleisch wird. Klingt alles etwas kompliziert, aber mit Ketschup geht’s doch recht einfach.

    Aristobulus schreibt:Januar 6, 2015 um 10:54 nachmittags
    Gutt, muss man wohl so, weil EU, EU-Norm und immerhin EU-Menschenfleisch, um die oder den es da geht!, das ist ja nicht nichts!, freilich erst nach und wegen und überhaupt nur wegen der EU. Was ist sie uns?, ist sie uns verwandt, nope. Verwandlung?, Verwandlung – ach die Transsubstanziation, die alte Transentante aus Brüssel, da wird auch Kleingeld in Asche und Großgeld in Glühbirnen transsubstanziiert wie nichts Gutes, die dann verboten werden, während das Schwarzlicht unsereinem in den Gedärmen leuchtet und aufpasst, dass die keiner klaut.
    Opitz hätte wieder geseufzt: Es ist alles ganz eitel.
    Und Moses Mendelssohn hätt’ freilich g’schossn.

    Bachatero schreibt: Januar 6, 2015 um 11:14 nachmittags
    Bin mal trans-substantiell duschen und a weng essen im pueblo, vielleicht gibt’s hot Chili Hostien heute.

    aurorula a. schreibt: Januar 6, 2015 um 11:19 nachmittags
    an Gutn 😀

    Aristobulus schreibt: Januar 6, 2015 um 11:24 nachmittags
    … und wenn Schwarzlichternes geschluckt werden muss, weil die EU da unten bei Dir auch schon wuchert und verbietet, dann lass Dir von den chilligen Hosts Teqila hinterher gießen, der knirscht zwar wegen des Salzes, aber der lässt rutschen und ist übrigens siebenundleipzig mal ungiftiger als jede EU.

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  2. 😀 😀 Danke für’s Herübertragen von allen allen Glühbirnen!, sehr viele, und Du hast keine fallenlassen und verrutscht ist Dir auch keine, obwohl diese längst-nicht-EU-normigen Dinger sich so mit Broccoli und Glühwürmchen schwertun und am Menschenfleisch glatt abrutschen können, schneller als man Glutamatdehydrogenase sagen kann.

    (Das keiner da irgend Substanzen genommen hatte, glaubt mal wieder keiner, weil alles so barock).

    – Und Beleuchtung macht nur 2% des Energieverbrauchs aus, schriebst Du. Unglaublich, das wusste ich nicht. In der Tat müssen wir nun noch klären, neben all dem Anderen, das wir geklärt haben, wie die EU den gewaltigen Aufwand von Fabrikenschließungen, Kontrollen usf. mit diesen lumpigen 2% rechtfertigt.
    Nein mit viel weniger, denn es werden vielleicht dreiviertel Prozent eingespart von den zweien, wenn die letzte Glühbirne ausgehaucht hat.
    Wegen anwachsender Dunkelheit als Ziel?

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    • Danke Dir 😀

      Die meiste Energie fressen Heizung und Warmwasser, aber da reguliert die EU ja auch genug rein.
      Vor ein paar Jahren hätten noch Wetten angenommen werden können ob Röhrenbildschirme erst komplett verschwunden sind oder erst verboten werden. Seit dem Digitalfernsehen sind die aber weg. Den Glühlampen hätte es mit Ersatz durch Halogenstrahler genauso gehen können – stattdessen wird jetzt beides illegal. Urg.

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      • *ratlos*
        Da hat jemand ein Rad ab?, Bürokratie mit Schnappatmung?, LEDs sind im Grund noch nicht ausgereift, nicht erprobt, man hat noch viel zu wenig Auswahl, wozu wurde das durchgepeitscht?, und die werden ja auch verboten werden in nicht allzuferner Zeit.

        Meine erste LED war so ein Schwanenhalsleuchter für mein kleines Schlepptop, weil ich zwar im Darken wenig feare außer meiner selbst ;-), aber weil die Tasten ohne einen Schimmer Lichtes nur Nachtdinger aus nächtlicher Nacht mit Nacht sind – und der Schwanenhals hielt zwar und schwanenhalste, jedoch die Leuchten dran (fünf Stück) waren nach paar Wochen hinüber. Weggeschmissen. Nächste Leuchte dieser Art gekauft, auch die war bald hinüber, obgleich ich sie wie ein rohes Schwanenei behandelt hatte.
        NIX ausgereift daran.
        Billigster Ramsch, aber für teuer.

        Genauso meine Küchenbirne, nein LED, eklig kalkweißes Licht, und nach paar Wochen gab sie Birnchen um Birnchen ihren nichtvorhandenen Geist auf, sieben Euronen hatte sie gekostet (lokales Geschäft, kein Baumarkt in der Nähe, weil Küche dunkel), und nun war’s dorten wieder dunkel.

        – Wieso schraubt und wackelt und manipuliert die EU an der technischen Entwicklung rum? Was hat Staat in der Wirtschaft zu suchen?! Und wieviel Zeug da weggeschmissen werden musste ohne Sinn, denn meine putten Lampen waren allerhöchstwahrscheinlich ja nicht die einzigen putten, ja nichtmal nur in dieser Haushälfte die einzigen. Also Müllberge allüberall und rausgeschmiss’nes Geld, nur weil EU-Beamte irgendwas Sinnloses wutregeln.
        Hä?

        DAS erinnert so an die DDR. Nee. Das IST DDR, Fehlplanung auf Fehlplanung, bis nichts mehr geht und nix lieferbar ist.

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    • Bachatero hat geantwortet, ist eingeflickt 😉

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      • Schon gesehen 🙂 , ich musste auch nochmal eppes loswerden, schon wegen der sinnvoller sich herausschälenden Verbindung des Menschenfleisches mit Schwarzlicht, EU und Transsubbsch-, Transensubstanziar-, na wegen diesem einen Ding eben.

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  3. Schum war nicht da 😦
    Wer weiß, welche Volten der expressionistische Salon mit Schum drin geschlagen hätte.

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  4. … grad eine nette Schummer-Blühgirne gefunden. Ob die gut hören kann? 🙂

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  1. Pingback: Kontraintuitiv | kleines Südlicht

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