Karfreitägliches Datennirvana

Dieser Post besteht aus Kommentaren zu diesem Artikel von Gerd Buurmann: http://tapferimnirgendwo.com/2015/03/26/heute-nur-christentum/ die sich ins Datennirvana verkrümelt und von mir wiederhergestellt wurden.

Eliyah schreibt:
März 25, 2015 um 11:42 vormittags
Karfreitag ist dieses Jahr “Erev Pessach” und da wird gefeiert, gefressen, gesoffen (vier Gläser Wein) und gesungen. Vor allem das Lied: “Ma nishtana ba laila hase mi kol haleylot? – Warum ist diese Nach so anders als die anderen Nächte?”. Auf die im Gesang gestellten Frage kann man antworten: Weil heute Karfreitag ist und daher Singen und Tanzen verboten ist. Und dann darüber kurz laut lachen und weiter feiern. Wer einem Juden das Pessachfest verbieten will, hat wohl auch keine Hemmung, ihn zu erschiessen.

Chaya schreibt:
März 25, 2015 um 11:52 vormittags
Lustig, Gerd, weisst du, woran ich beim Lesen gedacht habe?
“Der argumentiert doch glatt wie ein anti- oder nichtreligioeser Jude gegen die Shabbesgesetze im Staat Israel”. Genau so argumentieren die meisten naemlicu in Israel, wenn sie etwas gegen die geschlossenen Laeden, die geschlossenen Unterhaltungsindustrien und das Abstellen von oeffentlichem Verkehr haben.

In dem Sinne weiss ich nicht, ob ich dir da zustimmen kann, auch wenn die Rede on Deutschland ist – weil ich im Gegenteil genau nachvollziehen kann ubd es gar nicht schlecht finde, wenn dieser Tag zum Ruhetag erklaert wird.
Obwohl natuerlich das “Christliche” an Deutschland dutzendmal schwaecher ist als das Juedische an Israel, und vuelleicht sollten nicht alle Gesetze so drastisch sein wie die, die du aufgelistet hast……
Aber wie gesagt. Ich bin fuer staatliche Shabbeseinhaltung und demnach anderer Meinung.
Aber wieder mal anregend, darueber nachzudenken 😉
Antwort

Eliyah schreibt:
März 25, 2015 um 12:04 nachmittags
Chaya, hier in Israel ist es am Schabbat verboten, ein Geschäft zu öffnen, genau wie in Deutschland es am Sonntag verboten ist. Es gibt aber einen gewichtigen Unterschied: In Deutschland verlierst Du Deine Konzession als Wiederholungstäter und kannst Deinen Laden dicht machen. In Israel bezahlst Du einfach jede Woche eine überschaubare, gleichbleibende Strafe. Damit ist das Verbot zwar in Kraft und die Religiösen sind zufrieden, aber im Endeffekt ist es einfach eine Steuer. In Tel Aviv sind viele Läden und Supermärkte am Schabbat offen.
Das Verbot alleine ist nicht das Problem, sondern die Durchsetzung des Verbotes und die zu erwartende Strafe. Und in Hamburg habe ich es selbst erlebt, wie die Polizei Clubs am Karfreitag mit Gewalt schliesst, die sich nicht an das Verbot gehalten haben.
Kritischer ist in Israel nur das Verbot, über Pessach gesäuerte Lebensmittel offen zu verkaufen, egal ob man einen koscheren Laden/Restaurant betreibt oder nicht. Ich selbst esse kein Chametz an Pessach, bin aber der Meinung, dass der Staat das nicht sanktionieren sollte. Vor allem, da die Läden, die koscher sind, also fast alle großen Supermärkte, sich auch ohne das Gesetz daran halten, da sie sonst ihre Koscherzertifizierung verlieren.

tapferimnirgendwo schreibt:
März 25, 2015 um 12:42 nachmittags
Ganz einfach: Keiner darf gezwungen werden, seinen Laden offen oder geschlossen zu halten!

Eliyah schreibt:
März 25, 2015 um 12:47 nachmittags
Leider sind nicht alle so liberal eingestellt wie Du und man muss Kompromisse finden. Man verbietet etwas und lässt es trotzdem zu, wie etwa privater Cannabisgenuss oder Abtreibung in Deutschland. Verboten aber straffrei.

Chaya schreibt:
März 25, 2015 um 1:21 nachmittags
Es sei denn, es gibt ein einheitliches Gesetz – so wie Sonntag in DE oder Samstag in IL

mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 1:55 nachmittags
wenn keiner den
chef zwingt an
feiertagen zu
zumachen,
zwingt der chef
wenigstens einige
seiner angestellten
zu malochen.
karfreitag bringt keinen um und
wer pesach in der
öffentlichkeit
etwa einer gaststette
feiert hat einen
knall! 😉
Eliyah schreibt:
März 25, 2015 um 2:02 nachmittags
Öffentliche Sederabende sind aber üblich. Meist in Festsälen von Hotels.
mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 1:57 nachmittags
wenn es keine
feiertage gibt,
gibts nur noch
WÄÄÄRKTAGE!

mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 2:55 nachmittags
@ Eliah

seder feiert man in der familie, ausser
in solch verweisten
orten wie in europa
nach der schoa,
da findets
in der gemeinde stat,
kein hotel kann einen
koscheren seder bieten wenn es
kein koscheres hotel ist, ich mein kascher le pesach, katering ist nicht alles.
aber wie gesagt, Pesach ist für die familie, wo jeder aus der hagada vorliest
und das finden des afikoman ein riesen
abenteuer für die kids ist, mit geschenken usw…

Eliyah schreibt:
März 25, 2015 um 3:10 nachmittags
Mike, da irrst du. Viele Juden in Deutschland sind Singles oder verwitwet oder auf der Durchreise oder sehr häufig mangels eigener Tradition und Wissen einfach nicht in der Lage, selbst einen Seder zu machen. Ausserdem feiert man ausserhalb Israels zwei Seder und dann oft einen in der Familie und einen in der Gemeinde. Ein Hotel kann man kaschern. Meine eigene Hochzeit war in einem unkoscheren Hotel, das dafür gekaschert wurde. Das Essen wurde koscher in der Hotelküche zubereitet. Ich war auch mehrfach auf koscheren Pessach-Sedern in Hotels, die eigens dafür samt Küche gekaschert wurden. Chabad organisiert das meistens.

tapferimnirgendwo schreibt:
März 25, 2015 um 3:41 nachmittags
Bin ich gegen! Religion und Staat gehören weitestmöglich getrennt!
tapferimnirgendwo schreibt:
März 25, 2015 um 3:42 nachmittags
Geil! Unser erster Dissens! Du darfst anfangen, mich zu beleidigen!

Eliyah schreibt:
März 25, 2015 um 3:56 nachmittags
Dann müssen wir die 7-Tage-Woche abschaffen und auch den Kalender neu gestalten. Am besten, wir nummerieren die Tage des Jahres einfach von 1 bis 356 durch und Neujahr ist die Wintersonnenwende. Jahr und Tag Null ist der wissenschaftlich errechnete Big Bang.
Wenn ein Arbeitgeber möchte, dass die Mitarbeiter 50 Tage ohne Pause arbeiten, dann hat sich der Staat nicht einzumischen, denn alle 7 Tage zu pausieren ist religiöser Unfug, den nur Muslime, Christen und Juden machen. Auch Urlaub ist reine Verhandlungssache zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Warum soll es auch “Osterferien” geben? Es gibt keinen Mindesturlaub, Mindestlohn, maximale Schichtdauer und dergleichen. Der Staat hat sich rauszuhalten!

Okokok, ich polemisiere hier ein wenig. Zugegeben.
Chaya schreibt:
März 25, 2015 um 4:43 nachmittags
Auch in Israel als juedischem Staat?

Eliyah schreibt:
März 25, 2015 um 4:46 nachmittags
Die Trennung von Staat und Religion ist Teil des Judentums. Die Makkabäer wurden von HaShem bestraft, da sie als Priester die weltliche Macht nach der Channukkah-Geschichte nicht wieder abgegeben haben.

 

Chaya schreibt:
März 25, 2015 um 5:03 nachmittags

Eliyah, die Strafe der Makkabaer war nicht fuer die Vermischung von Staat und Religion, sondern fuer die Machtergreifung von Priestern.
Ein juedischer Staat hat nach juedischen Gesetz zu fubktionieren oder es zumindest nicht grob zu missachten. Judentum ist keine ‘Religion’ im Sinne von Kult, sondern eine alle Bereiche des Lebens umfassende Lebensanschauung.
Wie stellst du dir einen Staat mit juedischen Charakter vor, der z.B. Shabat und Chametz missachtet, und keine juedischen Feiertage einhaelt, oder auf verbotene Weise Zinsen nimmt oder keine Witwen und Waisen unterstuetzt, und bei dem man im Schulprogramm keine juedische Lehre lernt? Damit waere sein juedischer Charakter automatisch aufgehoben, weil diese Gesetze Teil des Staatswesens sind.
Ausserdem, wenn man diese Elemente nicht im Staat laesst, welchr nimmt man stattdessen ? Keine Gesetzgebung kann auf einem Vakuum aufbauen – wenn nicht das jued.Recht genutzt wird, dann ein anderes. Aber welches? Britisches? Deutsches? Das der Uno? Und wieso sind dieser bsser und erstrebenswerter und gerechter als unsere?

Damit waere es auch kein juedischer Staat mehr.
Uniformierung aller Gesellschaften vernichtet menschlich-geistigen Reichtum
. Das sollte sicherlich nicht das Ziel eines aufgeklaerten, weisen Menschens sein

tapferimnirgendwo schreibt:
März 25, 2015 um 5:21 nachmittags
Klar. Man kann schließlich unreligiöser Jude sein. Israel ist das Land des jüdischen Volkes und die Regierung hat nicht das Recht, dem jüdischen Volk die jüdischen Riten vorzuschreiben!

Chaya schreibt:
März 25, 2015 um 5:28 nachmittags
Tut sie aber doch 🙂 Schon fast 70 Jahre lang.
Das war einer der Aushandlungen zu Beginn des Staates, noch unter Ben Gurion.

Da hoert sich jemand verdaechtig links an , na, na 😉

tapferimnirgendwo schreibt:
März 25, 2015 um 5:49 nachmittags
Gott taucht in der Unabhängigkeitserklärung nicht auf und in Israel sind Religion und Staat mehr getrennt als in Deutschland.
וזה דבר טוב!

tapferimnirgendwo schreibt:
März 25, 2015 um 5:50 nachmittags
Und das hört sich nicht links an, sondern liberal. Großer Unterschied, es sei denn man ist rechts. 😉
Eliyah schreibt:
März 26, 2015 um 8:33 vormittags
Über 80% der in Israel lebenden Juden glauben nach eigenen Angaben an G-tt. Die meisten halten nicht den Schabbat oder die Koschergesetze, aber wo man die Grenze zu “unreligiös” zieht, ist nicht so einfach zu beantworten. Ich glaube, kein Jude ist unreligiös. Manche kommen nur mit dem rabbinischen Judentum nicht klar. Manche hadern mit G-tt und reden sich ein, es gibt ihn nicht. Aber tief im Herzen sind sie eben doch Juden.
Wenn Du sagst “die Regierung hat nicht das Recht”, dann gehst Du von einer Diktatur oder Theokratie aus und verkennst das demokratische Israel. Die Menschen wählen Regierungen, die danach die Schabbatgesetze erlassen. In Israel ruht der ÖPNV am Schabbat. Aber in Haifa haben die Menschen anders entschieden, dort fahren die Busse auch am Samstag.
Chaya hat recht: Israel ist ein jüdischer Staat. Und dazu gehören auch Tage wie Yom Kippur, die in Israel so gut wie jeder einhält, auch wenn er angeblich “unreligiös” ist. Und fast jeder beschneidet seine Söhne, auch wenn er an den Bund zwischen G-tt und Abraham nicht glauben will. Sind das alles Masochisten? Nein, das sind religiöse Juden.
mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 3:58 nachmittags
Boss war ich gemeint?
Ok!
Allte Nazirentner von der Domplatten erschrecker!
mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 4:00 nachmittags
kars friedenspreis
mit eichenlaub
ritterkreuz träger
in der pfeife raucher!

Eliyah schreibt:
März 25, 2015 um 4:05 nachmittags
Ich glaube, er meinte Chaya, du Hobbybeleidiger!

 

mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 6:12 nachmittags
# Eliyah

sie tuts sicher nicht und er hat doch sooo gebeten.

nö du kannst keine hochzeit mit pesach vergleichen, ist der unterschied von
kascher le pesach und kascher nicht gerade klein, du bräuchtest vollständig
neues geschirr, neues besteck, töpfe, spühlbecken…
dann kommen minhagim, dann wirds
kompliziert, wer hat den z.b.
Fisch geschlachtet und
mit welchem messer wurde der fisch ausgenommen…..
es war ein riesen aufwand einen fischzüchter aufzutreiben für
meine gemeinde um gefillten fisch koscher le pesach aufzutischen.
die allermeisten größeren gemeinden feiern im gemeindesaal, da klappts
auch mit dem koscher, katering ist theoretisch möglich, nur welcher jude
arbeitet am pesach? ist sehrmehr kchompliziert das.
nicht zu vergessen ist ja laschon ha rah, das bedeutet das du
in dem fall kein “falsches vorbild abgeben darf”, da hat ein chabadnik
in S-Deutschland seinen seder in einem restaurant abgehalten,
gab in folge scheinbar stress, weil die kontingentflüchtlinge
danach immer meinten der laden wäre koscher.

kaukasier geben es sich richtig mit den minhagim an pesach
darum machen wir den wein zu pesach selber,
weil die hefe im herkömlichen ein ja
nicht koscher le pesach….
da können 50 rebbes koscher lepesach draufstempeln, teufelszeug!

und ich bin ja nicht religiös, nur stur wie eine herde esel!:D
schum74 schreibt:
März 25, 2015 um 8:35 nachmittags
Gerd Buurmann:
„Gott taucht in der Unabhängigkeitserklärung nicht auf“

Nicht richtig, lieber Buurmann. In der von Ben Gurion verlesenen Megilát ha-Azma’út, taucht wohl Israels Höchster auf; und zwar unter dem geläufigen Ausdruck „Zur Jisrael“: Fels Jisraels, das im Gebet wiederkehrt.

Hier die letzten Worte aus der Megila:

מתוך ביטחון בצור ישראל הננו חותמים בחתימת ידינו לעדות על הכרזה זו, במושב מועצת המדינה הזמנית, על אדמת המולדת, בעיר תל אביב, היום הזה, ערב שבת, ה’ אייר תש”ח, 14 במאי 1948.

Mi-toch Bitachón be-Zur Jisrael hinenu chotmim ba-Chatimát Jadéjnu le-Edút al Hachrasá so, be-Moscháw Mo’ézet ha-Medina ha-smanít, al Admat ha-Molédet, be-Ir Tel Aviv, ha-Jom ha-se, Erew Schabat, Chamischa Ijár Táschach, 14 be-Maj 1948.

[Placing our trust in the Almighty, we affix our signatures to this proclamation at this session of the provisional Council of State, on the soil of the Homeland, in the city of Tel-Aviv, on this Sabbath eve, the 5th day of Iyar, 5708 (14th May, 1948).]

http://main.knesset.gov.il/About/Occasion/Pages/IndDeclaration.aspx

Eliyah schreibt:
März 26, 2015 um 9:24 vormittags
Alleine, dass es eine Megilla ist, zeigt seinen religiösen Hintergrund. Und die Fahne Israels ist eine Anlehnung an den Gebetsschal. Wir sind ein jüdischer Staat vom ersten Moment an. Kein Zweifel.
Aristobulus schreibt:
März 25, 2015 um 10:31 nachmittags
🙂

Großartig, der Fels Israels, auf den wir vertrauen ( מתוך ביטחון בצור ישראל ), glattweg eine salomonische Formulierung. Übrigens, was ist dieser Fels?, er kann auch dieses Israel selbst sein oder diese Unabhängigkeitserklärung selbst, der Ausdruck ist ja sturer als siebzehn mal sieben alle Eselherden seit Anbeginn.

Also gilt צור ישראל (Zur-Jissroel) für die Religiösen als manifester G”ttesbezug, jedoch für die Säkularen als Basis (menschlich oder schriftlich), auf die sie bauen: Zwei verschiedene Welten, ein einziger Text.
Zur-Jissroel ist als Formulierung eindeutig, schreibt jedoch niemandem vor, ob er nun die Existenz seines Landes von G”tt (also von religiösen Gesetzen) oder von rein menschlichen Vereinbarungen herleiten will.

Warum lassen sich z.B. die deutschen Gesetzgeber in Nordrhein-Westfalen nicht was Ähnliches einfallen? Diese Bestimmungen da sind ja sowas von Mittelalter. Erstaunlich, so Mittelalter war das Judentum wohl zuletzt zur Makkabäerzeit!, als Priester den Staat beherrschen wollten. Verdammich lange her, das. 🙂

Chaya schreibt:
März 25, 2015 um 10:44 nachmittags
Och wey, jetzt uebertreibst du es masslos….wieso Mittelalter? Wieso immer alles vereinfachen und abschaffen und aufloesen und von seiner Vergangenheit befreien und neutralisieren….was fuer eine langweilige Welt!

tapferimnirgendwo schreibt:
März 26, 2015 um 12:55 vormittags
Nichts soll abgeschafft oder neutralisiert werden. Im Gegenteil: Religion soll frei sein vom Staat!

Aristobulus schreibt:
März 26, 2015 um 12:44 vormittags
Nee 🙂 . Denn im Mittelalter war’s höchst langweilig, weil da immer alles verboten und sonst alles vorgeschrieben wurde.
Also ist a bissele Verbiet- und Vorschreibmittelalter auch heut noch a bissele langweilig. Nein?

Clas Lehmann schreibt:
März 25, 2015 um 11:48 vormittags
Es ist das ja in NRW und besonders von Köln aus nicht nur der Karfreitag, der gesetzllich geschützt wird… Schloss Burg bietet einem Kunsthandwerkermarkt seit Jahrzehnten Raum. Vor Allerheiligen und danach. Allerheiligen selber darf nicht nicht verkauft, sondern nur ausgestellt werden, wegen des Feiertagsgesetzes. Auch, wer nicht nicht katholisch ist, darf nicht.

So war es jedenfalls mehrere Jahre lang, und dem Markt hat das überhaupt nicht gut getan. Die Leute übten an diesem Tag das Schlendern ohne Kaufabsicht, und das ist verheerend für Leute, die dort und dann ihre halbe Jahresproduktion verkaufen und zu Geld machen machen wollen, und, wenn sie am Beruf hängen, auch müssen. Es kam wohl nicht die Religionspolizei vom RP Köln, das nun auch zu kontrollieren, aber in Aussicht gestellt war sie, und Bußgeldsätze wurden bekannt gemacht.

Gibt es in NRW Pfingstmärkte?

Dieter Müller schreibt:
März 25, 2015 um 12:35 nachmittags
Dürfen Juden in NRW während und nach dem Pessach-Seder singen, oder ist das auch Verboten?

Aristobulus schreibt:
März 25, 2015 um 10:36 nachmittags
Meinten Sie diesen Lärm & Jokus von da drüben aus der Judenschul’? Ach Du liebes Bisschen. Verboten gehört der.

binonline schreibt:
März 25, 2015 um 1:04 nachmittags
Also als Christ……………. 😀 :p

Cecina schreibt:
März 25, 2015 um 1:17 nachmittags
Nachdenkenswerter Blogbeitrag – wie so oft. 🙂
Ich bin praktizierende Christin und habe demzufolge kein Problem mit einem Tag der Ruhe und Besinnung am Karfreitag. Im Gegenteil, ich würde mir sogar noch mehr Sonntagsruhe wünschen – ich glaube, das würde uns allen sehr gut tun. Die Schabattruhe in Israel finde ich schön – ein gutes Vorbild.
Wir singen in unserer Gemeinde auch am Karfreitag – allerdings sehr gedämpft, ohne E Gitarre und Schlagzeug.
Noch eine kleine Anmerkung: Jesus als Jude zitierte am Kreuz den jüdischen Leidenspsalm 22 – zumindest den Anfang. “Mein Gott, warum hast du mich verlassen?” Es lohnt sich, diesen einmal ganz zu lesen – man hat vielleicht einige Aha-Erlebnisse…
Seine letzten Worte jedoch waren: “Es ist vollbracht!”
Gott sei Dank 🙂

mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 2:47 nachmittags
@ Cecina
da dankt sich gott selbst?
und zwar für den tod?
sprach da ne
leiche?
vollbracht wurde was?
Gäääähn also in meiner biebel
steht nichts von gottseidank und vollbracht, waenn ich mir dann noch
gottseidank auf hebräisch anhöre,
toda la el, meint da einer nicht
sich selbst, oder so.

angelareitenbach schreibt:
März 25, 2015 um 3:18 nachmittags
Lieber Mike,
da handelt es sich wohl um ein Mistverständnis 🙂 Das “Gott sei Dank” war kein Bibelzitat mehr, sondern mein ganz persönliches Statement.
“Es ist vollbracht” findest du im Johannesevangelium Kap 19/30 – es sind die letzten Worte von Jesus, bevor er stirbt.
Vollbracht hat er, dass er, der Sohn Gottes, die Konsequenz für die Sünden der Menschen auf sich genommen hat – den Tod. Ob du das jetzt glaubst oder nicht – ich vermute mal, eher nicht, gell?? 🙂 – das ist hat ein christliches Basic.
Liebe Grüße!

Bachatero schreibt:
März 25, 2015 um 3:35 nachmittags
Wußte ich gar nicht, das es auch ein christliches Basic gibt. Ich kenne, seit Urzeiten “Beginner’s all-purpose symbolic instruction code”, halt Basic, aber das eine Programmiersprache, mit der man allerdings durchaus göttliche Programme schreiben kann. Ist Basic Christentum vielleicht auch ein Programm?

Cecina schreibt:
März 25, 2015 um 3:52 nachmittags
Da kannste mal sehen, lieber Bachatero, was die Christen alles Tolles haben 😀
Und weißt du, was am peinlichsten ist: Ich wusste bis heute nicht, dass Basic ein Akronym ist – ich dachte, das kommt halt vom englischen “basic” – also so was ganz Grundlegendes, Elementares…
Wieder was gelernt!

Bachatero schreibt:
März 25, 2015 um 4:14 nachmittags
Basic ist vielleicht ein Akronym, basic aber nicht, was soll daran peinlich sein? Programm “Salvation” ist schnell geschrieben in christlichem Basic:

If “sinner”
then gosub Jesus
else goto heaven
end

Für die subroutine Jesus bist Du zuständig, die mußt Du schreiben, da bin ich nicht kompetent.

Aristobulus schreibt:
März 26, 2015 um 12:41 vormittags
Ein basisches Bissele Basic an der basileisischen christlichen Basis ist: Dass in den Kirchen da ganz vorne ein toter Jid rumhängt und dauerhaft schtyrbt.
Er schtyrbt notorisch wegen der Erlösung, die nicht stattgefunden hat, weswegen er dann weiter zu schtärbnn hat, und am Karlfreitag schtyrbt er dann in besonderem Ausmaß. Weil die Erlösung durch dieses Schtärrben gekommen sein soll, jedoch nicht kam, weswegen sie nun vollendet werde, weswegen er davorne weiter zu schtärrbn habe.
Etwa so sehen das diese Leutz’ da so in ihren Kirchen mit dem dauerschtärrbendnn Jiddn da vorne.

Der ärschterrbende Jid macht das als immer so, indem ihm christlicherseits dieser Wille zu dauerschtärbnn beigepuhlt worden ist, und am Karlfreitag macht er überhaupt nichts Anderes als das notorische Daierschtärrbn rückwirkend ein- für Allemal, weswegen dann dorten der Gesang gedämpft und die Schlagzeuge weggeschlossen sein müssen.
Weil: Krach geht ja gar nicht, weil: Man habe wenigstens einmal im Jahr auf den Dauerschtärrbndnn schlagzeugseits und gesangsseits Rücksicht zu nehmen.

Alles Subroutine, das, auch das basisch-karlfreitägliche Ärschterbnn des Gesangs und das Totsein des Schlagzeugs, und besonders Subroutine das Verbot der Freude der Anderen, die nicht oder nicht so den Tod des Einzeljuden begehen.

Ja, weswegen?
Wenn man mich fragt:
‘Tiz ‘coz of the ba. The sick one.

Bachatero schreibt:
März 26, 2015 um 3:03 vormittags
Absolut, einen Dauerschtärrbndnn kann man heute nicht mehr positiv rüberbringen. Die Jesus subroutine muß die Endsieg Komponente des Fü … äh Highlandes (Steigerungen: Highland, Highlander, Highgelandet) stärker raus stellen. Warum sind diese taff guys übrigens alle high: Highland, Highdagger, Highdrich, Highdi … ? Das Endszenario könnte wie folgt programmiert werden: Grab, innen, Jesus (HL) jetzt nicht langhaarig, im Nachthemd mit verschleiertem Blick, sondern als Terminator T4 Modell und Sonnenbrille, den zappelnden SATan (ein Horn abgebrochen) im Schwitzkasten (linker Arm), rechts qualmende kubanische Zigarre. Tritt gegen den Stein vor dem Grabeingang, zerspringt zu Asche und ein Hechtsprung nach draußen. Die Grabengel sinken händeringend zu Boden, Maria Magdalena stoesst einen spitzen Schrei aus, gedämpfte sexuelle Erregung sollte beim Kenner wahrnehmbar werden und macht einen unsicheren Schritt vorwärts. T4 blickt siegesgewiß um sich und sagt so cool, daß die Engel nun endgültig das Bewußtsein verlieren, Hey Baby, I did it. Pafft 2 – 3 x an der Zigarre und haut dem SATan einen letzten Haken (Bud Spencer!) an die Birne und laesst ihn achtlos fallen. Dann kommt das Supermann Ding (Neo space swoosh), er reckt die jetzt freie linke Faust neomarxistisch gen Himmel (löst dort brausenden Jubel aus) und zischt nach oben. Kurz bevor die Wolken ihn verschlucken, blickt er zurück und ruft, kaum noch hörbar, hasta la Pizza, I’ll be back …. sooon, dann ist es vorbei. Das dann jeweils zu Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Allerheiligen in der Kirche life inszeniert sollte noch mal vollen Schub in die vom Dauerschtärrbn erschöpfte Fangemeinde bringen. Hasta la Pizza.
mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 6:33 nachmittags
# angelareitenbach

erstmal, was sollen die vielen nicks?
zweitens es ist vollbracht, ich würd mal sagen auf Hebräisch
unsagbar, also war der lothar mathäus entweder im abseits oder hat
etwas übernommen von einem der es gehört hat das einer dabei war….
ich find das die faktendecke doch recht dünn erscheint.
die römer werden ja nicht die menschenmenge
herangelassen haben wie es manche
heiligenbildchen suggerieren,
also da gibt einer den
löffel ab, erschöpft zu tode, verdurstend am kreuz hängend und zwar so hoch
das ein stoß mit dem speer zur feststellung des todes (war nicht tot, blutete)
notwendig war, und da will also der lothar matheus, der wie alle
anderen jünger einen auf großen hudini” gemach hat
gehört haben was der ärmste am kreutz
sagte, unter gebrüll und jammer
der menge, komandos
der legionäre….

ich meine du willst mich nun hier verarschen und frage mich warum`?

mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 6:49 nachmittags
und natürlich glaub ichs nicht, ich bin jude, ich finde es schon doll
wie römer und ihre damaligen hilfsvölker einfach so einen juden killen,
ihm alle ihre sünden aufhalsen, gleichzeitig den mord verheiligen,
anspruch auf die jüdische religion erhebend und das alles
ohne auch nur eines der kriterien zu erfüllen das
zur erkennung eines messias nötig
ist. ist schon harter tobak,
das ist kein sündenbock, nö es ist der ultimative sündenjude und
multiapologist zum abschlachten zig tausender weiterer juden
und das soll ich glauben oder drann glauben, danke!

Cecina schreibt:
März 25, 2015 um 9:02 nachmittags
Gaaanz ruhig, Mike 🙂
Zuerst mal: Diese beiden Namen nerven mich selbst ganz gewaltig, leider hab ich noch nicht rausgefunden, nach welchem Prinzip mir für meine Posts mein eigener und mein Nickname zugeteilt wird. Bitte um Nachsicht.

Ich erwarte von dir keinen wie auch immer gearteten Glauben – mit welchem Recht?!

Allerdings möchte ich anmerken, dass die ersten Nachfolger von Jesus und die Verfasser des Neuen Testamentes (bis auf einen) samt und sonders Juden waren. Von seinem Ursprung her ist das heutige Christentum nichts anderes als eine jüdische Sekte, die den gekreuzigten und auferstandenen Zimmermannssohn aus Nazareth als den von Gott verheißenen Retter erkannt hat.
Jesus war mit seiner Botschaft ausschließlich zu den Juden gesandt – sie waren die einzigen, die ihn erkennen konnten, eben weil sie Gottes auserwähltes Volk sind und die Prophetien hatten.
Wir Heiden sind aber auch in Gottes Heilsplan mit eingeschlossen.
Dass es nicht unbedingt ein Widerspruch ist, als Jude an Jesus zu glauben, zeigen die messianisch-jüdischen Gemeinden.
Was auch immer über die Jahrhunderte von sogenannten Christen verbrochen wurde: Im Namen Jesu einen Menschen zu ermorden ist nicht möglich. Man kann es behaupten – aber deshalb ist es noch lange nicht wahr.
Kurz und gut: Ich will dich bestimmt nicht verarschen. Ist sowieso nicht meine Art.
Und dieses Thema ist mir…ja…heilig.
Herzliche Grüße!

mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 10:23 nachmittags
# Cecina

Ich habe nichts gegen Verarschen, ich will nur den Witz verstehen zum mitlachen.

du mußt drauf achten mit welchem nick du zuletzt gepostet hast, das ist alles.

zu jesus mit verlaub, es gibt keine messianischen juden, es sind christen.
das eine schließt das andere aus, ist so, obwohl
anfangs (1 generation) umkehr möglich ist.

dass das neue testament mit jesus etwas zu tun hat erschließt sich mir nicht.
es stammt nicht von ihm, er ist völlig retuschiert, man weiß fast garnichts
über ihn, nicht mal den namen. eigentlich ist Paulus der Religionsstifter,
die apostel sind in den hintergrund gedrängt, paulus erlässt die wichtigen
verordnungen, als römer viel mächtiger als angehörige einer jüdischen sekte.

die christlichen feste, institutionen….. sind im übrigen sehr grichisch/römisch,
angefangen mit der jungfräulichkeit, über zölibatäre lebensweisen bis
zum konzept der Gottessohn werdung, alles heidnisch
dem judentum derart fremd das man
gänsehaut bekommen
könnte.

verstehe mich nicht falsch, ich bin begeistert von kirchlicher kunst und
architektur und auch die musik ist großartig, es ist rein
theoretisch, ich habe gegen christen nichts,
auch nicht wenn es auf der
ermordung eines
juden fußt.
christen können ja nichts dafür.
Aristobulus schreibt:

Wo Du Recht hast, Hammer, hast Du Recht.
Aber sowas von.
mike hammer schreibt:
März 26, 2015 um 6:38 vormittags
?!? @ herd !!!!
DftT

Cecina schreibt:
März 26, 2015 um 8:43 vormittags
@Aristobulus
Na, da sieht man´s mal wieder – diese Juden. Erst alles aufschreiben, und wenn´s die Leute dann glauben, rummeckern 🙂 🙂
Ne, Scherz beiseite: Das ist ja auch nichts Neues. Wie schrieb schon Paulus: „Wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit.“ Ist also schon immer ein kontroverses Thema gewesen…
Auch wenn ich hier nicht deiner Meinung bin, ist es wie immer ein großes Vergnügen, deine Beiträge zu lesen.

@ Mike Hammer
Ich finde, man kann in den Evangelien doch viel über Jesus erfahren – seine Lehre, seine Vorgehensweise, sein Erbarmen für die Menschen, ohne sich manipulieren oder instrumentalisieren zu lassen, seine Wahrhaftigkeit, Klugheit – sein Mut. Du siehst, er ist mein Held 🙂
Für mich sind diese Berichte aus verschiedenen Gründen, die ich jetzt nicht näher ausführen will, glaubwürdig.

Sehr erhellend war mir auch das Buch des messianischen Juden (ich nenne ihn so, weil er sich selbst so bezeichnet) Arnold Fruchtenbaum „Das Leben des Messias“, der die Ereignisse um Jesus aus jüdischer Perspektive darstellt.

Natürlich beurteilen wir alles, was wir hören und lesen, danach, wie wir geprägt und erzogen sind – wie es mit dem übereinstimmt, was wir glauben.
Mir persönlich ist es praktisch unmöglich, in Jesaja zu lesen, z.B. Kapitel 9 oder 44, oder vor allem Jesaja 53 oder Psalm 22, ohne voller Liebe und Dankbarkeit an Jesus zu denken.
Ich glaube, einen roten Faden zu erkennen, durchgängig von der Schöpfungsgeschichte bis zur Offenbarung, einen Plan Gottes, der für mich Sinn ergibt. Der mir meinen Lebenssinn gibt.

Und nun noch die naive Frage einer Unkundigen: Was bedeutet DftT??
Eliyah schreibt:
März 26, 2015 um 9:11 vormittags
@Cecina

DftT: Don’t feed the Troll. Musste ich auch googeln 😉

Jesus ist nicht der Messias. Die ganze Geschichte ist frei erfunden. Aber ich respektiere und achte Dich für Deinen festen Glauben. Wen wunderts, das selbe sagen andere über mich und meine Überzeugung, dass der Exodus aus Ägypten so wie in der Torah beschrieben stattgefunden hat.
Religionen müssen einen absoluten Wahrheitsanspruch haben, wenn sie ernst genommen werden wollen. Und es gibt keinen Kompromiss darüber, ob Jesus der Messias ist oder nicht. Religionen können friedlich nebeneinander existieren, aber nie miteinander. Und wenn man sich gegenseitig respektiert, dann klappt das auch mit dem Religionsfrieden. Daher ist jeder Versuch der Mission eines andersgläubigen (dazu gehören auch Atheisten) ein Mangel an Respekt und der Weg zum Religionskrieg.

Clas Lehmann schreibt:
März 26, 2015 um 9:10 vormittags
DftT ist ein englisches Akronym und bedeutet die Aufforderung, den Troll nicht zu füttern… Don’t feed the Troll.

Es geht dabei meist darum, einer sinnlosen, Emotionen verschwendenden Diskussion entgegenzuwirken…

Cecina schreibt:
März 26, 2015 um 10:47 vormittags
@Eliyah und Clas: Danke für die Aufklärung!

@Eliyah: Danke für deine Worte.
Ich gebe dir völlig Recht: Gegenseitiges Akzeptieren und Respektieren sind richtig, ja, geradezu unerlässlich – Kompromisse und Gleichmacherei sind unmöglich.
Wer keinen Absolutheitsanspruch hat, glaubt nicht wirklich 🙂 Das berechtigt natürlich nicht, anderen den eigenen Glauben aufzudrängen, mit welchen Mitteln auch immer.

Nun ist ja das Christentum im Gegensatz zum Judentum eine missionierende Religion.
Ich bin als Gläubige laut Paulus dazu aufgerufen, “jederzeit Auskunft zu geben über die Hoffnung, die mich erfüllt” wenn ich gefragt werde. Und mich – mit Gottes Hilfe – möglichst so zu verhalten, dass ich gefragt werde 🙂

Aber keine Sorge: Nach meinem Verständnis seid ihr Juden durch meinen Missionseifer nicht bedroht! Ihr seid Gottes Volk. Wenn Er euch also irgendetwas offenbaren will, hat Er dazu jedes Recht und etliche Möglichkeiten – natürlich, übernatürlich – da braucht Er sicher nicht mich dazu.
So können wir uns ganz entspannt austauschen…
Ich glaube sowieso, Gott, der die Herzen sieht und nicht das, was vor Augen ist, kennt Seine Leute ganz genau. Mir steht darüber kein Urteil zu.

Wer am Ende Recht hat? Wenn diese Formulierung hier überhaupt zulässig ist.
Dazu fällt mir nur das Zitat unseres geliebten Kaisers Franz I. von Bayern München ein:
“Schau mer mal.” 🙂

Sempronius Densus Bielski schreibt:
März 25, 2015 um 1:57 nachmittags
Am Nürburgring wird Carfreitag gefeiert unter den strengen Augen der Religionspolizei

Aristobulus schreibt:
März 26, 2015 um 12:53 vormittags
Man darf an dem Tag da nur kreuzweise Karambolagen machen, und in den Autos haben keine Unverheirateten miteinander zu sitzen, und die Autoradios haben beim Rasen gefälligst ausgestellt zu bleiben, dann darf das.

Eliyah schreibt:
März 26, 2015 um 9:19 vormittags
Autoradio? Das kreischen eines V12 ist doch Musik in den Ohren eines Renncarfreitagfahrers!

yoyojon schreibt:
März 25, 2015 um 3:01 nachmittags
Haben die Leute nichts besseres zu tun statt ständig ihre Religionen wichtig zu machen? Hat der Staat nichts besseres zu tun als ständig seine Macht über die Religionen (Und über die Gesellschaft) herauszukehren? Weit scheint es mir mit der Aufklärung nicht gekommen zu sein. Ich persönlich sehe Religionen bestenfalls als Privatvergnügen an, dem die, die es nicht lassen können, zu Hause nachgehen. Im öffentlichen Leben sollte davon möglichst nichts zu bemerken sein. Wenn da einer Schofar bläst, ein Muezzin ruft oder Glocken läuten ist das gerade noch hinnehmbar. Dann isses aber gut.

Bachatero schreibt:

März 25, 2015 um 3:40 nachmittags
Was ist denn wichtig, yoyojon?

yoyojon schreibt:
März 25, 2015 um 4:42 nachmittags
Da Du fragst fällt Dir offensichtlich nichts ein. Schlimm!

Bachatero schreibt:
März 25, 2015 um 4:53 nachmittags
Dir offenbar auch nicht 😉

Aristobulus schreibt:
März 26, 2015 um 12:55 vormittags
So ist er, der Yoyojon. Manchmal ein Lichtblick, aber ständig dieses Fuchteln und Alleswissen dabei, und wenn man’s ihm sagt, kommt eine Retourkutsche.

Cecina schreibt:
März 26, 2015 um 8:50 vormittags
Lieber Bachatero, ob du´s hören willst oder nicht: Da hast du das “Schwert des Geistes” betätigt 🙂 Deine Frage bringt´s auf den Punkt und mich seit gestern zum Nachdenken…

yoyojon schreibt:
März 26, 2015 um 10:40 vormittags

Bachateros Frage ist ziemlich dumm. Als gäbe es darauf eine Antwort. Natürlich ist letztlich nichts wichtig. Darüber hinaus muss das jeder / jede selbst wissen – dann ist es selbstverständlich – und bei näherer Betrachtung hat jeder / jede eine eigene, andere Antwort. Bachatero kann sich also durchaus selbst mit der Frage befassen und eine Antwort finden, ohne hier herumzufragen 🙂 Tip: Religion ist es jedenfalls nicht 🙂 😉 🙂 Allenfalls für die Herrschenden, die damit ein prima “tool” zur Unterdrückung der Menschen haben. Und vielleicht für Mordgesellen, die darin eine Ausrede für mörderisches Treiben haben. Also Bchatero… fang mal an nachzudenken 🙂

yoyojon schreibt:
März 26, 2015 um 10:42 vormittags
Lustig. Immer wenn ich “Bachatero” schreibe, wandelt das mein Programm in “Bagatelle” um und ich muss es korrigieren. Was will und das Programm damit sagen ??? 🙂

Eliyah schreibt:
März 26, 2015 um 10:43 vormittags
Die vielen Smileys machen Deinen Erguss nicht besser. Und die Frage von Bachatero war gut, denn sie erwartete keine konkrete Antwort, sondern gab einen Denkanstoss. Hat bei Dir nur leider nicht gefruchtet. Stattdessen gab’s nur tumbes Religionsbashing

yoyojon schreibt:
März 26, 2015 um 10:51 vormittags

Mein lieber Elijah, Religion ist ein solch alter, erledigter Kram, da kannst Du doch im Ernst nicht erwarten, dass man den wieder aufrollt. Erledigt, passé, vorüber. Kein Thema mehr. Außer für ein paar Typen, die noch im Mittelalter zu leben glauben. Relevant wie spezielle Tricks der Neandertaler für die Mammutjagd. Ein bisschen Religionsbashing ist schon fast zu viel der Ehre für ein erledigtes Thema 🙂

Cecina schreibt:
März 26, 2015 um 11:13 vormittags
Lieber Yoyojon,
du bringst ja selbst die Auflösung der eben doch sehr guten Frage: Jeder hat eine eigene Antwort, jeder darf und sollte selbst darüber nachdenken. Es gibt also soviele Antworten, wie es Menschen gibt.
Die Aufgabe für ein Volk oder einen Staat ist nun, daraus einen möglichst gemeinsamen Nenner zu bilden, etwas, womit alle einigemaßen leben können.
Ich finde eigentlich, dass uns das in Deutschland – verglichen mit vielen anderen Ländern – gar nicht mal so schlecht gelingt.

Was dein Statement zur Religion als “erledigtem Thema” betrifft: Muss ich das Offensichtliche wirklich aussprechen?
Deine eigenen Worte führen deine These ad absurdum.
Die Menschen – und ganz offensichtlich auch dich – wird dieses Thema weiterhin beschäftigen.
Also lass uns ruhig im Gespräch bleiben 🙂

schum74 schreibt:
März 25, 2015 um 4:13 nachmittags
Karfreitags ist in Nordrhein-Westfalen das Feiern untersagt, weil die Menschen, die mehrheitlich dieses Land aufgebaut haben, Christen sind oder waren. Ich hoffe, sie bleiben christlich. Ich hoffe, sie bleiben selbst irgendwas jenseits ihrer Toleranz für fremde Sitten und Gebräuche.

Ich weiß, dass die Karfreitagsruhe Sie gewaltig stört, lieber Buurmann. Aber halten Sie durch: Sobald nicht mehr der Islam zu Deutschland, sondern Deutschland zum Islam gehört, werden Sie am Karfreitag so laut feiern, wie Sie wollen – vorausgesetzt natürlich, der Tag fällt nicht in Ramadan.

Was mich betrifft, so bin ich froh, dass es in der Welt ein Land gibt, an dem am 9. Aw, dem Tag der zweimaligen Verbrennung unseres Tempels, nicht gelärmt und gefeiert wird. Die lebendige Erinnerung an eine kollektive Geschichte – ist es nicht das, was man Kultur nennt? Darf Deutschland keine Kultur haben?

caruso schreibt:
März 25, 2015 um 4:36 nachmittags
Ich denke auch so, lieber schum74, auch in Hinsicht auf den Shabbat in Israel. Dabei bin ich eine gottlose. Doch denke ich, daß Traditionen schön sein können, auch dann wenn sie den einen oder anderen nerven. Auch sind Traditionen wichtig, wegen der Kontinuität. “Wichtig”, “schön” – klarerweise nicht alle, beiweitem nicht. Aber doch viele.
lg
caruso

schum74 schreibt:
März 25, 2015 um 5:29 nachmittags
Liebe Caruso,
fällt auch Dir auf, dass die Jidn in diesem Kommentarstrang sich mehrheitlich als Konservative und Ewiggestrige outen? Wie überaus peinlich!
„Ewiggestrige“: unser Markenzeichen, nicht? Was den jeweils Progressiven in Europa Jahrhundert für Jahrhundert so gewaltig auf den Sack ging und geht: kosmopolitisch zur Zeit der Staatenbildung im 17. Jahrhundert; religiös zur Zeit der Aufklärung; heute nationalistisch, wenn Europa auf internationalistisch macht.

Der französisch-algerische Filmregisseur Jean-Pierre Lledo, der auf Huffingtonpost (19.03.2015) Israel zur Likud-Wahl gratuliert (« Israël: un tel peuple, je l‘aime! » ‒ Israel: ein solches Volk liebe ich), führt das Wahlergebnis auf das gute Gedächtnis der Juden zurück; auf Gehirne, die 3000 Jahre Geschichte fest gespeichert haben.
Hier, aus dem schmeichelhaften Text:

« Un tel peuple capable de tant de discernement, de lucidité et de tant de dignité, un tel peuple doté d’un profond sens de la VIE, dans un contexte moyen-oriental arabe et musulman miné par la mort et sa glorification, un tel peuple refusant donc de se prêter à des expériences suicidaires, un tel peuple je le souhaite à bien des pays!

Un tel peuple, je l’aime! »

[Ein solches Volk mit so viel Unterscheidungsvermögen, Klarsicht und Würde, ein solches Volk, das mit einem so tiefen Sinn für LEBEN begabt ist, und dies in einer arabischen und muslimischen Nahost-Umwelt, die vom Tod und seiner Verherrlichung angegangen ist, ein solches Volk, das also Selbstmordexperimente ablehnt, ein solches Volk wünsche ich vielen anderen Ländern.

Ein solches Volk liebe ich.]

http://www.huffingtonpost.fr/jean-pierre-lledo/israel-victoire-netanyahu_b_6901712.html

Alles Gute Dir!

schum74 schreibt:
März 25, 2015 um 5:03 nachmittags
PS. Ich weiß um die Kriegserklärung gegen Juden, die mit Karfreitag verbunden ist – oder besser: war. Doch stelle ich fest, dass der Judenhass heute nicht von Christen in Jesu-Namen angeführt wird, sondern von Linken, darunter Christen und Nichtchristen – in Dreiteufelsnamen. Die deutschen Terrorversteher sind die Ersten, die sich für die Abnahme christlicher Symbole in öffentlichen Gebäuden stark machen, aber muslimische Kopftücher überall zulassen.

Und ganz allgemein: In Zeiten, in denen Christen weltweit stärker verfolgt werden als im Römischen Reich (Grand Rabbin Haïm Korsia), in denen ein orientalischer Christ alle 5 Minuten getötet wird, halte ich Christentum-Kritik für zumindest nicht angebracht.

Wie wär‘s, wenn die Kirchen den kommenden Karfreitag zum Tag der Solidarität mit den verfolgten Christen erklären würden?

http://www.lavoixdunord.fr/culture-loisirs/les-chretiens-sont-davantage-persecutes-que-sous-ia0b0n2706630

http://www.europe-israel.org/2015/03/jaccuse-loccident-de-complicite-avec-lislam-pour-genocide-contre-les-chretiens-dorient/

Aristobulus schreibt:
März 26, 2015 um 1:03 vormittags
… das werden die Kirchen nie tun, weil dorten ja die Käßmänner und die Päpste Franziski sitzen, die sich selber nur fast so toll wie die muselmanische Eroberungsmaschinerie finden. Die finden sie noch weitaus toller als sonst alles.

ceterum censeo schreibt:
März 25, 2015 um 8:51 nachmittags
Agnostiker sagt danke! Wenn wir mal alle anderen Probleme in Deutschland gelöst haben, können wir ja noch mal drüber reden. Bis dahin erfreuen wir uns an Herrn Buurmanns alljährlichem Karfreitagsgezanke.

anti3anti schreibt:
März 25, 2015 um 5:15 nachmittags
Kultur basiert gewöhlich auf Religion. Ich werde verpflichtet, meine Steuererklärung im April (?) abzugeben, weil Jesus am 1. Januar seinen Brit gehabt hat. Sogar Buddhisten (und Atheisten), die keinerlei Bezug zum Christentum haben (wollen), fallen unter dieser Regelung.
In NRW darf am Karfreitag nicht öffentlich gefeiert werde. Der Seder ist nicht öffentlich. Das Feierverbot betrifft alle Bewohner von NRW, unabhängig von Religionszugehörigkeit, Glaube und Haarfarbe, falls vorhanden.

schum74 schreibt:
März 25, 2015 um 6:41 nachmittags
Kultur basiert auf Religion: So hab‘ ich’s zumindest aus Anthropologen-Mund gehört. Es hat zwar in der Neuzeit zwei Versuche gegeben, Kultur von Religion zu entkoppeln, doch ohne durchschlagenden Erfolg: Das eine Experiment sollte 1000 Jahre halten, hat es aber auf magere 12 gebracht; das andere, in der Sowjetunion, hat zwar länger gedauert, war aber auch nicht das Wahre, nicht?
Jetzt startet Europa einen dritten Versuch, den Atheismus für die alteingesessene Bevölkerung zu etablieren, aber ich bin guten Muts: 70 Jahre wird es nicht dauern, bis Alle bis ins Mark religiös werden. Muss nicht alles Christentum sein, was sich Religion nennt.

Und stimmt ja: Am 1. April darf gescherzt werden, weil unser Jeschu zu Sylvester gemalet worden ist. So hab‘ ich’s noch nicht gesehen.

abusheitan schreibt:
März 26, 2015 um 10:57 vormittags
” Es hat zwar in der Neuzeit zwei Versuche gegeben, Kultur von Religion zu entkoppeln, doch ohne durchschlagenden Erfolg.”

Es waren eher Versuche, die alte Religion durch eine neue zu ersetzen.
Der Führer war bekanntlich von der “Vorsehung” alias Gott gesandt. Daher wurde für ihn auch ganz offiziell in den christlichen Kirchen gebetet.
Die kommunistischen Führer wurden ebenfalls vergöttlicht und Lenins Mausoleum wurde zur Pilgerstätte.
Oberhaupt der islamischen Republik Iran ist der seit Jahrhunderten im Verborgenen lebende zwölfte Imam, für dessen glorreiche Wiederkehr bereits Prachtstraßen gebaut wurden und Kim Il-sung regiert sogar immer noch Nordkorea vom Himmel aus.
Religion scheint ungebrochen das beste aller Herrschaftsmittel zu sein und die Menschen sehnen sich nach diesem süßen Gift.
Dass die christlichen Kirchen ihre Privilegien und Pfründe nicht freiwillig aufgeben wollen, kann man ihnen nicht verübeln, sind sie doch eher an Herrschaft über , anstatt an Dienst an Menschen interessiert.
In der Ostkirche wird Jesus als mit seinen Jüngern Tanzender dargestellt. Da ist die jüdische Lebensfreude des gemeinsamen Feierns, Essens und Weintrinkens noch nicht unter dem Leichentuch des westlichen Schuld- und Büßerkultes erstickt worden.
Dass der Staat sich einem religiösen Diktat beugt, ist ein Skandal.
Tanzen, Lachen und Singen sind Menschenrecht.

Heimchen am Herd schreibt:
März 25, 2015 um 6:07 nachmittags
“Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. Christen gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi.

Der Karfreitag wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt. In der katholischen Kirche ist er ein strenger Fast- und Abstinenztag. Unter Einbeziehung des Gründonnerstagabends ist der Karfreitag der erste Tag der österlichen Dreitagefeier (Triduum Sacrum oder Triduum paschale), die in ihrer Gesamtheit in allen christlichen Konfessionen das höchste Fest des Kirchenjahres darstellt und wie ein einziger Gottesdienst gefeiert wird.”

Ich glaube, es ist jedem zuzumuten, EINMAL IM JAHR in sich zu kehren und ganz einfach
mal Ruhe zu halten. Ich weiß, in der heutigen, lauten Zeit, wo immer Party angesagt
ist, drehen einige Leute förmlich durch, weil sie nicht ihren gewohnten Spaß haben dürfen.
Da kann man mal sehen, wie abhängig sie doch sind und nicht im Stande sind, sich auch
nur einen Tag lang mal mit sich selbst zu beschäftigen, traurig, traurig!

Ich glaube, einigen geht es wirklich zu gut, haben sie sonst keine Sorgen?

mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 6:35 nachmittags
DftT
Heimchen am Herd schreibt:
März 25, 2015 um 6:46 nachmittags
DftT
Bachatero schreibt:
März 25, 2015 um 7:58 nachmittags
DftT

abusheitan schreibt:
März 26, 2015 um 11:07 vormittags
Ich glaube, es ist jedem zuzumuten, EINEN MONAT IM JAHR in sich zu kehren und ganz einfach mal Ruhe zu halten, tagsüber auf Essen Trinken, Rauchen und Sex zu verzichten.
Ich weiß, in der heutigen, lauten Zeit, wo immer Party angesagt ist, drehen einige Leute förmlich durch, weil sie nicht ihren gewohnten Spaß haben dürfen.
Da kann man mal sehen, wie abhängig sie doch sind und nicht im Stande sind, sich auch
nur einen Monat lang mal mit sich selbst zu beschäftigen, traurig, traurig!
Ich glaube, einigen geht es wirklich zu gut, haben sie sonst keine Sorgen?

Wer für eine staatlich verordnete Karfreitagsruhe eintritt, darf einen für alle verbindlichen Ramadan nicht ablehnen.
Religionsfreiheit heißt auch, frei von Religion sein zu dürfen und von ihr weder bevormundet noch belästigt zu werden.
Amen.

mike hammer schreibt:
März 25, 2015 um 9:55 nachmittags
Wie gehts eigentlich # Aristobolus, macht er Urlaub?

Aristobulus schreibt:
März 26, 2015 um 1:09 vormittags
… schon da. 🙂
Dir a gutte N8
Friedhelm Bestek schreibt:
März 26, 2015 um 12:20 vormittags
Am kenntnislosen Stänkern gegen Richard Wagner erkennt man in Deutschland zuverlässig den Idioten. Wahrscheinlich ‘Parsifal’ niemals gehört (geschweige denn verstanden).
tapferimnirgendwo schreibt:
März 26, 2015 um 12:47 vormittags
Knapp daneben. Ich habe sogar in dem Parsifal an der Kölner Oper mitgespielt!
Aristobulus schreibt:
März 26, 2015 um 1:11 vormittags
Und Du bist trotzdem offensichtlich weder zu einem Wagnerianer noch zu einem Friedhelm geworden.
Soll doch nochmal einer behaupten, Wagner oder Friedhelm seien schädlich oder gar Idioten.

abusheitan schreibt:
März 26, 2015 um 10:59 vormittags
🙂
Gefällt mir!
abusheitan schreibt:
März 26, 2015 um 11:17 vormittags
Mein Vorschlag :
Eine improvisierte, verkürzte Aufführung des Parzival am Karfreitag auf der Domplatte.
Parzival: Gerd Buurmann
Kundry: Gudrun Höpker
Dem Ernst der Inszenierung angemessene Musikinstrumente wie germanische Rufhörner und Kesselpauken welcome! 😉

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Veröffentlicht am März 26, 2015 in Fremde Feder, Kein Smalltalk, Weltanschauung und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Flaschenpost.

    Nicht nur Ulrich Becker wohnt in Tekoa, dem Geburtsort des Propheten Amos. In dem mit frumen und Weltlichen gleichermaßen gesegneten Städtchen lebt auch die rebezen Malka Piotrkowsky, eine der 12 Persönlichkeiten, die bei der diesjährigen Eröffnungsfeier zum 67. Unabhängigkeitstag mit der Entzündung einer Fackel (Massua) beehrt worden ist. Womit hat sie die Ehre verdient, die sie u. a. mit Dr. Dani Gold, dem Erfinder und Entwickler des Irondome-Raketenabwehrsystems, teilt? Sie unterrichtet Frauen in Talmud, einem Feld das traditionell Männern vorbehalten ist.
    Wann segeln wir nach Tekoa? Das Schiff mit Knallbummssen drauf liegt schon vor Anker in Barcelona.
    http://tapferimnirgendwo.com/2015/04/18/die-welt-sorgt-sich-nicht-um-uns/

    Liebe Aurore, denkst Du noch an den versprochen Kommentar zu Gnewát Nefaschót, zum Seelenklau? Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    Lajla tow.

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