Zwei Nachrichten-Meldungen von heute

Einfach nur gegenübergestellt:

1. Meldung:
«Wenn wir uns leiten lassen von dem Wunsch nach einem respektvollen, friedlichen Zusammenleben, wird eine gute gemeinsame Zukunft gelingen», ließ Gauck in einer Grußbotschaft an die Muslime am Donnerstag mitteilen. «Ich fühle mich dem Gedanken des Ramadan verbunden, dem Festmonat der Freude, des Gebets und der Nächstenliebe, der die Gläubigen zur Verantwortung für den Anderen anhält.» Gauck wünschte «allen Muslimen in unserem Land ein frohes und gesegnetes Fest».
(Agenturmeldung dpa, z.B.hier: http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/joachim-gauck-gesegnetes-fastenbrechen-nach-ramadan-13705772.html )

2.Meldung:
Al-Rakka: Die IS-Terrormiliz soll während des Fastenmonats Ramadan 94 Menschen gekreuzigt und ausgepeitscht* haben, weil sie angeblich tagsüber etwas gegessen haben. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet, wurden sie davor an zentralen Plätzen in Eisenkäfige gesperrt. Unter den Bestraften waren demnach auch fünf Minderjährige. Die Terrormiliz Islamischer Staat kontrolliert große Gebiete im Norden und Osten Syriens. Der Ramadan endet in dieser Woche mit dem Fest des Fastenbrechens. Während des Fastenmonats dürfen gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder essen noch trinken.“
(Nachrichtenschlagzeile des Bayerischen Rundfunks, im Ticker hier: http://www.br.de/nachrichten/meldungen/nachrichten-bayerischer-rundfunk100.html)

Und passend zu letzterem noch einen Artikel von vor ein paar Tagen: https://heplev.wordpress.com/2015/07/14/im-namen-allahs/ #
„Erstens, dass niemand erstaunt ist. So ist das nun mal in jedem Ramadan, wird mir gesagt. Jeden Ramadan erkläre ich Neueinwanderern, die über den Anstieg der Angriffe schockiert sind, das ist halt Ramadan.“

Jetzt frage ich mich:
Was hat der Bundespräsident eigentlich ganz unramadansch zu sich genommen, (f)al(l)s er das gesagt hat? Oder fastet der mit?
Was hat mein Browser geraucht, daß ich eine halbe Stunde brauche um die zweite Meldung zu finden, obwohl ich sie gerade im Radio gehört habe; nur weil ich die erste offen habe?

Cookies sollte man eben nur in gebackener Form zu sich nehmen; und manche nicht einmal in dieser.

Fußnoten: *also erst zu Tode gefoltert und dann ausgepeitscht – womöglich noch in dieser Reihenfolge? Häh? # Simsalabim…

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Veröffentlicht am Juli 16, 2015 in .Nahost, Kein Smalltalk, Krankheit, Politik, Weltanschauung und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 58 Kommentare.

  1. Der Bundes-Gauck redet am Vormittag übers Köpfen, Steinigen und Fasten, und Nachmittags redet er dann über’s Auspeitschen und über Eisenkäfige, während der Kalif Ibrahim vom IS freundlich das Gesicht verzieht und mitten am Mittag über Respekt, Antirassismus, übers friedliche Zusammenleben und über eine gemeinsame Zukunft quatscht.
    Weil seine Frau zu Hause schon das Weihnachtsfest plant.

    Währenddessen erlässt der Kalif Ibrahim eine Fatwa nach der anderen, die die Freude, das Gebet, die Verteilung von Zuckerzeug und die Nächstenliebe regeln, bekanntlich die vier Grundpfeiler des Islams!, und dann gegen ein Uhr redet er über die fünfte und gewichtigste Säule: Über die Gläubigen und deren Verantwortung für den Anderen. Für den Nächsten. Weil im Islam bekanntlich das freundliche Konzept der Nächstenliebe herrscht. So wie im Koran steht, glaich hinter der 115. Sure über das Weihnachtsfest, dass man der Hüter seines Bruders sein und seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst. Ach und hat Allah, akbar sei ihm, nicht gesagt, dass man keinen Fremden bedrücken soll, denn man selbst sei ein Sklave in Ägypten gewesen?

    Aber der Bundesgauck lässt sich derweil leider nicht erweichen, obgleich aus Al-Rakka und aus Mossul und aus Baghdad so freundliche, vergebende, nachbarschaftliche und integrative Töne erschallen, weswegen er unbeirrbar zur Aufhängung der Münsterschen Wiedertäufer in Eisenkäfigen aufruft, und er besteht auf der sofortigen Verbrennung von Hexen, Juden und Abtrünnigen, und den Rebben Akiwa lässt er pünktlich um halb zwei auf einem glühenden Eisenrost braten, dann lässt er ihn kreuzigen, dann lässt er ihm die Haut abziehen, und dann lässt er ihn köpfen.

    Wenngleich er leider durchaus Schwierigkeiten mit der Reihenfolge hat, aus dramaturgischen und aus logischen nein aus thanatalogischen Gründen, zumal ja jetzt gleich nach’m Mittagessen, wenn ja eigentlich Siesta und Parmanentspause und großes Kaffeetrinken sein sollte, nach der mittäglichen Roulade an Kresseparfait mit Leipziger Allerlei und dunkler Safran-Blaubeeren-Mehlschwitze (Mmmmh), während Kalif Ibrahim sich grad jetzt im schwarzen Mercedes aus dem Bundespräsidialamt eilends in den Kerker am Gendarmenmarkt chauffieren lässt, um die gauckschen Schergen zu ermahnen, nicht so kleinlich zu sein, sondern verdammtnochmal aufeinander zuzugehen und mal in Festfreude und in froh und gesegnet zu machen.

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  2. Und wieso wünscht Pfarrer Gauck seinen Christen keine gesegnete Djihadzeit von Aschermittwoch bis Ostern?
    Du hast Recht: Es kann nicht anders sein, als dass der mohämmisch mitfastet. Was sich in einem Land empfiehlt, zu dem der Islam gehört. Wo man sogar im liberalen Marokko sechs Monate Knast riskiert, wenn man im Ramadan Orangensaft zu sich nimmt. Da kommt Freude auf. Und Frieden. Aber bitte keine Eierkuchen – nicht im Monat Ramadan.

    http://www.dreuz.info/2015/07/10/islamisme-au-maroc-rien-ne-va-plus/#sthash.x2x6JndR.dpbs

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    • Wenn der eierige Kuchen, dann nur spät Abends, wenn’s garantiert fies ungesund ist und einem Alpträume von Sodbrennen macht. Daran haben dann die Zionisten Schuld.

      Und à propos!, wenn der Bundesgauck schon den Islam wie Weihnachten beschreibt, dann soll er doch auch den Juden zum Jojm Kiper ein gesegnetes Gänserotkohlfestmahl wünschen. À cause de la Gleichbehandlung. Nicht wegen des gesunden Menschenverstands oder wegen sonstwas Gesundem oder nur Nettem.

      Gutt Schabbes!

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  3. Laut der vom französisch-israelischen Journalisten Jean-Patrick Grumberg auf Dreuz täglich geführten Liste der Ramadan-bedingten Metzeleien hat dieser Ramadan 2015 (17. Juni bis 13. Juli) 1955 Tote und 1158 Verletzte gefordert.
    Warum ist die Zahl der Verletzten untypischerweise niedriger als die Zahl der Getöteten? Weil die zuständigen Behörden oder die Nachrichtenagenturen sich oft auf die Angabe der Todesopfer beschränken.

    http://www.dreuz.info/2015/06/18/liste-des-attentats-et-tueries-pendant-ramadan-cest-reparti-mise-a-jour-quotidienne/#sthash.uJCGOPvL.dpbs

    Nun ist Ramadan, wie unser Bundespräsident am besten weiß, ein „Festmonat der Freude, des Gebets und der Nächstenliebe“. Heißt es nicht in Koran 9, 5:
    „Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“
    (Scheich Abdullah As-Samit [F. Bubenheim] und Dr. Nadeem Elyas)

    „die Schutzmonate“ übersetzt Rudi Paret mit „die heiligen Monate“. Also hat Pfarrer Gauck schon richtig verstanden: Der Tanz fängt erst nach Ablauf des Ramadan-Monats an. Im Vergleich ist Ramadan ein Monat der Nächstenliebe.

    Um den Unterschied zwischen dem jetzigen Frieden und dem kommenden Krieg möglichst sinnfällig zu machen, hat Boko Haram in Nigeria gestern (n-tv, 17.07.2015), zum Ende des Ramadan, 60 Menschen in Mohämmes Gefilde expediert.

    N.B. Interessanter Wortlaut bei n-tv:
    „Mutmaßlich islamistische Terroristen haben … mehrere Anschläge auf Muslime verübt…“

    Merke: Die Opfer sind Muslime, die Terroristen sind keine Muslime. Toll, wie gut die sich trotzdem in den Angelegenheiten der Fremdgläubigen auskennen. Sie haben z. B. gewusst, dass sich Mohammedaner zum bevorstehenden Fest Eid al-Fitr auf Märkte drängen. Kann natürlich sein, dass sie’s von Pfarrer Gauck haben. Der weiß ja schwer Bescheid.

    http://www.n-tv.de/politik/Attentaeter-toeten-fast-60-Menschen-article15543046.html

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  4. Migazin, 15.07.2015: „Zum Ramadan-Ende sucht Frankreich den Kontakt zu Muslimen“:

    (…) In der Vergangenheit war der Ramadan immer wieder der Zeitpunkt, an dem französische Politiker auf den friedfertigen Charakter des Islams abhoben und den Dialog mit den Muslimen suchten. Nach seiner Wahl im Jahr 2012 hatte Hollande betont, das muslimische „Fest der Vergebung und des Teilens“ trage zur Eintracht bei, wie sie die Nation dringend brauche.

    (…) Manuel Valls hatte bereits als Innenminister, der in Frankreich auch für die Religionen zuständig ist, ein Ramadan-Essen nach Sonnenuntergang mit Muslimen geteilt. Als Premierminister will er nun einen „Islam der Lichter“ fördern, „modern und tolerant“. Mitte Juni lud er das vom Ministerrat beschlossene „Forum zum Dialog“ ins Parlament ein, eine Gesprächsrunde mit der zweitwichtigsten Religion Frankreichs. Damals wies Valls auf die Vielfalt des Islam in Frankreich hin, der maghrebinische, afrikanische und türkische Traditionen vereine. Es müsse der klare Beweis angetreten werden, dass der Islam mit der Demokratie, republikanischen Werten und Frauenrechten vereinbar sei, sagte Valls.

    http://www.migazin.de/2015/07/15/zum-ramadan-ende-politik-kontakt/

    Joachim Gauck hätte uns ruhig mitteilen können, dass der Ramadan ein „Fest der Vergebung“ ist, also ein Fest, bei dem die Mohämmedaner ihren Gastländern vergeben. Das hätte den hiesigen Gutmenschen qualvolle Gewissensprüfungen erspart: Tun wir auch genug zur Verbreitung islamischer Sitten im deutschen Alltag? Sind wir unseren muslimischen Mitmenschen auch willfährig genug?

    Aber attention! Die Mohämmedaner vergeben manchmal, die Ungläubigen nie. Der französische Polizist, der „das makabre Foto“ des geköpften Betriebsleiters Hervé Cornara (54) in Saint-Quentin-Fallavier ins Netz gestellt hat, soll sich vor Gericht verantworten. Geschieht ihm Recht. Wie kommt er dazu, das Fest der Nächstenliebe gröbstkuffarisch zu entweihen?

    http://www.ledauphine.com/isere-nord/2015/07/16/un-policier-entendu-pour-la-diffusion-d-une-photo-macabre

    http://ripostelaique.com/policier-a-divulgue-photo-dherve-decapite-sera-poursuivi.html

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    • Hm… Hat Dein Blog bis jetzt mitgefastet, dass es schon harmlose Kommentare in die Mod. schickt, oder übertreibst Du‘s mit der atomgefährlichen Sonnencreme?

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      • … mich dünkt, dass das Blog automatisch was moderierschleifiert, wen’s ihm gut düncket, so ähnlich wie der Gauck übers Weihnachtsnächstenlieben redet, wenn er doch über’s Köpfen und über fast zweitausend Tote à cause des son Weihnächstenliebennachts reden sollte.

        (Aber was hast Du gemacht?, mich hat das Blog noch nie gegauckt 🙂 )

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      • Ist freigeschaltet 🙂

        Leider kann ich nichts dagegen tun, daß die Mod erstmal alles mit mehr als zwei Links einkassiert, und zwar völlig unabhängig vom Inhalt. ):

        Gut Schabbes allen 🙂 !

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        • Das müssen die so, damit es nicht zu links wird.

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        • Also hier eine gute, eine schlechte, und eine erbärmlich schlechte Nachricht.

          – Die erste gute Nachricht: Der linke Link ist tot und töter. http://www.linkspartei.de/ ist noch töter als mausetotestens. Das ist schön.

          – Die zweite schlechte Nachricht: Der Links http://www.rechtsaussen.de/ ist nicht vergeben, man kann sich also nichtmal gebührend drüber aufregen. Das ist doof.

          – Aber http://www.die-mitte.de/ geht leider, und leider geht diese Mitte voll daneben, und das ist die wirklich schlächde Nachrichdd, die nach Ärrbarrmunck schreyet 😈 , weil’s da um Körper, Geist, Kultur und die Familienkirche in Gohlis geht, wo oder was auch immer dieses nun sey.
          Ach wäre da immerhin jener mohämedinisierende Weihnachtsgauck, ja jener leider unsrige!
          Woraufhinniglich man höchst erleichtert und inniglich seufzen können tät‘.

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        • … und sie wyrklych yyyble Nachrycht ist, dass ich wegen der drei Lynx nun wahrlich von der Mordernation vollst vergauckisiert werde 😦 , obgleich diese drei Links nu wahrlich und wahrhaftig so politisch ausgewogen sind, wie es ausgewogeneristischer schon gar nicht mehr geht.

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        • Inhalt wird zwar manchmal überbewertet, vom Spamfilter aber garnicht. Der hat nur und allein was gegen zuviel links. Auch mal was Ungewöhnliches, so gesehen. 🙂

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        • … jetzt, indem Schums Kommentar aus der ramadanschen Fastversenkung auftauchte, lese ich da, dass der französische Innenminister Valls wahrlich einen „Islam der Lichter“ will, nein dass er ihn an die Wand malt, mit Laserpointer?, ganz so, als existiere der.
          Dabei herrscht im Islam doch nur die mohämmedanischste aller mohämmedanischen Finsternisse. Selbst physisch gesehen, nicht? Vom geistig zu Sehenden (les lumières) in dem ungeistig finsteren Zusammenhang ganz zu schweigen.

          Immerhin (ja!, der Ausdruck immerhin jetzt, also jetzt doch!, weil man ja doch immerhin das Positive sehen soll, überall!, selbst wenn’s in Finsternissen à la Mohämme versincket!, ach nebbich!), also immerhin hat sich das französische Elysée eine buntere Variante der Anhübscherei einfallen lassen als das deutsche Bundespräsidialamt, denn die neuerdings hollandisierten Franzosen reden vom Ramadan als Fest der Vergebung und des Teilens. Also irgendwie was Jüdisches (Versöhnungsfest, Jojm Kiper?) plus irgendwie was Urchristliches (das Teilen von Geld, Vieh und Frau?)
          Dem Bundesgauck war nur die Weihnacht eingefallen.

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        • Der Ramadan ist ein Fest des Teilens, er teilt den sonst eher profanen ereignislosen Standard Alltag, wie er 365 x – Ramadan im Jahr vorkommt, sehr gottesfürchtig in 2 Teile: a) der spirituelle Teil, währenddessen händeringend auf’s Fressen gewartet wird und b) der noxisch-praktische Teil, währenddessen, zu Allah’s immer gefährdeter Ähre, mit religiösem Eifer gefressen wird. Prost und guten Appetit, liebe Ramadonten.

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        • Übrigens, gerade beim Ramadan sollte man die Paleo Affinitaet der Bayern zum Islam nicht unbeachtet lassen. Frühe Sprachformen weisen auf eine islamische Einstreuung im Bereich religiöser Riten und Feste hin. Beispiel die Konjugation des Verbs ‚räumen‘:

          Paleoform Bayrische Form Deutsch
          ———————————————————-
          ramadama (räumen tun mir) – wir räumen.
          ramaduri (räumen tu i) – ich räume.
          ramadans (räumen tun sie) – sie räumen.

          (Einzelheiten bei A. Schmonzes, Die Bayern als alpin-fußkrankes Islam Retentiat, 1890).

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        • Andererseits sollte nicht außerachtgelassenwerden, daß eine muslimisch erfolgte Verkürzung oft sinnentstellend Teile weglassen kann: Ramadan und ramadans (räumen tun sie), Sure/Surele und Iman/Imanuel (Vornamen), Islam und is lahm (Zustand der Fußkrankheit), Umma und ummanand (rundherum), … und natürlich Schums unschlagbare Übersetzung „der Lah ist eine Maus“, in der es wesentlich auf ein eben nicht fehlendes Leerzeichen ankommt 🙂

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        • Im islam’schen Rammadan
          bricht sich Moslems Hammer Bahn,
          weil er durch das Brotverbot
          braucht das Schlagetot-Gebot.

          P.S.
          Happy Ramadammadan und a gutte woch Euch hier 🙂 wie auch immer Ihr das nun feiert.

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        • Gratulation an Bachatero und an Aurorula für den sprachwissenschaftlichen Nachweis islamischer Präsenz in Bayern seit der Nacht der Zeiten (la nuit des temps). Unglaublich! Eine marokkanische Zeitung bestätigt die Richtigkeit der zunächst befremdlich anmutenden Angaben. Mehr noch: Erst das Paleobayerische gibt den Schlüssel zum tieferen Verständnis der Ausdrücke, die Marokkaner ohne Sinn und Verstand um sich werfen.

          Was meldet Bladi (14.07.2013)? „Tramdena“ (Aufräumstimmung) und „mramden“ (in Aufräumstimmung) seien bekannte Ramadan-Erscheinungen in Marokko. Hier, ich erfinde nichts:

          Pendant les heures de jeûne du Ramadan, les bagarres font fureur dans les rues du Maroc. Cette année, cela a même dégénéré en meurtre dans certaines régions du pays. Ce phénomène est connu au Maroc sous le nom de « Tramdena ». Quelqu’un de « mramden », est quelqu’un d’enragé et d’incontrôlable.

          « Je suis mramden » (en manque de cigarette, de drogue et de café), « barre-toi de mon chemin » ou « tremden 3lik » (je te charcute), et d’autres mots tout aussi violents sont fréquents sur les routes, dans les centres commerciaux ou encore dans les souks à travers le Maroc. Même les administrations sont touchées par ce phénomène.

          [In den Ramadan-Fastenzeiten sind in Marokko Straßenschlägereien an der Tagesordnung. In diesem Jahr ist es in einigen Gegenden sogar zu Morden gekommen. Dieses Phänomen ist unter dem Namen „Tramdena“ bekannt. „Mramden“ nennt man jemanden, der in Rage ist und außer Kontrolle gerät (mit denen räume ich noch auf!).

          „Ich bin mramden“ (auf Turkey nach Zigaretten, Drogen, Kaffee), „mir aus dem Weg!“ oder ich „tremden 3lik“ (ich reiße dich in Stücke) und weitere gewalttätige Ausdrücke hört man häufig auf den Straßen, in den Geschäften oder auf den Märkten im ganzen Land. Nicht einmal die Behörden machen da eine Ausnahme.]

          Bladi, 14.07.2013: « Tramdena » ou « mramden », phénomène du Ramadan au Maroc
          http://www.bladi.net/ramadan-maroc-violence.html

          *sprachlos*

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        • Donnerwetter Schum74, das ist ein Philologischer Meteoreinschlag, Deine Entdeckung. Ich fürchte, wir müssen A. Schmonzes Buch neu auflegen lassen, das muss die Vielolohgenwelt einfach erfahren. Ich studiere und analysiere noch, aber schlafen kann ich nicht mehr.

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        • Lass es ruhig angehen, Bachatero. Ein Buch, das seit 1890 paar Gelegenheiten zu verschwinden nicht genutzt hat, läuft nicht mehr weg.

          Bonne journée!

          Schum (ohne Zahl). Die Zahl ist nur für wordpress.

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        • … und wie spricht sich dieses „tremden 3lik“, trem’den’troa’lick, oder trois-médines-trembliques, oder mehr so hochdeutsch werd-isch-dich-trois-fois-scharkütrier‘-deinn-Foie-Digger?

          A. Schmonzes hat’s erlebt, er stak mitten in den Mahdi-Aufständen und in den Damaszener Massakern und in jemenitischen Räubernestern fest, hörte ich, es waren ja immer welche.

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        • A. Schmonzes stak seinerzeit tief in shit. So viel Aufstand und Revolution, wo sollte man da zuerst hin. Da bot ihm sein Spanish-Sudanesischer Saufkumpan, der Militiaerklimatiker Muhammad Ahmed de Lava la Bala (Spitznahme Machdie, oder -der oder -datt, gelegentlich auch -schon), ihn bei seinem doch wichtigen Aufstand zu chronifizieren zur allfälligen Wahrheitsbildung in der künftig vom zu erwartenden Sieger zu erfindenden Geschichte. Schon im Ramadan 1882 stieß er, durch eine Fußverletzung kurzfristig an’s Omdurmanische Edelbordell Fikm’al tollah zur Rekonvaleszenz gebunden, auf die Spur nach Bayern (die Fußgeschichte mag ein Fingerzeig Al Lahs gewesen sein). Wenig später wuchs ihm dann das Material über den Kopf, so daß er bereits 1890 mit dem revolutionären Buch über das Bayern Retentiat herauskam, ohne die letztliche Konsolidierung des Machschon Kalifats abzuwarten, weshalb es sein Buch immer noch gibt.

          Übrigens, dieses 3lik > (sh)lik > [sha](sh)lik > ist wieder eine heiße Spur von Marrakesch, mit Umweg über den Kaukasus, nach Bayern, jedenfalls 2015. Ja, da sind noch viele Gechaimnisse zu lüften, leider ist Schmonzes zu früh verschollen. Zuletzt wurde er häufig in Omdurman gesehen …

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        • … wo er Ombudsmann werden wollte, aber Al Lah gab ihm ein Zeichen, woraufhin er der erste Camel-man wurde, hoch zu Rosskamel immer toller und ajatoller durch die Wüste löwend – und da sah er sie. Ganz in Burkaschwarz, also im allerschwärzesten Schwarz überhaupt so im Burkaniversum, denn das ist Naturgesetz bei den Al Lahischen, dass sie völlig und völliger in Burkaschwarz gewandet sein muss, auch die Pupillen und die Ohrlöcher und der kleine Zeh und wohl auch die Seele, sofern vorhanden, , weil immer einer kommen könnte, der nicht oder soch der Vater oder Bruder oder Schwager oder Al Lah höchstselbst ist, und sowas soll ja nicht.
          Wenngleich die ja doch kommen, leider auch Al Lah andauernd, der dann hechelnd angeweht kommt, aber dann erstarren die in Burkaschwarz GeschwärztInnen sofort zu Schatten und er weht vorüber, weil er als Mondgötze schließlich immer nach Luft ringt und astralgemäß nur ganz wenig wiegt und also immer hechelnd sofort wieder weggeweht wird, noch bevor es da irgendwie hart auf Burka kommen könnt‘.
          (Und deswegen ist Al Lah immer so aufgeregt und immer so mies drauf, und er hat’s einfach nicht gut. Muss man ja verstehen, das.)

          Drum war’s just unter dem Neumonde, wenn Al Lah zum Glück mal kurz auf der anderen Seite zu tun hat, als A. Schmonzes also hoch zu Kamel durch die Löwte wüstete – und da sah er sie, also er sah sie zweimal!, denn ich hatte es schon erwähnt, dass er sie sah, und jetzt sieht er sie nochmal, denn es war ein Sehen auf den zweiten Blick, wie das halt manchmal vorzukommen pflegt unter dem Neumonde, denn da sieht man ja kaum was!, und sie wehrete ihm nicht, obschon es nu schwiiiierig war und noch viel schwiiieriger wurde wegen des vielen schwarzen Stoffs und mit dem ihm-nicht-Wehren!, denn das muss da so, und leider hat sich A. Schmonzes in diesem schwarzen Stoff verheddert, dann, den er noch immer entheddert, und seit damals entheddert und entheddert er diesen Stoff und entheddert ihn und entheddert ihn noch immer, denn jede Lust, so sagte der Dichter woanders, wolle Ewigkeit.

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  5. Droben im Artikel frugst Du, Aurorula, was der Bundesgauck wohl geraucht habe.
    Nein, das frugst Du nicht!, jedenfalls nicht wörtlich, aber ich sehe es trotzdem fragen, so aus der Luft und in die Luft fragt es, was der Bundespräsidentengauck wohl geraucht habe!, um den mörderischen Ramadanmohämmedanismus derart herzig christbaumkugelig und derart rührend rauschgoldengelig und derart moralanmahnend mitternachtsmessendick aufzubrezeln.

    Weil: Ohne irgend Gerauch‘ geht derlei ja nie im Leben.

    Schlag ich mal so vor: Hagebuttenmarmelade. Die raucht er, und dann kommt er auf so’ne Trichter, die sich langsam zu Strudeln und dann zu Maelströmen und dann glatt zu schwarzen Löchern des Geistes auswachsen.
    Weil der Gauck verdammt viel Hagebuttenmarmelade raucht.
    Seufz.

    Na immerhin säuft er nicht.

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  6. Dawar acher – OT

    Wie kommt es, dass Warszawskis Blog „Numeri“ nur wenige Kommentatoren anzieht? Dabei behandelt er mehr oder weniger dieselben Themen wie „Tapfer im Nirgendwo“ (Islam, Antisemitismus, deutsche Zustände) und wird ähnlich moderiert, sprich: Der Blogbetreiber mischt sich so gut wie nicht ein. Potentiell müsste er alle TiN-Leute ansprechen. Es ist auch nicht so, dass man bei TiN von „Numeri“ nichts wüsste: Buurmann veröffentlicht nicht selten „Numeri“-Artikel und Warszawski (anti3anti) macht dann und wann auf eigene Beiträge zu identischen Themen aufmerksam. Alors?

    Wie viele Leser hat „Numeri“? 30? 40? Wie viele von ihnen posten Kommentare zu den oft interessanten Artikeln? 1 bis 5? Und es werden nicht mehr, obwohl einige Stammgäste bei TiN die Abgängigen zu vermissen vorgeben. Dabei wissen der Gutartige, Andreas und einige Andere, dass Aristobulus auch bei „Numeri“ schreibdichtet.

    Apropos: Wie kommt es, 1. dass Mike Hammer den Buurmannschen sang- und klanglos verlassen hat, und dass er 2. „Numeri“ in all den Jahren kein Mal besucht hat? Dabei brennt es ihn, sich einzumischen. Jetzt ist er bei „Quotenqueen“, Seite an Seite mit dem mysteriösen Heimchen, das er vehement abgelehnt hatte.

    « Questions sans réponses où vos Saints se sont tus » wie’s bei Alfred de Vigny in einem hm ganz anderen Zusammenhang heißt. Ja, wenn nicht mal Seine Heiligen meine Fragen zu beantworten wissen…

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    • Antworten kenne ich nicht, Schum74, aber diese Fragen trieben mich schon seit einiger Zeit um, traute mich nur nicht zu fragen, weil das auch spalterisch ausgelegt werden könnte. Bin regelrecht a weng melancholisch gepudert en este momento, gerade die „Viererbande“ hat mich beim ansonsten (für mich) eher langweiligen TiN angezogen und in Bezug auf den ‚Judismus‘ inspiriert. Zerwürfnisse, Intrigen, Ideologie … sehr sehr schade.

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    • … wobei Nathan Warszawski gern ansprechbar ist, nicht?, er antwortet, wenn man ihn was fragt, und er schreibt gern von sich aus Kommentare, manchmal. Sichtlich gern.

      Buurmann schreibt hingegen sehr wenige Kommentare, die meist was abwehren.
      Warum bei Nathan so Wenige schreiben… vielleicht weil er nichts über bunte Dinge wie Theater-Domplattenskandal-Songcontest schreibt?

      Mike Hammer. Der hat immer irgendwo was vor. Hinter der Heimlischen ist er her, weil er weiß (ich weiß das auch, wenngleich ich über den weniger weiß), wer das ist. Ein Feind. Oder jemand Anderer schreibt jetzt als Heimchen?
      Von sowas weiß ich aber nix 🙂 , ist mir zu spezialnerdig, sowas, und Quotenqueen, hmja.

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    • Bachatero, sei nicht zu melanklöterich 🙂 , sei getröstet, keiner ist ja weg, nicht?

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      • (… bin auch melancholisch gepudert, bisweilen melancholerisch, denn [ohne meinerseits jetzt spalterisch oder gar anschwärzend sein zu wollen!] Buurmann hat mich menschlich so ungemein enttäuscht. So unnötig, so sinnlos, solches – – )

        P.S.
        Gehe mal meine Maffeekaschine weiter entkalken, denn sie krankt am Kalk, weswegen ich sie lieber entkranke und damit entkalke, weil nur durch’s Entkalken die Maffeekaschine entkrankt nein entkalt wird, usw. usf. Lenkt von des Buurmannes Entfreundungsmache ab, solches.

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        • Aber meine Maffeekaschine ist noch immer verkalkt, kalkenthaltend, kalkig usf., wenngleich ich sie nach Kräften und überhaupt galore entkalkt habe 😦

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        • Ob Hagebuttenmarmelade hülfe?
          Also deren Rauch in aller fuchtbaren Dicke da reingetan und auf alle verfüg- und denkbaren Knöppe gedrüxt.
          Ob der hülfe-?
          Wahrscheinlich auf die allerdurchschlagenste und allerfürchterlichste Weise.
          Aber das riskiere ich nicht.
          Aus Gründen.

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      • Also für die Maffoschluffine ist’s jetze aber genug. Bei soviel Mut und Mühe zur Entkalkung und derartig unfreundlichem Widerstande gegen diese ist nun unwiederbringlich Entfreundung angesagt. Raus mit der alten Muschine, sie kann keine Freundin mehr sein, bei dem Kalk. Es gibt 20,000 Muschinen für jeden, zu fairem Preise, ohne Kalk willig und ergeben, den geliebten Saft auf Knopfdruck zu produzieren, Melitta sei Dank.

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        • Ich mag aber meine Muffeekuschine 🙂 , und sie ist vor Kurzem noch äußerst neu und vor Kürzerem noch sehr neu gewesen, ist *nachrechne’* also auch jetzt noch ungleich neuer als Heidi Klum es je gewesen ist (oder hätte gewesen sein können), was wohl alles erklärt!, und sie macht kosmischen Espresso und überhaupt, weswegen ich sie größtmöglichst entkalken werde müssen, morgen, mit allen freundlichen Verhätschelungen, Ringelpezereyen, Bussis, sanftem Zwange, und überhaupt

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        • Ob rote Rosen hülfen?

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        • Wenn meine Schlaffeemaffine hingegen eine Buurmaschmannine wäre, würd ich sie freilich hemmungs- und übergangslos zum Detritus tun oder auf den Meeresgrund neben den Osama.
          Ist sie aber nun mal nicht.
          Sie heißt Senseo und ist rattenschwarz, so richtig antigauckschwarz ist die!, pechnachtschwärzest jenseits jedweder klumschen Heidi, und wenn die nicht, wen dann?
          Sie ist mein Ein und Alles

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        • Soeine habe ich auch, in Chilirot 🙂
          Sie faucht immer etwas Dampf zur Seite raus, wenn der Kaffee fertig ist; aber der Kaffee wird prima.
          (ist ja lustig, die melanchlöterig-farbene Maffeekaschine stöhnt und die cholerisch-colorierte Kaffeemaschine faucht)

          Den teuren Entkalker kann man sparen mit Zitronensäure (gibt es in jedem Baumarkt und jeder Drogerie; und das schreiben sogar die Kaffeeautomatenbauer selbst: http://entkalken.info/philips-senseo-entkalken/ Leider allerdings nicht wieviel davon, leeres Original-teuer-Tütchen also nicht wegwerfen, da steht das Gewicht drauf). So kalkig wie hier das Wasser ist muß ich immer zweimal welche durchlaufen lassen, wie das außerhalb der Alpen (die bestehen aus Kalksandstein) ist, weiß ich nicht; darf aber ganz offiziell sein, ohne daß die Schläuche kaputtgehen.

          Allzeit guten Kaffee 😀 und viel Erfolg.

          P.S: Manchmal geht wohl die Kalk-Lampe nach dem Entkalken nicht aus, in dem Fall hilft 10 Minuten ausstecken. Weil, im Prinzip geht alles, aber ohne Strom geht nix, auch die Programmierung des Kaffeechips nicht.

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        • … wunderbar, schankedön 🙂 , das ist die Rettung, also die meiner Maffeekaschine et de moi-même in Personalunion *seitendampffauch’* 😀
          So werd ich das morgen machen, wohl nun dampffauchmaschinengerecht?
          Das sind schließlich empfindende Wesen wie jedermann.

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        • Eben entdecke ich auf der Seite „Weg-werf-weiser“ Deinen Eintrag von gestern Nacht, 19. Juli, 2:12.
          Er geht mir nah, Ari. Auch gibt er meine eigenen Empfindungen wieder. Buurmanns Wegwerfton hatte ich nicht erwartet.

          Gute N8, Ihr Alle!

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        • … er ist nun mal keine Schlaffeefaschine.

          Ich traf einst eine Kaffeemaschine, die stöhnte. Wenn sie Kaffee machen sollte, machte sie ihn zwar, aber sie stöhnte, dass der Geier erbarm‘.
          Also ich da mal wieder hin kam und frug, wo sie sei, sagten sie, sie sei weggeworfen. Aber sie hat doch so gestöhnt, sagte ich.

          Ihr Stöhnen war für die ein Wegwerfton.

          P.S.
          Buurmann?, welcher Buurmann?, würd ich sagen, wenn ich den Wegwerfton drauf hätte. Hab ich aber nicht. Zu stöhnen ist besser. Wenngleich einer, den den Wegwerfton drauf hat, einen dann wegwirft.
          Verdammichnocheins, unsereiner hat den nun mal nicht drauf.

          P.P.S.
          Ich solidarisiere mich mit dieser Kaffeemaschine!

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        • Eine interessante Sache, die.

          Manchmal wird man weggeworfen, weil man stöhnt. Und bei manchem ist Wegwurf die Art, wie er zu stöhnen pflegt; eine stolze Art zu stöhnen sozusagen. Er stöhnt nicht hörbar getroffen, er wirft weg.

          Deine Kaffeemaschine hätte nicht stöhnen sollen. Das hat irgendwen in Versuchung geführt, Macht zu demonstrieren. Aber auch ich bin für diese Kaffeemaschine.

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        • Stöhnende Kaffeemaschinen, aus denen der Kalk rieselt, das ruft Assoziationen hervor. Da hilft, wie in allen anderen kalkigen Lagen, Rum, Bachata und Noni, welche auch die letzten Residuen, mit viel Gestöhne, immer wieder zu Kalkfeinstaub sozusagen zerbläst. Versuch’s zunächst mit den beiden Ersteren, die haben einen hohen Entkalkungsfaktor und dämpfen das Stöhnen. So ’ne Noni ist allerdings schwer zu finden, dort bei Dir, eine, die außer zu stöhnen auch noch kräftig entkalkt. Ich glaub‘ die sind schon ausgestorben. Wieder ein Grund zum Stöhnen.

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        • Um bei Bachateros Assoziation zu bleiben: Was hast Du gegen Powidl, Ari? Ist es noch was anderes als Pflaumenmus?
          Eine feine Sache, so‘n Mus. Nicht mit Hagenbuttenmarmelade zu verwechseln. Gerade ′ne Mazze mit Powidl verspeist. Feine Sache.

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  7. Gebunden wie er ist an politische Neutralität meidet der Berliner Rebbe Ehrenberg das Thema Islam im Allgemeinen und Tramdena im Besonderen, aber was er in seiner Newsletter zu Schabbat Chason 2014 zu erzählen hatte, müsste auch den Papst interessieren. Und zwar pflegt Hamas auf einem besonderen Kanal regelmäßig zu senden:

    יש להרוג את הנוצרים, את היהודים ואת הקומוניסטים עד האחרון שבהם.

    Jesch laharóg et ha-Nozrim, et ha-Jehudim we-et ha-Komunistim ad ha-Acharón sche-bahem.

    [Man muss die Christen, die Juden und die Kommunisten bis zum Letzten töten.]

    Frage: Soll man die Gutmenschen vor ihren grünen Helden warnen auf das Risiko hin, Herzeleid zu bereiten? Solche Gutmenschen sind notwendig Christen oder Juden oder Kommunisten, nicht? Manchmal alles gleichzeitig.

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  8. Gerade eben habe ich diesen Artikel überflogen: https://heplev.wordpress.com/2015/07/28/die-europaeische-union-gewinnt-das-gelbe-trikot-nicht/ und hatte eine völlig verrückte Idee:
    Wenn Ägypten an der ägyptisch-gazanischischen Grenze irgendwelche Sperranlagen baut, Grenzübergänge dichtmacht oder Razzien nach Terroristen durchführt, interessiert es niemanden. Weder die EU, noch die linken Bessermenschen, noch die arabische Welt, noch die Medien. Die schreien nur, wenn Israel ein paar Kilometer weiter dasselbe tut. Das Verhältnis zwischen Israel und Ägypten dagegen ist zur Zeit etwas besser.
    Die Botschaft eines Staates gilt als Staatsgebiet – wenn ich hier in die italienische Botschaft latsche, bin ich rechtlich gesehen in Italien (übrigens auch auf einem italienischen Schiff wie etwa der Amerigo Vespucci, aber jetzt komme ich vom hundertsten ins tausendste).
    Und jetzt die spinnerte Idee:
    Während die Ägypter gerade Aktionen gegen die Hamas-Terroristen durchführen, tun sich die Israelis wie folgt mit ihnen zusammen: Es wird ein fünf Meter breiter Streifen zwischen Gaza und Israel zur ägyptischen Botschaft erklärt. Damit wird für die Zeit die ägyptisch-israelische Grenze ein Bißchen länger und Israel grenzt nicht mehr an Gaza – andererseits kann die ägyptische Polizei ihre Anti-Terror-Aktionen von allen Seiten durchführen und auch die Grenzübergänge, die jetzt von Gaza in die fünf Meter Ägypten (und von da aus weiter nach Israel) führen schärfer kontrollieren oder sperren. Alles ägyptische Anti-Terror-Aktionen. Und viel effektivere außerdem. So haben alle was davon 😈

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    • … nicht schlecht, Deine Idee, aaaber bei Ausweitung des staatlichen Territoriums (als-Botschaft-Definition des Grenzzstreifens) ist sicher irgend ein unendliches UNO-Prozedere zu beachten.
      Und überhaupt, Staaten machen zwar alles Mögliche, machen aber sowas wie Deine Idee ja nie. Staaten haben was gegen originelle Lösungen. Vielleicht weil sie befürchten, dass ihr Gegner dann origineller ist

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