Mary Had a Bicycle

In einem Kommentar bei Numeri hat Gutartiges Geschwulst einen Muppet-Videoclip gepostet, als Beispiel dafür, daß eine Veränderung nicht immer eine Verschlimmbesserung sein muß. Hier nochmal die Muppets:

(hochgeladen von sesamestreet dot org bei youtube; Muppets sind von Jim Henson)

Nachdem es bei Numeri zurzeit etwas dauert, und das eigentliche Thema Korrekturen waren und nicht die Muppets, ziehe ich mit den neuen Texten auf die Melodie von „Mary had a Bicycle“ einfach hierhin um.

Wer also Lust hat für Don Music, über Mary, völlig sinnbefreit – oder auch als Kommentar zur Tagespolitik – zu texten: take it away…

(Texte die es „drüben“ schon gab hänge ich hier als Kommentar an)

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Veröffentlicht am Januar 3, 2017 in Musikalisches, Smalltalk und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 13 Kommentare.

  1. Bislang gab es:

    Von Ari einen politischen Text, französisch/englisch gemischt:

    Hier der aktuelle UNO-Song für den schlauen Kermit und den haarigen deutschen Sänger aus der Sesamstraße (bitte mit dem Fuße wippen und arpeggierend mitheulen zu möchten🙂 ) :

    The Uuu-NOuh does that vulture-thing,
    vulture-thing,
    vulture-thing!,
    so sheee goes on in culturing,
    culturing the JEEEW.
    Uuh!-uuh!

    And evry’where the UNO goes,
    UNO goes,
    UNO goes!,
    she blames and blames the JUICY foes,
    ouhsie, ouhzey, ouuuhs‘.

    Version von und für die Frankophilen:

    L’ONU fait des tas de merde,
    tas de merde,
    tas de merde,
    pou’qu’ellè se perde, se perde,
    se perde dans la merde.

    Ainsi elle fait des tas de trucs,
    tas de trucs,
    taa’de’truhuhuhucs!,
    pour aaarriveer au HEIL de fück,
    au HEIL de fück des trucs.

    … saaans lumière dans leurs lieux,
    paresseux:
    aux‘ lieux grasseeeux,
    on y juge l’Hébreu fâcheux
    l’Hébreu si a-ha-ffreux.

    Und von mir auch etwas politisches (von der Resolution 2334 kommt gerade eben keiner weg):
    The UN passed 2334, for what it’s worth, and what it’s for,
    the UN passed 2334, they didn’t know what for.
    But everywhere Ms. Power went, Power went, Power went,
    but everywhere Ms. Power went Obama owed her rent.
    Obama knew what bile is for, the UN’s for, Ms. Power’s for
    Obama knew all those were for just his agrandissement.

    He would leave Washington one day, go away, could not stay,
    He’d have to leave D.C. one day which wasn’t far away.
    It made Obama sulk and stomp, sulk and stomp, sulk and stomp,
    it made Obama sulk and stomp to give up all the pomp.
    And so he threw a fit today, like a kid, kept from play,
    Obama threw a fit that day, because he wasn’t Trump.

    The US let the vote go by, aquiesced, passed it by
    The US passed the veto by, they didn’t even try
    All just because Obama’s blue, very true, although he knew:
    Real people aren’t what have you, to pacts you must be true.
    To Israel he wasn’t true – nothing new, catch the jew,
    his word to allies wasn’t true, it all was just a…

    … an incentive for peace talks.

    Gefällt 1 Person

  2. Über schlechte Wahlverlierer, die erste Strophe

    The Donald had a firework, firework, firework,
    The reps they had a firework, the press they went berserk:
    How could you celebrate today, laugh and play, shouting: „iaaaay!“
    How dare you celebrate the day Obama’s gone away?
    Trashing scripted paperwork, successors jerk – that won’t work
    How can you just come out and say democracy’s okay?

    Gefällt 1 Person

  3. Gutartiges Geschwulst

    @aurorula a.
    @Aristobulus

    Eure Textversionen gefallen mir ausnehmend gut!

    Gefällt 2 Personen

  4. Aus aktuellem Anlass (weil wirs beim Hessenhenker über Glatteis und giftgrüne Hello-Kitty-Stiefel hatten; it makes sense in context):
    Mary had a pair of skates, pair of skates, cool ice skates,
    Mary had a pair of skates, greener than poison.
    And everytime the streets were slick, streets were slick, streets were slick,
    and everytime the streets were slick, she just pulled her skates on.

    oder zu einem anderen Lied von Don Music:
    Skate, skate, skate your skis swiftly down the street.
    Merrily, merrily, merrily, merrily, ice is such a treat!

    (dass waren naturgemäß auch die Muppets, nur bei denen hieß es: „Drive your car…“)

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  5. Clas Lehmann

    OT, aber ratlos: Wieso muss ich mich bei Numeri nunmehr über so einen Knopf anmelden, und wo ist Aris Artikel geblieben?

    Gefällt 2 Personen

    • Ich bin genauso ratlos.
      Einige Puzzlesteine gibt es aber zu finden:

      * Ulrike Feller schrieb bei Numeri: Ein Kommentar, in dem ein Diskussionspartner mit Hitler verglichen wird*, erhält Ihre Freigabe, während mein Kommentar, der lediglich Zweifel äußert, ob der Absender dieses Kommentars…

      * Ari schreibt bei mir (beim 2334-Thema) über seine bei Numeri gelöschten Kommentare mehr oder weniger dasselbe: … mittlerweile werden dort meine Kommentare gelöscht, die sich relativ moderat gegen kretinöse Schmähungen wehren – wobei die Kretinösitäten aber wie selbstverständlch stehenbleiben.
      Ich darf mich jedoch nicht dagegen wehren.
      Was ist da los?

      * und weiter: Ich glauben nämlich mittlerweile, fest und fester, dass ich ein Quasigeist bin, ein futiles Nichtwesen, eine subnebulöse Nichtentität, also irgendwas mit keinen Fingern, die abrutschen und durchrutschen, wenn sie irgend Tasten drücken, um sich bemerkbar zu machen!, um mit jemandem zu REDEN und um zu hören, was er zu sagen hat, aber nein, vergebn’ne Liebesmüh (wie einst einer sagte, Hölderlin?, der auch nicht mehr existiert), weil nicht existiert, wer nicht existiert.
      (Und beschwert sich recht bitterlich und, wenn ich das alles lese, mehr als zurecht, daß Numeri/anti3anti für die Frage, warum eigentlich, auf keinem Wege erreichbar ist.)

      * Über den verschwundenen Artikel schreibt er: Ich hab diesem Menschen am Montag einen Artikel geschenkt.
      Das war ein verdammter Fehler.

      * Als ich gestern, nachdem der Artikel plötzlich weg war, nachgefragt habe, schließlich: ‚S wird der Weg gewesen sein, weswegen der weg ist, denn der ist das Ziel.
      (Die Jüdische Allgemeine kriegt ihn. Ganz bissele überarbeiten und gutt.)

      Sprich der Artikel wird in der Zeitung bleiben. Ob er dann aus anderen Gründen (Copyright?) sowieso bei Numeri verschwunden wäre, kann ich nicht beantworten.
      Die Anmeldung wird sein, damit Numeri die „vergleichenden“ Posts abfangen kann.
      Nur: Warum Numeri Ari und Ulrike Feller und andere durch falsches rumlöschen und Nazivergleichstehenlassen verletzt und verprellt, statt einfach die Nazivergleicher zu sperren, oder wenigstens, nun, die Nazivergleiche zu löschen, kann ich noch viel weniger beantworten.

      Ich jedenfalls werde dort nicht mehr schreiben. Wenn jemand meine Freunde und andere, offensichtlich nette Menschen mies behandelt und Trolle dafür hofiert, wozu schreibe ich da? (schon allein weil das was ich schreibe dann logischerweise in der Modernation steckenbleiben würde gäbe es dort nichts mehr von mir zu lesen; aber ich will wenigstens für mich selber wissen, daß ich das war).

      Gefällt 1 Person

  6. Clas Lehmann

    So ähnlich habe ich es mir vorgestellt, jedoch gedacht, so schlecht könne die Welt und der Numeri, dem Zitat zufolge, doch nicht sein.

    Tschä.

    Da kann man dann wohl bis auf weiteres nur viel Freude an der Trollezucht wünschen und besonders gelungene Exemplare loben… Oder auch nicht.

    Schade.

    Aber einen FB-Button drücken, um zu beweisen, dass ich sei…?

    Nö.

    Gefällt 2 Personen

    • Clas Lehmann

      Hängt verkehrt, kann aber wohl eingeordnet werden.

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    • Clas Lehmann

      Das hier hatte ich für da geschrieben, als ich es merkte, zu der Bemerkung über Postfaktizität in der Dürener Zeitung:

      „Tschä.

      Oder es ist die zugrundeliegende Nutzendefinition, die Vorstellung´, man müsse für all und jedes, das man tut, unterlässt, entwickelt oder aufgibt, Nutzenargumente haben, es also als götzendienliche Handlung der Huldigung dieses Götzen rechtfertigen können.

      Da es von diesem Götzen nur ein äußerst unscharfes Bild gibt, da ja die Größe einerseits varialbel sei, andererseits nicht direkt bestimmbar ist und eine Einheit zur Messung bisher m. W. nicht definiert wurde, bleibt er Götze und es sind Handlungen in seinem Namen und zu seinem Ruhme natürlich wohlfeil.

      Soll man denn lernen, forschen, verstehen, helfen, geben, lehren um des Nutzens willen? Oder fällt der gelegentlich kollateral mit an, womöglich, bei vollständiger Skala, sogar negativ als Schaden?

      Ich habe den Artikel in der Dürener Zeitung jetzt nicht gelesen, aber entsprechende Meldungen kommen ja immer wieder. So weit es da um allten Wirkstoff in neuer Schachtel geht, mag das zutreffen, aber auch da nicht für den Hersteller des Medikamentes oder der Schachtel…

      Die nutzentheologische Betrachtung geht dann so: Es gibt Aspirin. Generika haben medizinisch keinen zusätzlichen Nutzen, sie sind nur billiger. Hierin kann ein Nutzen für den Patienten gesehen werden, weil er weniger Geld für den selben Wirkstoff aufwenden muss. Ebenfalls gibt es einen Nutzen für den Hersteller der Generika, hingegen einen entgangenen Nutzen für die Firma Bayer.

      Schon dies ist unmöglich zu bilanzieren, weil der Nutzen nicht nur ein finanzielles Konzept ist, sondern gefühlte und empfundene Komponenten ausdrücklich mit umfasst… Und wer weiß schon, welcher CEO da intensiver fühlt oder tiefer empfindet? Oder ob Bayergegner hämische Freude empfinden, ob die ein Nutzen der Generika ist und, wenn, wie zu bewerten?

      Das jetzt ausgeweitet auf alle Medikamente: Mehr Trennschärfe sehe ich da nicht.“

      Da war mir noch nicht klar, dass vielleicht die Dürener Zeitung nur ein Spiegel ist, in a way…

      Gefällt 2 Personen

  1. Pingback: Von Hirschen und Hunden | kleines Südlicht

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