Guckende Gargylen

Fast jeder kennt die beiden Engel, die es von Randfiguren auf Raffaels Madonna zu Pop-Ikonen gebracht haben. Im Limburger Dom habe ich zwei ähnliche Zaungäste in Stein gemeißelt gefunden.

Einen Gargoyle-Hund der über etwas linst das sein Balkon sein könnte:

hund

Und der Drache hier dreht sich um und guckt Touristen an:

drach.

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Veröffentlicht am Februar 8, 2017 in Bilder und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 26 Kommentare.

  1. Feiner spätgotischer Hund 🙂

    Der Drache müsste eine Chimäre sein. Ach Chimäre, so seufzt der Romanikbetrachter (typischer Fall von untypisch romanischer Chimäre) über solche Gargoyles, denn Gargoyle (Steven King!) zu sagen, gilt in der vornehmen europäischen Kunstgeschichte als anrüchig.

    Vielleicht ist der Chimärendrachen auch a hunt?
    Die stehen seit der Zeit (1250?) überall an und in Kirchen, Rathäusern, Palästen. Nur an, in und um Synagogen (es gibt noch etwa zwei in ganz Europa von vor 1300) sind keine. Da gibt es nur Blattskulpturen, so ähnlich wie am Rand der Mensa über dem Chimärendrachenhund.
    Ich find ja immer, dass a hunt, a klejner, z.B. unten im Eingangsgewölbe vor der Altneu-Synagoge von Prag (1275) nichts geschadet hätte. Wenn einer fragt, könnt man sagen, es sei der Hund vom Rebben Lew (Rabbi Löw, gest. 1609) avant la lettre. Keiner könnt was gegen den oder gegen den haben.

    Gefällt 1 Person

  1. Pingback: Mehr guckende Gargoyles | kleines Südlicht

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