Philosophische Graffiti

Das, was ich vor einigen Tagen gesehen habe, ist nicht so sehr Kunst am Wegrand wie Kunst auf dem Weg … so oder ähnlich hatte ich über den bemalten Bus schon geschreiben. Diesmal ist die Kunst im Wortsinne auf dem Weg: auf dem Gehsteig hier in der Nähe hat jemand eine Umfrage gestartet:

Das war vielleicht auch philosophisch gemeint. Jedenfalls hat es ein Anderer in eine Art Wahlzettel umgewidmet:

Was wieder jemand anderes humoristisch aufs Korn genommen hat, indem noch eine dritte Alternative dazukam:

Erbsensuppe. Das hat schon fast etwas surreales.

Ohne jetzt zu sehr an Esaws Linsen zu erinnern (aber falls mir jemand in den Kommentaren das Rezept verraten kann…), ich würde die Suppe nehmen. Zum einen hat man da wenigstens was im Bauch. Zum anderen wegen des Mathematikerwitzes: ein Mathematiker würde hier immer die Suppe nehmen; denn nichts ist besser als Glück, und Erbsensuppe ist viel besser als nichts.

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Veröffentlicht am April 23, 2017 in Bilder, Philosophisches, Rätselhaftes, Smalltalk und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 7 Kommentare.

  1. … da steht aber Erbsensubbe, ein großer, ja fundamentaler Unterschied zu Erbsensuppe 🙂 , denn mit „Ääpßnsubbe“ ist höchstwahrscheinlich ein Zustand jenseits jeder Erbsensuppe ja jenseits aller Erbsensuppenzustände gemeint, also etwas höchst Existenzielles.

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    • * heut im Erbsensubbenzustand sei‘ *

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    • Clas Lehmann

      Also, von höchsten Wahrscheinlichkeiten zu sprechen, wo es doch um Glaubensgewissheiten geht, in der Frage von Subbenzuständen, schreit aber auch nach einem Subbphemieparagraphen, der vielleicht durch eine Suppphemieverordnung ergänzt, wo nicht ergonzen sollt worden sein…

      Einfach so ein Zustand, in dem man ungeregelt sein könne…?!

      Dies geht nicht an.

      Woher sonst…?!

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    • Clas Lehmann

      Und dann die mehrteilige Eabsfrage…:

      Hat da einer was dran, an der Eabs?

      Wohl schon.

      Gibt es solche oft genug für ausreichend Subbe?

      Ei freilich, für mehr als ausreichend.

      Darf man aber solche Subben…?

      Nein.

      Und gut wär sie auch nicht.

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      • An der Eabs muss was abb sein, denn wenn da einer was dran hat, gibt es zu viele innere Widersprüche, indem man mit Nein stimmt (was dran an der Eabs und Nein?, das würde erfordern, dass die Eabs nich‘ da wäre, um mit Ja zu stimmen, aber das geht doch nich‘!), und also muss da ers‘ was dran an die Eabs, denk ich man sou, damit dann was abbkommt von der, damit das dann ausreichend Subbe gibt.
        Ja?
        Oder sou.

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