Entführungen, Bilder, und Juden nach Judäa (reblog)

Hier ist der dritte Teil der Serie von Artikeln die Ari ursprünglich im Laufe der Zeit für TiN geschrieben hat, und die ich seit ein paar Tagen nach und nach reblogge. Bildmaterial wie immer meinerseits angefügt (wie im vorigen Teil ist auch diese Karte von Ari aufgetan, stammt nur nicht aus dem entsprechenden Artikel; das andere Bild ist von mir gemacht). Ursprünglich erschien der Artikel bei TiN im Juni 2014 anlässlich der Entführung und Geiselnahme dreier Jugendlicher seitens der Hamas.

Entführungen, Bilder, und Juden nach Judäa

Ein Gastbeitrag von Robert Cohn

Die jüdische Provinz Judäa heißt für Juden seit zweitausend Jahren Judäa. Dieses Judäa, wo sich unglaublich viel jüdische Geschichte abgespielt hat und sich weiter abspielt, wird in Europa jedoch lieber Westbank genannt: Weil Judäa so verdächtig jüdisch klingt, dass man beim Gebrauch dieses Ausdrucks nicht erklären könnte, weshalb die Juden, die in Judäa leben, dort nicht hingehörten, Fremde seien, ja Besatzer.
Der Spruch „Juden raus aus Judäa!“ klingt anrüchig, weil er dem alten deutschen Spruch „Juden raus!“ zum Verwechseln ähnelt. Den Anschein will man vermeiden. Und dass Juden meinen, dass Juden nach Judäa gehören, wohin denn sonst?, wird überhört. Also muss der Spruch anders formuliert werden, damit er zwar noch immer das Alte bedeute, damit dieser Zusammenhang jedoch nicht gleich so klar wird.
Derselbe Spruch nun in anderer Fassung als „Zionisten raus aus den besetzten Gebieten!“ klingt ungleich besser, ja seriös, klingt wie eine politische Aussage zum Ernstnehmen, zum Einbauen in offizielle Dokumente und Regierungserklärungen. Obgleich er wieder nur suggeriert, dass Juden Besatzer seien, indem sie irgendwo sind, wo sie nicht sein sollen – weswegen sie dort hinaus müssten, sofort mit Ausrufezeichen, weil es immer prekär und gefährlich ist, was Juden tun!, wieder mit Ausrufezeichen. Woraufhin sodann die Verhältnisse geordnet seien, so bald die Juden da weg sind.
Es gibt eine weitere Version des Spruchs. „Juden raus aus Palästina!“: Wahlspruch derer, die am Liebsten morgen früh das halbe und übermorgen früh das ganze Israel abschaffen wollen, weil da ein Palästina sein soll oder hin soll. Oder ein Palästina auf Teilen Israels. Immer was weg vom ganzen Israel, damit da die dreiundzwanzigste arabische Diktatur hinkommt. Weil die Juden dort ja zuviel haben, indem die Juden dort unabhängig sind. Und wo Juden etwas zuviel haben und nicht abhängig genug sind, so wie schon 1933, dort müssen sie weg.
Am vergangenen Donnerstagabend wurden in Judäa, wie die Westbank als jüdisch durchtränkte Erde lieber genannt wird, drei 16- bis 19jährige Jeschiweschüler durch Moslems entführt. Sie heißen Eyal Yifrach, Gilad Schaar und Naftali Frankel.
Sie lebten als fromme Juden in Judäa, weil das nämlich Judäa und nicht die Ostbank oder Arabistan ist, und sie hatten niemanden etwas getan. Das ist das Problem.
Die Taktik des Islams seit den Massenmorden Mohammeds am jüdischen Stamm der Banu-Kuraisa in Medina, seiner ersten Amtshandlung als Prophet Allahs, besteht darin, die Schwachen und die Wehrlosen als Ziele auszuwählen. Nicht die Bewaffneten und die Starken. Immer die Schwachen. So wie die Truppen des Propheten Mohammed im Jahr 628 die jüdische Stadt Chaibar überfielen, um die Männer zu ermorden und um die Frauen und Kinder zu vergewaltigen und zu versklaven. So steht es im Koran geschrieben – ein stolzer Bericht, stolzgeschwellt von den Bluttaten an den Schwachen. Der Prophet Mohammed, der dieses befahl, der es selbst durchführte und genoss, auch die Vergewaltigungen, gilt bis heute für jeden Moslem als unantastbares, heiliges Vorbild, als fehlerloser Übermensch, ja als Gottmensch, den niemand kritisieren darf und dessen Worten jeder bind gehorchen muss. Wie ein Götzenbild, das über alles herrscht, fleckenlos, vor dem man sich niederwirft, vor dem man selber niemand mehr ist und keine menschliche Ethik kennt. So wirkt Götzendienst, das will er.
Das Problem ist, wenn Juden schwach sind. Diese Schwachen von Medina und diese Schwachen von Chaibar, ebensolche Juden wie die drei schwachen, jungen, unbewaffneten Entführten aus Judäa an diesem Wochenende, wurden damals getötet wegen der Ehre des Islams und wegen der Lust am Töten. Damals existierte keine israelische Armee, um sie zu schützen. Heute existiert diese Armee G“tt sei Dank, und sie tut alles, was sie kann, damit keine Juden entführt werden. Weil das Entführen von Juden und anderen Ungläubigen eine Spezialität und Tugend des Islams ist. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, der Präsident ohne Land und ohne Neuwahlen, sagte 2011 voller Befriedigung, dass die Entführung des Juden Gilad Schalit sehr gut sei. Schalit, ein junger Mann, war entführt worden, wurde von der Hamas in Gaza über fünf Jahre in einem unbekannten Versteck gefangen gehalten. Abbas strich sich die Hände wie nach einer feinen Mahlzeit, als er sagte, wie gut und richtig diese Entführung sei. Sein Verständnis von Entführungen und von Recht und Unrecht urständet in den Berichten über den Propheten Mohammed. Entführungen werden seit dessen Taten immer weiter und immer von Neuem getan, wegen der Lust, wegen des Lösegeldes, wegen des Prestige, wegen des Triumphs der Dominanz über einzelne Unterworfene, und wegen der Ehre des Islams.
Noch an diesem Wochenende, zwei Tage nach der Entführung der drei frommen Jeschiwestudenten Eyal, Gilad und Naftali aus Judäa, hat die Fatach des Mahmoud Abbas bei Facebook diese Karikatur veröffentlicht:
http://www.timesofisrael.com/pa-fatah-cartoons-gloat-and-jeer-over-kidnappings/.
Darauf zu sehen: Eine große Faust, die in einem knallgrünen Ärmel steckt, hält eine Angel. Daran hängen im leeren Raum drei zappelnde Ratten, die mit Davidsternen als jüdische Beute kenntlich gemacht sind.
Nach dieser Entführung feierte und lachte man auf den Straßen von Gaza und verteilte Süßigkeiten. Worüber lacht man in der mohammedanischen Kultur der Ehre, der Scham, des Triumphes über die Schwachen und Unreinen, in der Kultur der Suprematie: Niemals über sich selbst Man lacht über die Anderen, wenn sie 16 bis 19 Jahre alte Jiddn und entführt sind – wenn es ihnen möglichst dreckig geht. Weil es ihnen noch nicht dreckig genug geht, hilft man fatachgemäß nach und stellt sie als Ratten dar: An der Angel hängend und zappelnd, gehalten von einer allmächtigen mohammedanischen Faust.
Warum dieses Bild: Weil die drei kleinen jidischn Ratten Köder sind. Wenn einer sich locken lässt und anbeißt, wird ihn die islamgrüne Faust in den leeren Raum ziehen und erschlagen. Stoff für die nächste Karikatur aus der realitätslosen, nur zu realen Parallelwelt der Allmacht über die Schwachen, wo derlei Mentalität blüht und sich brüstet.
Was hält die europäische, so kultivierte und so zivilisierte Öffentlichkeit davon? Die Reaktionen der deutschen Qualitätsjournaille und die Reaktionen deutscher Politiker und Funktionäre sind erschreckend gleichlautend: Es seien nur drei Verschwundene, ja mutmaßlich Entführte, es gebe keine Hinweise, es gebe jedoch die Besatzung und die Demütigung der Palästinenser, das sei der Grund. Womit es dann plötzlich doch Entführungen sind – gerade eben eben am Satzanfang sind es noch keine gewesen. Es wird sofort behauptet, landauf und landab, dass diese Entführungen selbstverständlich der israelischen Regierung in die Hände spiele. Die sei rechtsgerichtet, das Synonym für den Satan, und sie sei eine Besatzerregierung, die das Völkerrecht breche und massenhaft fremdes Land raube. Woraus mit der selben Rasanz und der selben Herzlosigkeit gefolgert wird, dass das Leid von Juden 1) nicht relevant ist, weil das Besatzer seien, und dass es 2) von den Juden ausgeschlachtet und benutzt werde, um Völkerrechtsbrüche zu begehen; warum: Weil Juden dort leben, wo sie gefälligst nicht zu leben hätten. Das heißt der Spruch, „Juden raus, weil raus!, sonst!“ Selten las und hörte man mehr Stumpfheit und Böswilligkeit in steter Wiederholung als jetzt in diesen Tagen.
Der erschreckend gleichlautende Ton dieser Stellungnahmen und Aufrufe ist nichts Neues. Am 1. Juli 2010 hatte der deutsche Bundestag einstimmig die israelische Seite verurteilt, ohne diese zuvor angehört zu haben: Es ging um die Durchsuchung einiger türkischer Schiffe, die mit Terrorgutfindern und Geld an Bord nach Gaza durchbrechen wollten. Israelische Soldaten wurden mit Eisenstangen angegriffen, und es gab Tote auf Seiten der Angreifer. Da herrschte jedoch diese spontane Einstimmigkeit unter den Abgeordneten. Es wurde nicht debattiert, es wurde nicht bei den Israelis nachgefragt: In aller Eile galt es hunderten Regierenden als sonnenklar, wer da schuldig ist. So versteht man in Europa die Juden und ihre Schwierigkeiten. Judenversteher, Judenfreund, das sind Schimpfworte.
So, wie gestern im deutschen Staatsfernsehen die ARD-Tagesschau suggeriert hat, dass dem Ministerpräsidenten Netanjahu die Entführung in den Schoß falle, damit er die Hamas diskreditieren könne. Suggeriert wurde damit eine Beteiligung der Israelis an der Tat. Das ist die bruchlose Übernahme jener Bemerkung der Betonpatin der Linkspartei Inge Höger von 2011, die sie tat, als in Gaza der italienische, verwirrte Hamasgutfinder Arrigoni entführt und ermordet worden war. Die Trutschenbetonpatin, die auf den türkischen Schiffen 2010 der Hamas zugejubelt hatte, sagte wie folgt: “Cui bono? Wem nützt es?, es nützt den Israelis und Netanjahu!“
Wem es nützt, der hat das gemacht. Der Gedankenautomatismus lautet: Juden morden, weil es ihnen nützt, und wann immer es wem passt, war es der Jud.
Es kam heraus, dass Arrigoni von Salafisten ermordet wurde, die die Hamasterroristen nicht mochten, sie waren ihnen zu wenig extrem. Niemand hat es hierzulande erwähnt, das Muster saß fest, dass die Juden es getan haben. Cui bono?, die klassische Frage der Truther. So verstehen längst nicht nur Linksparteiler die Geschehnisse. So versteht man sie.
Versteht man diese drei neuen Entführungen? Sie sind ein deutliches Zeichen, dass in der vergangenen Woche Verhandlungen zwischen der PA und den Israelis stattgefunden haben. Längst nicht alles erfährt die Öffentlichkeit. Es finden mehr Kontakte statt, als sie ahnt, selbst wenn US-Außenminister Kerry die israelische Seite einmal nicht zwingt, Verhandlungen zu führen, die zu nichts führen. Diese aktuellen Verhandlungen hatten wohl ein Ergebnis, eine Verbindlichkeit, und etwas bahnte sich an, eine Einigung unterer Ebenen?, eine Einwirkung auf die PA, sich nicht bedingungslos der Hamas zu unterwerfen?, woraufhin die Seite der Araber gezielt diese Entführungen veranlasst hat. Weil Einigungen mit dem Judenstaat nicht sein sollen. Woraufhin die Sprecher der arabischen Seite sofort während der ersten israelischen Untersuchungen empört und im Alarmton bei der europäischen Qualitätsjournaille, bei der EU, den USA und bei der UNO wegen der überzogenen, aggressiven, ja demütigenden israelischen Reaktionen protestiert haben. Auf Verdacht. Man muss ja als Dauergedemütigte im Gespräch bleiben. Weil man nur zu gut weiß, dass der Westen bei israelischen Reaktionen sofort an Vergeltung, an nicht provozierte Eskalationen und an allerlei Gewaltspiralen denkt. Die Adressaten haben es geschluckt, aus Automatismus, aus Gewohnheit und Neigung, so wie sie alles willfährig schlucken, was an derlei Stop- und Alarmrufen von dieser einen Seite kommt.
Mit diesen Entführungen wird eine Reaktion der Israelis bezweckt, die definitionsgemäß immer als überzogen, gewalttätig und demütigend gilt. Zweck ist, dass sich dann ein paar Durchsuchte öffentlichkeitswirksam wehren, und dass einer erschossen wird. Etwa in Hebron: Der gerufene Begriff “Hebron!” ist Programm genug im europäischen Qualitätsjournaillismus, da weiß man spontan, welche Untaten die Israelis dort verüben, und dass “Hebron!” die Besatzung sei.
Israelis greifen dann durch – man muss sich wehren und seine Leute gegen Angreifer schützen, man ist kein wehrloser Jude mehr. Woraufhin dann die Verhandlungen abgebrochen werden, wie von Anfang an gewünscht, und worauf dann arabischerseits gebombt wird, geschossen wird und Attentate und neue Entführungen geplant werden. Welche die Israelis vereiteln. Woraufhin dann wieder bei den bekannten Verdächtigen dauerprotestiert wird. Alles im Zeichen der heldenhaften Verteidigung heilig arabischen Bodens, der Kampf gegen die Besatzung und für die Freiheit genannt wird, weil das schön klingt, und weil die Europäer lieber daran und an arme Palästinenser glauben als an jüdische Unabhängigkeit und Unversehrtheit.
Bei jeder einzelnen der bisher vielen Entführungen von Israelis durch Araber verhielt es sich just nach diesem Muster: Die PA verhandelt zum Schein und um aus Europa weiter Milliardenbeträge zu kriegen, dann steckt sie ihren Leuten etwas, damit Schreckliches wie Anschläge oder Entführungen geschehen, um dann zu behaupten, dass die Israelis die Gewaltspirale anheizten, dass die Ziele der Verhandlungen viel zu niedrig gesetzt seien – und dass der Jud an allem Schuld sei. Dann rufen „Palästinensersprecher“ Saeb Erekat, der „palästinensische Außenminister“, der “palästinensische Botschafter” in Berlin und andere solche freundlichen, dauergedemütigten Familienväter, bezahlten Lobbyisten und friedensbewegt palästinensische Klage-Aktivistinnen ihre europäischen Kontakte an, und diese Kontakte verlautbaren, was die Öffentlichkeit zu denken hat. So geht das simple Muster!, erschreckend, dass es funktioniert, sich bezahlt macht, geglaubt und gerne gehört wird.
Woher kommt dieses Vorverständnis der Europäer, dass Juden gewalttätig und unerbittlich seien, und dass man sich vor ihnen zu hüten und ihnen zu misstrauen habe, egal, was sie tun oder nicht tun? Ich habe heute en passant eine Ausstellung besucht, Großstadt, weiter Weg, Gedanken an die drei entführten Jugendlichen Eyal, Gilad und Naftali, da sehe ich mir gern Kunst an, um auf andere Gedanken zu kommen. Da stand eine Holzstatue von Moses aus dem siebzehnten Jahrhundert, etwa aus der Zeit nach dem dreißigjährigen Krieg, fast mannshoch, sehr massiv, aus Eichenholz mit Beschädigungen, wohl ein Fund vom Dachboden oder aus einem Dépôt. Zufälliger Ort, zufällige Statue, ganz zufällig Moses!, das sollte mir etwas sagen, denn der Fund passt besser zum Thema, als mir lieb sein kann.
Dieser Moses sieht erschreckend aus, unerbittlich. Seine Augen starren nach vorn, gefurchte Stirn, zornige Nase, starrer Körper wie kurz vor dem Kampf, und er umklammert mit der Linken eine Gesetzestafel mit römischen Zahlen. Auf dem Kopf sind zwei abgebrochene Hörner, übrigens ein Übersetzungsfehler vom Hebräischen ins Lateinische, als die Christen aus dem originalen „ki karan or“, strahlend, „cornuta“ gemacht haben, mit Hörnern. Diesem Fehler war schon der Bildhauer Michelangelo ein Jahrhundert zuvor aufgesessen, er hat seinen Moses als Gehörnten dargestellt. Michelangelos Moses ist sehr beeindruckend, streng aber gerecht, ein Held aus der Antike.
Nicht wie dieser Moses aus Eichenholz des Barock, der Zufallsfund. Wie massiv dieser Eichenblock ist, erkennt man von der Seite, ein Trumm von einem Gehörnten. In seinem Gesicht liegen keine Milde, kein Verständnis, auch nichts Heldenhaftes oder gar Strahlendes. Die Lippen sind fest geschlossen, kein gutes Wort kommt aus ihnen, der Blick fixiert einen, ist drohend und mächtig, kündet von Strafe und Vergeltung. Man sieht diesen Moses nicht gern an, er ist ein barocker Darth Vader, der dunkle Vater.
Diese Statue ist Theater, eine Rolle auf der Bühne, die Rolle des unerbittlichen Propheten, der Kraft seiner Drohungen die Leute unter die Macht seines Gesetzes zwingt. Natürlich sind die Paragrafen auf der Tafel in römischen Ziffern dargestellt – es geht ja um die christliche Theaterrolle des jüdischen Moses, der Zentralfigur des Judentums. Solche Gestalten hat man im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert immer als Inszenierung dargestellt, als Rollen, selbst im nüchtern protestantischen Norden, denn sie stellten wie auf einer Bühne dar, was sie für die Beobachter zu bedeuten hatten, die meist nicht lesen konnten.
Mit diesem Moses kann man nicht verhandeln. Dieser Moses siedelt, vertreibt, befiehlt und demütigt.
Der historische Moses hat einen ägyptischen Sklavenwächter getötet, weil dieser einen Juden misshandelt hatte. Moses hat sich gewehrt. Das ist verdächtig, denn Juden dürfen das nicht. Moses hat einen Ägyptaraber getötet. Und er war für jüdische Unabhängigkeit.
Dieser Moses sagt Nein! zu Verhandlungen, und er droht. Er ist ein Trumm von einem Propheten, gehörnt, unbeweglich, und er ist für Europäer die Vergangenheit, der überwundene Feind: Christlicherseits galt das Judentum als harte Gesetzesreligion, als gnadenlose Gewaltspirale, als Auge um Auge, Zahn um Zahn, die überwunden ist.
Bloß gibt es ja immer noch Juden.
Was fängt man mit denen an? Die wedeln mit ihrem unerbittlichen und längst überwundenen Gesetz, die haben Macht und keine Milde, die wehren sich, nein greifen an und wollen Groß-Israel, das alles ausfüllt, die siedeln und besatzen dort so massiv wie dieser eichene Trumm von einem Gehörnten, und die starren jeden nieder, der vor ihnen steht.
Und die sind Schuld.
Und wenn welche von denen entführt werden, einfach so!, weil sie Juden sind!, dann beutet dieser israelische Ministerpräsident Moses deren Leid für sich selbst aus und wedelt alle Welt bedrohend mit seinem schrecklichen Gesetz.
Das Bild sitzt schrecklich tief.

Bring back our boys.

Eyal ben Iris Teschurah
Yaakov Naftali ben Rachel Devorah
Gilad Michael ben Bat Galim

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Veröffentlicht am September 23, 2017 in .Nahost, Fremde Feder, Kein Smalltalk, Robert Cohn, Weltanschauung und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. Ja, ich hab jetzt zwar nicht den ganzen Beitrag gelesen, aber ich denk, einfacher würde es dann auch nicht. Clara hat schon recht, ich flüchte selbst immer wieder. Ich glaub auch, dass Grenzen friedliches Zusammenleben grundsätzlich stören können. Von wegen: Du kummst hier nicht rein. Hm

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    • … Zweitesselbst, im Fall des Hessenhenkers stört ja nicht die Grenze, sondern völlig verbretterte Funktionäre machen ihm ein normales Leben unmöglich.
      Hm, die selben Funktionäre winken jedoch ca. 2,67 Millionen Mohammedaner herein, einfach so Trotz der Grenzen. In 2,67 Millionen Fällen existiert plötzlich keine Grenze, und in dem einen Hessenhenkerin-Fall ist es eine hermetisch verschlossene DDR-Außengrenze.

      Funktionierende Grenzen. Ohne geht überhaupt nichts. Wenn Grenzen geöffnet werden, geht etwas unter, und zwar nicht das Schlechte, sondern das wenige, bestehende Gute.
      Wie war das mit John Kerry (der ehemalige US-Außenminister), der seine Reden in Universitäten immer so begann: „You are born into a borderless world…“
      So klingt die Arroganz der linken Oberschicht. Leute wie Kerry, ja?, die machen als Jugendliche Reisen nach Florenz und nach Cancún, und dann studieren sie in Yale und in Genf, machen ein Volontariat bei einer Bank oder Anwaltsfirma in Hongkong, Rom und Seattle und Kapstadt und Dubai, tun sich mit Geschäftspartnern aus Sydney und Manhattan und San Francisco und Berlin und Riad zusammen, und dann werden sie Politiker, die allen Anderen vorschreiben, dass das Grundgesetz und die steuerfinanzierten Sozialleistungen für jeden Marrokaner, Pakistaner und Syrer zu gelten haben.
      Während sie selber aber ihre Steuern auf den Bahamas zahlen…
      Die glauben dann, grenzenlos sei es so wie das, was sie kennen, also wie in der Schweiz.
      Grenzenlos für 99% der Leutz‘ wird es aber faktisch wie im Sudan.

      Also brockt die postulierte Grenzenlosigkeit den 99% der Leute glatt sudanesische oder mexikanische Zustände ein.

      Warum gilt Israel für linke Oberschichtler wie Kerry, Clinton, Soros, Juncker, Schulz, Prodi usf. als u.A. Schurkenstaat: Weil Israel konsequent und unbeirrbar auf sehr gut geschützte Grenzen besteht.
      Was wäre, wenn Israel seine Grenzen nicht schützt!: Dort brächen sofort syrische Zustände aus.

      Also lebt die linke Oberschicht in maß- und grenzenloser Realitätsverweigerung, nicht? In Rechtsverweigerung auch. Die Merkelregierung hat gezielt alle Gesetze gbrochen, die den Schutz der Staatsgrenzen vorschreiben. Diese Gesetze sind vom Bundestag gemacht worden, dem Gesetzgeber, indem darüber abgestimmt wurde.
      Eben diese Abstimmung, ob man ca. 2,67 Schariagläubige & Sozialhilfeempfänger hereinwinkt!, hat die Merkelregierung unterbunden. Darüber wurde nicht abgestimmt. Der Gesetzgeber ist übergangen worden.
      Sowas ist Bananenrebublik.
      Und genau sowas geschieht bei Grenzenlosigkeit.

      Dir a gutte Woch

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      • Ja, Ari, ich versteh schon, was du meinst. Aber genau diese Einstellung, dass Grenzen schützen, hilft immer nur eine zeitlang weiter. Und natürlich ist es ein Traum, von einer Welt zu träumen, wo es keine Grenzen mehr gibt. Oke, die Linken sind damit gescheitert, Verhältnisse herbeizuführen, wo niemand mehr Angst haben muss, wenn die Grenzen fallen. Das ist ein echtes Problem.

        Eija, auch wenn du echt die AFD gewählt hättest, wünsch ich dir natürlich auch aa gutte Woch

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        • Aah, Moment, dem AFD Wähler an sich, würde ich jetzt keine gutt Woch wünschen wollen, habsch grad überlegt, wer weiß, wo das dann noch hinführn würd, aber dem Mensch hinter dem Wähler. wie auch immer

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        • Schankedön, Zweitesselbst 🙂 , und ja , ich hoff ja auch, dass hinter dem Wähler wirklich ein Mensch war. Sonst hätten die Kreuzl ja einfach so gemacht worden sein können müssen-.

          Die Linken und die Grenzen? Also, in Stefan Zweigs „Die Welt von gestern“ steht, wie er 1914 ohne Pass bis Indien gefahren ist, und er ist auch wieder ohne Papiere zurückgekommen, und dann war er als Österreicher ohne Papiere in Oostende, als 1914 der Krieg ausbrach (sowas bricht ja immer irgendwie aus, keiner macht sowas, das geht automatisch).
          Richtig Grenzen haben nach dem ersten Weltkrieg die Linken dann gezogen, in Linksstaaten kam keiner hinein und keiner hinaus, und nach dem zweiten Weltkrieg erst Recht nicht. Als ich mal in die DDR wollte, bloß um durchzufahren nach Westberlin, war mein Pass abgelaufen, und ich musste mich erst mit einer Beamtin in Gudow-Sterley verabreden, wo auch immer das sey, um da einen neuen zu kriegen, denn der Linksstaat DDR bestand darauf, ich wär sonst glatt derschoss’n worden. Und in die Sowjetunion kam man als Israeli nimmermehr nicht hinein, und wehe, wenn sie einen solchen in Polen erwischten-.
          So war das mit den Linken und den Grenzen, äußerst kafkaesk ^^

          Vielleicht haben die Linken da einmal was Richtiges gemacht?, hm wenn man es mit den Grenzen nur richtig tut und nicht so katastropal wie die Linken immerzu mit den Grenzen? Erst neuerdings wollen die Linken ja gar keine Grenzen mehr. Vielleicht eine Form von Selbstkritik, das?, erst Grenzen als Extrem, dann das andere Extrem.
          Keine Grenzen, das heißt: Ein Mafioso oder ein Terrorist kann von Griechenland bis Dänemark reisen. Weswegen die Dänen neuerdings ihre Grenze wieder kontrollieren, Trotz Schengen, denn genug Terroristen sind da so hineingefahren.

          In Polen und Ungarn und in der Tschechei, da, wo man die Grenzen normal und okay bewacht, gibt es überhaupt keinen islamischen Terrorismus. Aber das linke Establishment (reiche Elite, die dem Rest vorschreiben will, wie die zu leben habe) will die Länder zwingen, ihre Grenzen aufzumachen.

          Also mein Maßstab ist da Israel, und sieh Dir die israelischen Grenzen an! Eins-A.
          Aber sie würden da die Hessenhenkerin hereinlassen.
          Was die hieseíge Funktionärerei aber nicht macht, und das bei geöffneten Grenzen, während ca. 2,67 Millionen Mohemmedaner hereinkamen, die Frauen und Schwule und Juden hassen. Wahnsinn.

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