Datennirvana 3: …und der Mob

Irgendwie meinte ich den bräuchte ich künftig noch… und es sollte sich bewahrheiten. Am 07. September veröffentlichte TiN einen Artikel Jan Böhmermann, Sarah Rambatz und der Mob (htt ps: //tapferimnirgendwo.com /2017 /09 /07 /jan-boehmermann-sarah-rambatz-und-der-mob / vollständiger Text folgt in den Kommentaren), über die Verachtung des Eigenen, das ausblenden anderer Meinungen, und Morddrohungen für absurde Forderungen. Der Artikel schließt mit den Worten: „Andere Meinungen auszuklammern, ist so effektiv wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, so sei die Gefahr verschwunden. Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen!

Diese Worte sollten sich als beinahe prophetisch herausstellen – denn am ersten Oktober, pünktlich zum Inkrafttreten des unsäglichen Löschgesetzes das gerade vom Bundesverfassungsgericht überprüft wird, stellte TiN die Kommentarfunktion unter den eigenen Artikeln aus, wodurch zehntausende von Kommentaren der letzten zehn Jahre ins Datennirvana entschwanden. Etwas das ich im anderen Thread schon damit verglichen habe daß man zu seiner Lieblingsbücherei kommt – und an der Straßenecke sieht daß sie komplett ausgebrannt ist. Tausende von Büchern in Rauch aufgelöst. Fassungslos steht man dann da mit dem letzten, eigentlich zurückzugebenden Buch in der Hand, und kann es nicht glauben.

Was hier unten folgt, ist in Gestalt der Kommentare zum oben erwähnten Thema quasi mein letztes Buch, das ich noch in der Hand habe…

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

limbischessystem, 07.09. 14:49 : Sind Morddrohungen nicht längst ein schickes Modeaccessoire der Gutmenschen?

Sophist X, 07.09. 15:27 : Nach den Meldungen, die ich sah, bleibt sie auf der Wahlliste, und ich sage ein solidarisches Direktmandat für sie voraus.

Koslowski, 07.09. 16:18 : Hat diese Dame Morddrohungen von den rechten Gutmenschen bekommen? Die kannte ich noch gar nicht. Ich dachte ein Gutmensch ist automatisch links.

Aristobulus, 07.09. 18:37 : Nein, die Morddroher sind wohl genauso pervers geartet, wie Sie, Kalle Kotzlowski: Die tarnen sich alels alles Mögliche. So wie die vermeintlichen Ralfs und Erichs, die unter sämtlichen Artikeln in der ZEIT, der FAZ, der Süddeutschen usw. usf. unter wechselnden Namen pro-malo schäumen, gieren, lügen und ätzen.
Wie heißen die, und wie heißen Sie: Legion.

Koslowski, 07.09. 18:44 : Na ja, wenn so Irre wie Du Legion wären dann wäre es um die Welt schlecht bestellt.
Merkst Du eigentlich nicht selbst dass Du nur am Toben und Fluchen bist?
Vielleicht sperrst Du Dich mal selbst ne Zeit lang.

Aristobulus, 07.09. 18:51 : Der hat wieder nix zum Thema beizutragen, sondern keift dieses billige „selber!-selber!“
Hahaa 😀
Der disqualifiziert sich systematisch selbst, weil er sich so schrecklich hasst.

Koslowski, 07.09. 18:56 : Hat das denn etwas mit dem Thema zu tun? Nö, nüschte.

Aristobulus, 07.09. 19:06 : Thema ist Droherei und Fälscherei, damit Meinungsfreiheit abgeschafft wird.
Wie unternimmt Legion dieses: Indem er die Meinungsfreiheit missbraucht und damit die Betreiber von Zeitungen und von Blog zwingt, Meinungen zu löschen.
Damit werden auch jene Meinungen gelöscht, die nicht ins Geschrei mit einstimmen.
Weswegen Totalitaristen und Suprematisten wie dieser Fälscher hier besonders gern diesen billigen Trick anwenden, damit Andere Zensur anwenden.

aurorula, 07.09. 19:19 : Thema ist Droherei und Fälscherei, damit Meinungsfreiheit abgeschafft wird.
… und deswegen gehört es ins Thema, darauf hinzuweisen wenn das jemand hier tut. Das ist sozusagen das q.e.d. im Kleinen und im Blog.

Koslowski, 07.09. 19:49 : Ja dann lösch doch einfach nichts und lass alles stehen. Es ist ja kein Zwang.

Aristobulus, 07.09. 20:07 : So sagt das Arschloch, der Fälscher und der Keifer vom Dienst 😀
Das Ding will Meinuuug-MUUH-Freiheit.

Koslowski, 07.09. 23:13 : Ab in den Elbschlosskeller mit Dir, unter Deinesgleichen 😀

Aristobulus, 08.09. 00:33 : Und immmer nix mitzuteilen.
Gääähn.

aurorula, 07.09. 18:51 : Koslowski, bitte lassen Sie diese Kombination aus Gardinenpredigt und Möchtegernpädagogik, es ist überheblich, es ist Nötigung, es ist die selbstherrliche Einbildung, besser für andere zu wissen was gut für sie ist als die anderen selbst, in Erwartung der Dankbarkeit derer denen Sie etwas Schlechtes tun für das Schlechte das Sie Ihnen tun – und es stellt mir die Zehennägel senkrecht.
(P.S für Clas Lehmann: diesmal archiviere ich gleich 🙂 )

Koslowski, 07.09. 18:55 : Aber bepöbeln lassen muss man sich, das empfinden Sie anscheinend als normal.

Aristobulus, 07.09. 19:08 : Kotzlowski in seiner 77sten lachhaften Inkarnation soll seine schmutzige Schnautze halten.

aurorula, 07.09. 19:09 und 19:10 : Tausendmal lieber das als diese conceited Mischung aus Haltungsnoten für anderer Leute Kommentare vergeben, nötigungsbekümmernder Möchtegernpädagogik, aufdrängender altkluger Besserwisserei und missionarischem Gutmenschentum.
(bezog sich auf Koslowski)

Aristobulus, 07.09. 19:11 : LOL. Der Kotzlowskische ist ein Daueropfer, das kräht, er werde bepöbelt, indem er mit dem Pöbeln anfängt und sich dann beschwert.
Genauso wie Linda Sarsour, wie Aydan Özoguz oder wie der Typ von der NPD (wie heißt er doch gleich?, ich vergesse das immer).

aurorula, 07.09. 19:24 : der Typ von der NPD
Das ist jetzt aber ungefähr so spezifisch wie: „dieser Ort mit dem Kreisverkehr am Ortseingang mit dem Kunstprojekt, wo auch der Baumarkt, die Tankstelle, und der große Discounter sind, wie heißt denn der gleich?“ 🙂

Koslowski, 07.09. 19:52 : Na geh doch endlich mal kacken Alter, Du leidest doch unter Verstopfung. Darum kommt bei Dir die Gülle auch immer oben raus. (Bezog sich auf Aristobömmel) aurorula, war das ehrlich genug?

aurorula, 07.09. 20:13 : Das war nicht nur genug, es war ehrlich schon vorher viel zuviel, aber das wußten Sie genauso vorher wie ich.

Koslowski, 07.09. 23:11 : Nie kann man es Dir Recht machen. Immer nur am Meckern.

Aristobulus, 08.09. 00:30 : Der Sabbler und Fälscher hat mal wieder nix mitzuteilen außer redundantem Deppeng’schwörrl.

aurorula, 08.09. 13:13 : Und dabei immer so voll von [ironie]Respekt[/ironie] für andere, selbst wenn er ihnen noch nie begegnet ist. Keiner Hinweis: sonst bestehen Leute im täglichen Umgang auf die Anredeform „Sie“, ungefähr so wie Könige auf die Anrede „Majestät“ bestehen. Wer sich duzt, kennt sich im Allgemeinen oder will sich beleidigen. Außer in Hamburg (no offence meant), aber da würde mich statt es dort ubiquitären „Du“ nicht mal mehr die Anrede „Genosse“ groß überraschen, so selten wie man dort das Gegenüber überhaupt als einzelne Person anredet und nicht einfach als Teil eines irgendwie gearteten „wir“.
Und in schwedischen Möbelhäusern, in denen der Kunde bekanntlich nicht König ist, weil Schweden den König nicht duzen, nur alle anderen.

Aristobulus, 08.09. 19:56 : 🙂

Aristobulus, 07.09. 18:49 : Limbisches, aber haargenau.
Ein schickes Accessoire. Hm, das bedeutet im Wortsinn übrigens Eintrittskarte, Entreebillet (Heine nannte es so), nicht?
DasAccessoire zum Bessermenschen-Herrenmenschentum.
Gutmensch ist jeder, der seine eigene Gutheit den Anderen oktroyieren will. Die linken Gutmenschen sind derzeit weitaus in der Überzahl, aber es gibt ja auch ein paar rechte Gutmenschen, die mit Mord an der Familie drohen, so bald jemand eine konträre oder nur eine dumme Rambatz-Meinung äußert.
Da soll dann gleich alles verboten werden, Reden, Bücher, Stellungnahmen, Analysen, sogar Wissenschaft.
Ja, der Bessermensch hat eine besondere Affinität zum Totalitären und zur Gewalt. Auch zu the soft bogotry of low expectations. Der Bessermensch möchte wie die Sowjets oder wie der Generalissimus Franco oder wie der Terrorpate Abbas alle Meinungen gleichschalten, damit bloß kein freier Meinungsaustausch und kein Infragestellen und kein Widerlegen mehr geschehen.
(Ach, diese ANGST, widerlegt zu werden 😀
Weil nur die Schwachen widerlegt werden, und wenn sie ganz besonders schwach sind, nennen sie die Gefahr des Widerlegtwerdens micro aggression, nennen sie also Rassismus, fordern safe spaces und legen gern Feuer, wenn jemand sagen könnte, was ihnen a) nicht passt, und was sie b) nicht mit Argumenten widerlegen können.

Pitty, 07.09. 14:54 : „Bei der Verleihung des Böll-Preises sagte Herta Müller einst:
„Wenn Hassparolen spazieren gehen, dann geht auch irgendwann ein Messer spazieren.“
Wer mit diesem Satz Meinungen verbieten möchte“
Lieber Gerd, bist du sicher, dass sie mit diesem Satz Meinungen verbieten möchte? Ist es nicht vielmehr eine Feststellung der Tatsache, dass oft verbale Gewalt der körperlichen Gewalt vorausgeht?

Aristobulus, 07.09. 18:55 : Lächerlich.
Oft geht Regen dem Gewitter voraus.
Oft geht Übelkeit der Vergiftung voraus.
Folglich ist dieses Scheinargument, dass verbale Aggression der physischen Gewalt vorausgehe, ein einziger Unsinn, der allein darauf abzielt, dass Meinungsäußerung ein Straftatsbestand sei.

bommel, 07.09. 19:18 : Das grenzt schon fast an Logik.
Haben Sie schon mal mitgekriegt, wie es zu einer Schlägerei kommt? Beginnt das meist mit physischer Gewalt oder mit verbaler Aggression?

Aristobulus, 07.09. 19:51 und 19:52 : Da will einer verbale Aggression glatt verbieten 😀 , also Diskussionen.
Ojwej, diese Meschiggenen mit ihren falschen Analogien. Die haben nichtmal die arme Hertha Müller gelesen. Die lesen ja garnix.
Und wieviele Pseudonyme nutzt der Schwachsinnige jetzt hier ab, acht?

bommel, 07.09. 20:17 : Mich interessiert es null, was Hertha Müller geschrieben hat. Aber Sie schreiben:
„Folglich ist dieses Scheinargument, dass verbale Aggression der physischen Gewalt vorausgehe…“
Das impliziert, dass physischer Gewalt gewöhnlich keine verbale Aggression vorausgeht – das ist – insb. in dieser Allgemeinheit – falsch.
Zeigen Sie mir bitte die Stelle, an der ich zum Ausdruck bringe, dass ich Diskussionen oder verbale Aggressionen verbieten will?

Aristobulus, 07.09. 20:24 : Ich-Ich-Ich.
Wenn das Ding einen Verstand hätte, könnte man mit ihm argumentieren.
Aber weil das Ding sich seinen Verstand systematisch weggemacht hat, kann man das schon lang und länger und am Allerlängsten nicht mehr.

bommel, 07.09.  20:26 : Extrem gute Antwort. Vielleicht probieren Sie’s trotzdem nochmal.

Pitty, 08.09. 12:07 : Ich spreche keinen einzelnen an, sondern die Leser:
unabhängig davon, ob Meinungen verboten werden (was ich nicht befürworte) oder nicht,
gilt doch:
Verbale Aggrression geht oftmals körperlicher Gewalt voraus. Verbale Aggression kann in körperlicher Gewalt eskalieren. Diese Gefahr kann man nicht wegdiskutieren. Insofern ist Hertha Müllers Satz richtig.

aurorula, 08.09. 13:45 : Nur dann, wenn Worte im Sinne einer micro aggression überhaupt als Gewalt oder Aggression definiert werden. Falls diese Vorraussetzung nicht gegeben ist, ist Herta Müllers Satz falsch.
Wer meint, es gäbe etwas wie verbale Aggression oder verbale Gewalt, kann diese als Entschuldigung nehmen: ihm sei Gewalt angetan worden, deshalb habe er mit Gewalt reagiert. Hört sich gleich viel besser an als „ich mag nicht was jemand sagt, deswegen boxe ich ihm auf die Nase“. Wenn Worte auch Gewalt wären, entschuldigt das alle die mit Gewalt auf Aussagen antworten, die ihnen nicht passen. Im Allgemeinen bringt man das Kindern im Sandkasten bei: nein, Du darfst Deiner Schwester das Sandförmchen nicht auf die Nase hauen, nur weil sie sagt daß Du es gestern schon den ganzen Tag hattest und sie es nie auch bekommt. Bei Erwachsenen: Nein, Sie dürfen der Bedienung den Bierkrug nicht über den Schädel ziehen, nur weil die Sie darauf hinweist daß Sie betrunken sind und nicht mehr fahren können. Nein, Sie dürfen Herrn Pirincci keine Cola über den Kopf kippen, nur weil Ihnen nicht passt was in seinem Buch steht und Sie das für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit halten. Nein, Sie dürfen Frau Petry nicht das Auto anzünden, nur weil sie in der AfD ist.
Meistens haben Sie das so verinnerlicht, daß Ihnen das Ihr Gewissen sagt – das sagen aber auch Gesetze.
Wenn das aufgegeben wird und es plötzlich verbale Gewalt gibt (oder verbale Aggression, je nachdem wie Sie es nennen wollen), wird damit ein gutes Stück Zivilisation aufgegeben. Aus zwei Gründen: „verbale Gewalt“ dient dann als Rechtfertigung für tatsächliche Gewalt: den Hieb auf die Nase, die übergeschüttete Cola, das angezündete Auto. Und etwas das vielleicht jemand anderer nicht hören will wird zur Gewalt und damit verboten.
Insgesamt bekommt man für die Eixistenz einer „verbalen Aggression“ also: mehr tatsächliche Gewalt, weniger Redefreiheit – und eine Art Erpressungslage, in der unter unterschwelliger Gewaltandrohung verboten wird etwas mißliebiges zu sagen. Auf gut Englisch: you’re —-ed coming and going.

Pitty, 08.09. 15:00 : Bei dem Satz von Herta Müller geht es weder darum, Gewalt zu rechtfertigen, noch darum Meinungen zu verbieten, sondern darum den Zusammenhang von Worten den Taten, welchen es zweifellos gibt, zu beleuchten.

aurorula, 08.09. 16:20 : Am logischen Ende von Hertha Müllers Aussage ergäbe der Satz „Der Worte sind genug gewechselt, so lasst uns endlich Taten sehen!“ wahrscheinlich kaum noch Sinn: weil Worte dann Taten sind.
den Zusammenhang von Worten den Taten, welchen es zweifellos gibt

Das geht den zweiten Schritt vor dem ersten. Wer das Messer zieht, weil er etwas als Hassparole sieht, hat sich ja zuerst eine Vorstellung von „Hassparole“ gemacht. Quasi ganz nach Platon die „Idee Hassparole“ – dessen Abbild er jetzt sieht. Abgesehen davon daß zuviel Platon … jetzt zu weit führt: auch in diesem Fall ist es besser, zu sehen und zu benennen was da ist, Worte sind Worte, Taten sind Taten; nicht sich zuerst eine Idee zu machen und die erlebte Wirklichkeit dann dieser anzupassen. Die Vorstellung „verbale Gewalt!“ – und von dieser geht Hertha Müller aus – führt zur Rechtfertigung tatsächlicher Gewalt und zur Einschränkung der Meinungsfreiheit. Es ist also nicht so, daß Hertha Müllers Satz zur Rechtfertigung von Gewalt führt; vielmehr hat beides, ihre Aussage und die Gewaltrechtfertigung, eine gemeinsame Ursache, nämlich die falsche Vorraussetzung einer Vorstellung der Möglichkeit verbaler Aggression.

 Aristobulus, 08.09. 19:51 : … eine mögliche Antwort darauf könnte lauten: Ja aber es gibt doch die verbale Aggression, etwa, wenn einer Schläge androht, oder wenn z.B. einer alle Terroristengutfinder aufspüren und weghaben will (Rassismus!)
Das hast Du freilich schon im Vorhinein widerlegt, Aurorula, aber nochmal im Nachhinein fesrtgestellt: Es gibt nur zwei Kategorien von Rede.
a) Meinungsäußerung.
b) Aufruf zur Gewalt.
Woraus zweierlei folgt: Dass das Androhen von Schlägen (also geäußert von Gesicht zu Gesicht, und außerhalb von Selbstverteidigung) nicht freie Meinungsäußerung ist, sondern Nötigung und Aufruf zur Gewalt, und dass z.B. die Äußerung, dass Terroristengutfinder zu ächten und zu verfolgen sind, mitnichten ein Aufruf zur Gewalt ist, sondern eben Meinungsfreiheit. Zumal dazu Selbstverteidigung.

Frase0815, 09.09. 00:15 : Hassparolen, was soll das sein? Ich bin es leid, dass Widerspruch zu einer Meinung, wenn auch noch so menschenfreundlich gemeint, als Hass oder Hetze diffamiert wird.

Aristobulus, 09.09. 01:15 : Yep, Frase. Der Ausdruck „Hassparolen“ ist die saloppe Version von Justizminister Maas‘ hochgestochenem Ausdruck „Hassrede“ (engl. hate speech).
Bei den US-Linken wie bei den hiesigen Linken setzt sich grad die irrige Meinung durch, dass eine Kategorie „Hassrede“ existiere, die nicht durch die Meinungsfreiheit geschützt und also zu verbieten sei.
Bei Nachfragen ist jedoch niemand in der Lage zu definieren, was „Hassrede“ sei, oder wie sie vom Aufruf zur Gewalt zu unterscheiden sei. Linksseits ist man sich gespenstisch sicher, emotional erkennen zu können, was Hassrede sei.
Der Schrei „Hassrede!“ ist also eine emotionale Kategorie 😉 , die krampfhaft eifrig ins Rechtssystem gedrückt werden soll, um damit die Meinungsfreiheit zu beschränken oder abzuschaffen.
Der Versuch ist übrigens uralt. Er fand früher bloß mit anderen Scheinausdrücken statt. Im DDR-Strafgesetzbuch hieß jede Meinung, die nicht mit der herrschenden Staatsmeinung übereinstimmte, „staatsfeindliche Hetze“.
Ich hab mal versucht zu finden, wer außer Jägern zuerst den Ausdruck „Hetze“ verwendet hat?, es waren wohl die Kommunisten in den 1920er Jahren. Als „Hetze“ galt schon damals (Trotz Rosa Luxemburg, die war da schon ermordet) immer die Meinung des Anderen.
Orwellsches Linksdenk, all das.
Übrigens hat der Genosse Honecker sehr gern gejagt, so oder so.

Frase0815, 09.09. 11:02 : Emotionale Kategorie, sehr richtig.
Und moraaaaalisch. Da möchte ich den alten Herrn Droste rauskramen: „Ist das Hirn zu kurz gekommen, wird sehr gern Moral genommen.“

Aristobulus, 09.09. 20:54 : … und:
Ist die Moral zu kurz gekommen,
wird noch mehr Moral genommen. 🙂

Sophist X, 07.09. 14:54 : Ich sage mal: Wenn eine minderbemittelte politische Berufsfunktionärin glaubt, ihr private Dummheit auf dem ganzen Globus veröffentlichen zu müssen, dann hat sie eben Pech gehabt und hoffentlich etwas gerlernt.

Aristobulus, 07.09. 18:33 : 🙂
Warum hatte die Berufsfunktionärin denn Deutsche im Film sterben sehen wollen? Hm, es kann ja aus ästhetischen oder bloß aus numerischen Gründen gewesen sein. Findest Du da einen Hinweis, Sophist? Mir ist das alles zu unübersichtlich, ich müsst‘ mich erst hineinsuchen

Sophist X, 07.09. 19:48 : Ich betrachte mich nicht als führende Kapazizät in der Rambatzforschung, aber man sollte auch unschöne Dinge wie Hämmorhoiden oder linke Logik nicht ganz ignorieren.
Die tat die Äußerung demnach in einer Geschlossenen (FB-Gruppe), meinte sich also unter ihresgleichen, und da kann man schonmal etwas edgy beim virtue signalling werden, wie die jungen Leute im Internet sagen. Nun ist es ja bei jungen Leuten so, dass sie immer einander übertrumpfen wollen, und da war es passiert. Das war, Kraft meines eingebildeten Gedankenlesediploms, die ganze Motivation.
Ich würde über den Daumen gepeilt sagen, dass alle Mitglieder der Gruppe ‚Deutsch mich nicht voll‘ Kandidaten für ein Scheißegewitter wären, aber sie war vielleicht die einzige, bei der man es für lohnend hielt.
Was sie eben nicht vermutete, war, dass entweder ein atomgetriebener russischer Socialbot oder ein entfernter Verwandter von Anetta Kahane die Gruppe im Auge hatte und es petzte, und zack kam ihre Nichtliebe mit Zinsen zu ihr zurück.
Ich halte die ganze Sache aber für ziemlich aufgebauscht. Die Reaktion des Internets bewegt sich zwar in den üblichen Parametern, aber ihre Parteileitung hätte wahrheitsgemäß sagen können ’naja so ticken wir eben, sie repräsentiert uns zu 100%, sowohl beim filmgeschmack als auch bei der hirnleistung, ach kommt leute, ihr wusstet doch vorher schon, was ihr bekommt, wenn ihr uns wählt‘.

 Aristobulus, 07.09. 19:56 : 🙂

Aristobulus, 07.09. 20:00 : Ja, indem man die Linkspartei wählt, bekommt man die Geschlossene. Sehr bekömmlich.
Und indem man die SPD wählt, bekommt man die Özoguzens in voller Familienaufstellung.
Und indem man die CDU wählt, bekommt man das massierte Syrertum und muss in die Geschlossene in der Südsee oder in der Tschechei oder in Israel auswandern.
Und indem man die Grünen wählt, bekommt man das Bio-Elend und die Bio-Gutdikatur.
Ach!

Pitty, 07,09, 15:00 : „Das Verbieten von Worten bringt daher rein gar nichts!“
wie wahr, wie wahr
und das gilt im kleinen wie im großen

Eliyah, 07.09. 15:08 : Der wilde Mob tummelt sich auch mal gerne in den Kommentarspalten Deines Blogs. Vor allem unter dem Böhmermann-Artikel.

Pitty, 07.09. 15:22 : keine Sorge, dort ist alles schon gesaeubert inzwischen

Aristobulus, 07.09. 18:57 : Das ist eine bezeichende Halbwahrheit.
Es ist Einiges gelöscht worden, Anderes jedoch nicht.

terimakasih, 07.09. 15:26 : Eliyah, wahre Worte, die Du sprichst. Vor allem kann man gut nachlesen, wie differenziert mancher user, manche userin „argumentiert“. Habe selten solch unzählige Beiträge gelesen, die unflätige Beschimpfungen enthielten, wenn man Gaulands Entgleisung kommentierte

Aristobulus, 07.09. 18:29 : Da fehlt die Feststellung, wer der wilde Mob sei. Da war nämlich eine angreifende und eine verteidigende Seite.
Ist es Dir zu anstrengend, Eliyah, dazwischen zu unterscheiden?
Einer der Irren applaudiert Dir, Eliyah, und er will sich bei Dir einschleimen und Dich vereinnahmen. Das könnte Dir zu denken geben.

Koslowski, 07.09. 18:41 : Alle sagen sie immer dass sie sich nur verteidigen. Das ist doch ein alter Hut.

Aristobulus, 07.09. 18:59 : Als wieviele Pseudo-Pseudonyme schreibt der wieder hier: Als vier Stück.
Widerwärtig, dieser permanente, schwächliche Täuschungsversuch

Koslowski, 07.09. 19:46 : Argumente sind nicht so Dein Ding. Nur Pöbeleien. Ich bin ja nicht der einzige der das hier feststellt.

Aristobulus,, 07.09. 20:11 : Datt Kotzlowski-Dingens kann nichts feststellen 😀
Was kann datt Dingens: Ja nix.

aurorula, 07.09. 19:57 : Koslowski, stehen Sie gerade vor einem Spiegel?

Aristobulus, 07.09. 20:02 : Nie steht er da. Weil er sofort drauf einschlägt.
Also steht er IMMER da und schlägt drauf ein 😀

Eliyah, 07.09. 20:35 : Mach Dir um mich keine Sorgen. [Videolink]

Aristobulus, 07.09. 20:58 : Doch.
Weil Du suggestibel bist, wenn Du nicht achtgibst.

Lotusritter, 07.09. 16:25 : Rambatz zählt selbst zum Mob; dem Mob der Antideutschen. Sie hat mit ihrem Internetaufruf indirekt zum Mord aufgerufen, denn wer Snuff bestellt, bestellt zugleich den Mord dazu. Dies relativiert oder rechtfertigt nicht die Morddrohungen gegen sie. Inwieweit ihre Snuff-Bestellung eine Meinungsäußerung oder ein Tataufruf war, darüber lässt sich streiten. Schließlich ist der Koran auch weniger Meinungsäußerung als ein Manifest für Mord, Totschlag, Versklavung, Apartheid und Unterdrückung.

Koslowski, 07.09. 16:36 : Ist ein Film wie Inglorious Basterds ein Snuff-Film?

Pitty, 07.09. 16:47 : es gibt massenweise Filme wo Deutsche sterben, es gibt massenweise Filme wo Indianer sterben.
snuff ist kein film, sondern gefilmtes Verbrechen

Aristobulus, 07.09. 18:20 und 18:25 : Da schreibt wieder jener im Doppelpack, mit sich selber lächerlich monologisierend, der hier schon 20mal wegen notorischer Lügerei und Fälscherei und Schwachsinnigkeit gesperrt worden ist, der sich aber immer wieder unter anderen Namen aufdrängt.
Ein krankes Hirn (das jetzt sogar zum Schein den Koran angreift!, was er sonst aus Gründen von Verlogenheit nie tut).
Was macht das Krankhirn mit dem Scheinangriff: Keift mit dem Mob gegen eine Einzelperson mit und droht mit „Tataufruf!“, indem es selber als vermeintlich zwei Personen schreibt.
Was für ein widerwärtiges Stück.
Welche Gemeinsamkeiten haben alle diese Schein-Aussagen: Dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt oder gleich abgeschafft gehöre.
Auch der Hinweis auf den Koran (der in der Tat eine einzige Suada pro Dschihad, pro Massenmord, pro Frauenverachtung und pro Versklavung ist) dient einzig dem Anliegen, endlich Meinungsäußerung als Aufruf zur Gewalt zu deklarieren und beides unter Strafe zu stellen.
Auch der Ayatollah Chomeini oder der Josef Goebbels haben zu diesem Trick gegriffen, um damit Andere zu übertölpeln und um für ihr Ziel Lärm zu schlagen.

baalmcdohl, 07.09. 16:46 : Da Sie zur Wahl zum Deutschen Bundestag auf der Landesliste steht, muss sie Deutsche sein. Und sie möchte Deutsche sterben sehen. Dass sich das natürlich auf andere Deutsche, als die, die sie ihren Bekanntenkreis zuordnet, bezieht hat sie nicht gesagt. Wenn sie (oder ihre Mutter) also umgebracht wird und ihr (ggfs. postmortem) ein Film darüber auf Facebook geschickt wird, wurde ihr Wunsch erfüllt. Das zählt zum Thema, „Bedenke was du dir wünscht, es könnte gewährt werden.“

Aristobulus, 07.09. 18:14 : Sie sind Mob, Baalmcdohl. Und zwar sind Sie nichtt einmal die mitlaufende, sondern die einpeitschende, die Geschrei skandierende Variante des Mobs, nämlich die, die ganz vorn was vom Umbringen und was vom Maulstopfen und was vom Fertigmachen keift.
Werden Sie damit wertvoller?

Gutartiges Geschwulst, 07.09. 20:38 : Aristobulus, Also wenn ichs recht bedenke, lieber Ari, bin ich auch Mob und keineswegs ungern.

Aristobulus, 07.09. 21:04 : 🙂
Wie sagte Voltaire just darüber: Un monstre gai vaut mieux qu’un moraliste ennuyeux (Lieber ein lustiges Monster, als ein öder Moralist)

Gutartiges Geschwulst, 07.09. 20:19 : „Ich kann es daher überhaupt nicht gutheißen, dass dieser selten dumme und geschmacklose Beitrag von Sarah Rambatz dazu geführt hat, dass sie und ihre Familie Morddrohungen erhalten und ihr Vergewaltigungen angedroht werden.“
Richtig, Gerd Buurmann, diese Drohungen sind widerlich und unentschuldbar! Allerdings frage ich mich, was Sarah Rambatz daran auszusetzen findet. Sie wollte Deutsche sterben sehen und erhält nun entsprechende Vorschläge, die sie doch eigentlich als Hilfsbereitschaft verstehen müsste.
Oder hat sie womöglich erwartet, dass der „Mob“ sich selbst und seine zugehörigen Familien zur Verwendung vorschlägt?

Aristobulus, 07.09. 20:29 : Tscha, Gutartigster, Maßlosigkeit generiert nur mehr Maßlosigkeit von der anderen Seite, nicht?
Hm, wie bei den Straßenschlachten zwischen Kommunisten und Nazis so um 1932. Ein Abschaum bewaffnet sich und greift Nazisten an, und Selbige abschaumen doppelt und dreifach zurück.
So war das…
Damals Tragödie, und jetzt Farce.

Gutartiges Geschwulst, 07.09. 20:43 : So ist es, Ari, deshalb sind diese Drohungen widerlich und unentschuldbar, weil sie dem vorgegebenen Niveau entsprechen.

Aristobulus, 07.09. 21:11 : … aber sollten sie nicht besser sein?
Der Mob hätte der Ramblatzigen einfach Filme vorschlagen können, in denen Deutsche umkommen, etwa Jud Süß, wo der Jud‘ einen blonden Helden vergiftet, oder die ägyptische Serie, wo der Jud‘ arabische Kinder ausblutet (weil die Linkspartei ja strikt auf der Seite der Ausgebluteten ist). Hm. Oder den Film „Das deutsche Kettensägenmassaker“. Oder irgend einen spätstalinistischen Film vierten Ranges, ein solcher findet sich bestimmt, wenn man sucht, in dem deutsche Kommunisten vom Kapital geschlitzt werden.
Dann hätt die Dame gehabt, wonach es sie dürstet ^^

Gutartiges Geschwulst, 07.09. 21:22 : Ari, Solche Gedanken hatte ich tatsächlich. Aber mit welchem Organ hätte das Rambatz diese Beispiele wahrnehmen können?

Aristobulus, 07.09. 21:46 : Ganz. Als Explosiooon 🙂

Paul, 07.09. 23:12 : Hallo Gerd,
Deine Reaktion, Deine Einstellung erinnert mich stark an Til Eulenspiegel.
Du hältst den Menschen den Spiegel als Mittel der Selbsterkenntnis vor die Augen.
Dass Böhmermann so unprofessionell reagiert, verwundert mich schon, zeigt aber, dass er doch ein kleiner Geist ist.
Herzlich, Paul

Dudu, 07.09. 23:12 : Mob? Meinen Sie diesen hier: [faecesbooklink] ? Weil eine hasserfüllte Linksgrüne ausnahmsweise mal Kontra bekommen hat….

Thomas Schweighäuser, 09.09. 01:20 : Liest man etwas weiter in „Ludwig Börne“, dem das Heinezitat entnommen ist, stößt man auf folgende Passage: “ Im Bierkeller zu Göttingen mußte ich einst bewundern, mit welcher Gründlichkeit meine altdeutschen Freunde die Proskriptionslisten anfertigten für den Tag, wo sie zur Herrschaft gelangen würden. Wer nur im siebenten Glied von einem Franzosen, Juden oder Slaven abstammte, ward zum Exil verurteilt. Wer nur im mindesten etwas gegen Jahn oder überhaupt gegen altdeutsche Lächerlichkeiten geschrieben hatte, konnte sich auf den Tod gefaßt machen, und zwar auf den Tod durchs Beil, nicht durch die Guillotine, obgleich diese ursprünglich eine deutsche Erfindung und schon im Mittelalter bekannt war, unter dem Namen »die welsche Falle«. (…) Sind diese dunklen Narren, die sogenannten Deutschtümler, ganz vom Schauplatz verschwunden? Nein. Sie haben bloß ihre schwarzen Röcke, die Livrées ihres Wahnsinns, abgelegt.“
Die Narren im schwarzen Rock tummeln sich nicht mehr im Bierkeller Göttingens, sondern in den Kloaken des Internets: „Viele Linke demonstrieren ja auch für den Volkstod, und wenn Sarah Rambatz-Zamba so gerne Deutsche sterben sieht, darf sie gerne mit gutem Beispiel vorangehen. Ein aufgestellter Spiegel verstärkt noch den Genuss.“ Oder eben auch im „hiesigen“ Bierkeller: „Allerdings frage ich mich, was Sarah Rambatz daran auszusetzen findet. Sie wollte Deutsche sterben sehen und erhält nun entsprechende Vorschläge, die sie doch eigentlich als Hilfsbereitschaft verstehen müsste.“
Noch erbärmlicher als dieses Geifern der Germanomanen aber ist Rambatzens Partei, die lieber das „kalte Kotzen“ bekommen wollte, als in Ruhe zu erklären, was denn einen Film von der Wirklichkeit unterscheidet.
Sozialdemokraten eben. Auf die ist nie Verlass.

Aristobulus, 11.09. 18:48 : Sie kalter, gleichgültiger Lügner, der jetzt unter anderem Namen schreibt. Thomas ex Gotha war mit der Zeit schäbig geworden? Tja, Schweighäuser ist noch schäbiger.
Inwiefern kalte Lüge: Weil Sie a) den Heinrich Heine benutzen, der sich nicht mehr wehren kann, um b) die altbekannt ausgelutsche und todlangweilige Leier von der rechten Gefahr pathetisch an die Wand zu malen, während c) die paar realen Rechten real jedoch gar nix machen.
Die Antifa, viele tausend Mann stark, hat erst vor zwei Monaten anderthalb Hamburger Stadtviertel gebrandschatzt und geplündert, während Sie zu diesem nihilistischen Aufstand bloß zu sagen hatten, dass die Antifa dort „nicht effektiv genug“ gewesen sei. Und islamische Eindringlinge vergewaltigen Frauen und bedrohen Juden und Schwule: Mitnichten ein paar Rechte tun das. Und die Groko-Dauerregierung beschränkt die Meinungsfreiheit und hat den Staatstrojaner losgelassen und will weitere hunderttausend Mohammedaner durch die Grenze winken!, jedoch nicht ein paar Rechte.
Sie sind tief verdorben, Thoas Schweigegotha. Sie sind völlig korrumpiert und haben sich nichts von früher erhalten, wissen Sie?, aus der Zeit, als noch alles gut war und die Sonne schien. NICHTS.
Weder Wahrhaftigkeit noch einen kleinen Rest Anstand…
Darüber hinaus sind Sie sehr dumm, denn nur ein kompletter Knallkopp (pardon für die ungewählte Wortwahl) ist imstande, das selbe öde Lügenmuster hundertmal zu wiederholen.

Thomas Schweighäuser, 28.09. 23:55 : Muss man darauf eigentlich noch reagieren? Überwiegt nicht das Gefühl, den viel zu oft gefüttert zu haben? Und warum sollte man überhaupt auf einen Text eingehen, an dem, sieht man einmal von dem unfreiwillig gelungenen Selbstporträt im letzten Satz ab, alles falsch ist? Wäre nicht Mitleid angebracht, schließlich muss da einer ahnen, dass er wohl nie andere Leser finden wird als die zäh verteidigte Claqueclique der so-called « Hiesigen »? Und wer sich seine Kommentare von einem « kleinen Südlicht » retten lässt, der ist wohl nicht zu retten, wie auch dem nicht zu helfen ist, der einen wie den sinistren AfD-Troll GG als Helfer hat.
Und doch ist dieses intellektuelle Elend ein selbstgewähltes und erst recht wird niemand gezwungen, die Rechten einerseits zu beklatschen und andererseits ihre wachsende Macht und Gefährlichkeit zu leugnen. Das ist seine genuin eigene Beschränktheit, von der er wohl selbst dann nicht ablassen würde, wenn ihm Höcke und Elsässer die Türe eintreten. (Wahrscheinlich muss man ihm mittlerweile sogar erklären, dass das bildlich gesprochen ist.)
Auch so eine Marginalie dieser beschiss’nen geistverlassenen Zeiten: Autoren als rasende Mitläufer der AfD — Klonovsky, Kunkel, Wallasch et hundertpro bald multi alii, unter anderem eben, wenn auch in kleinerem Maßstab, derjenige, den ich viel zu oft gefüttert habe.

Aristobulus, 29.09. 01:17 & 03:02 : DON’T FEED THE gähnend ÖDNISTROLL.
P.S.
Das gütige Einverständnis von Gutartiges Geschwulst hiermit erhoffend ja gleichsam voraussetzend, denn auch der dürfte so wie ich größte um nicht zu sagen die allergrößten Schwierigkeiten haben, sich irgend einen weiteren Wortwechsel mit dem Exgothischen vorzustellen, der nicht sofort um nicht zu sagen allersorfortestens auf die tödlichste aller denkbaren Ödereien hinausliefe.

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Advertisements

Veröffentlicht am Oktober 3, 2017 in Fremde Feder, Kein Smalltalk, Politik, Weltanschauung und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 36 Kommentare.

  1. … und hier noch der Text des Artikels, um den es ging:
    .-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

    „Legion heiße ich; denn wir sind unser viele.“
    So stellt sich der Teufel im 5. Kapitel des Buchs Markus im Evangelium vor. Das Böse ist dort, wo sich der Mensch einer kollektiven Ideologie unterwirft, wo das Individuum in einem Mob verschmilzt, wo sich das Ich in der Legion der Vielen auflöst.
    Es ist nahezu unmöglich, mit einem Menschen zu reden, der von einer Ideologie besessen ist. Darum fürchte ich kaum etwas mehr als die Dynamik des Mobs, vor allem, wenn der Mob in der Gewissheit der moralischen Überlegenheit daherkommt.
    Im September 2017 fragte die Bundestagswahlkandidatin Sarah Rambatz (Die Linke) auf Facebook nach „antideutschen Filmempfehlungen“ und konkretisierte ihr Interesse mit der Formulierung „grundsätzlich alles, wo Deutsche sterben“. Es dauerte nicht lange, da erhob sich ein Shitstorm der moralischen Entrüstung gegen Sarah Rambatz.
    Ich kann sehr gut verstehen, dass die Kandidatin nach dem Posting von ihrem Listenplatz in Hamburg zurücktreten musste und sich Menschen von diesen Worten verletzt fühlen. Ich teile manch eine Kritik an dieser Äußerung. Sie ist jedoch von der Meinungsfreiheit gedeckt und niemand hat gesagt, dass nur die Meinung frei sein darf, die keine Gefühle verletzt.
    Ich kann es daher überhaupt nicht gutheißen, dass dieser selten dumme und geschmacklose Beitrag von Sarah Rambatz dazu geführt hat, dass sie und ihre Familie Morddrohungen erhalten und ihr Vergewaltigungen angedroht werden.
    Wer austeilt, muss auch einstecken können, werden jetzt einige sagen, aber dem möchte ich vehement widersprechen. Keine Aussage, keine Meinung und kein Beitrag rechtfertigten Morddrohungen. Statt mit Gewalt kann man auf polemische Worte auch einfach nur mit Polemik reagieren. Das ist zivilisiert.
    Ich hätte auf den Beitrag von Sarah Rambatz mit einer Polemik reagiert, in der ich aufgezeigt hätte, dass fünf Prozent der deutschen Bevölkerung Muslime sind, um daraus dann den vollkommen logischen und gerechtfertigten Schluss zu ziehen, dass sie Filme sehen möchte, in denen Muslime sterben. Den Artikel hätte ich dann mit der Überschrift versehen: „Sarah Rambatz will Muslime sterben sehen!“
    Diese polemische Dekonstruktion des Begriffs „Deutsch“ wäre meine Erwiderung gewesen und ich hätte meine Reaktion mindestens ebenso lustig gefunden wie ihr Ausgangsstatement. Allerdings habe ich mich dazu entschieden, eine solche polemische Antwort nicht zu verfassen, da Sarah Rambatz Opfer eines selbstgerechten Mobs geworden ist.
    Ich möchte mich nicht zu einer Torenmenge gesellen, die nach Schiene wählt, nur lernend, was ein blödes Auge lehrt. Ich möchte nichts mit einem Mob zu tun haben, der mit Mord und Vergewaltigung droht, weil ich nicht bei gemeinen Geistern hausen, noch mich zu rohen Haufen stellen will.
    Stattdessen erkläre ich, obwohl ich den Beitrag von Sarah Rambatz geschmacklos und dumm finde, dass ich mich, statt eine Polemik zu verfassen, mit ihr solidarisiere, da das, was sie gerade erleben muss, unendlich viel schlimmer ist als alles, was sie geschrieben hat. Die Art, wie sie von einem Mob fertig gemacht wird, ist verabscheuungswürdig. Diese Legion der moralisch Besserwissenden ist das Böse.
    Vor ein paar Tagen allerdings habe ich die Methode der polemischen Antwort bei dem Comedian Jan Böhmermann angewendet. In der Gewissheit seiner moralischen Überlegenheit hatte er folgendes auf Twitter erklärt:
    „Nur noch 3 Wochen, 21 Tage, bis zum ersten Mal seit Kriegsende wieder die Nazis im deutschen Parlament sitzen. Eine unverzeihliche Schande.“
    Ich zeigt daraufhin, dass nach 1949 sehr wohl nicht nur eine stramm rechtsgerichtete Partei im Parlament gesessen hatte, sondern sogar eine Menge (ehemaliger) Nazis. Den Artikel überschrieb ich mit der Schlagzeile: „Jan Böhmermann leugnet Nazi-Vergangenheit Deutschlands“
    Ich ließ Jan Böhmermann ganz bewusst das Aroma seiner eigenen Polemik schmecken, denn wer glaubt, Menschen zu Nazis erklären zu können, sollte sich davor hüten, selber die Nazivergangenheit der Bundesrepublik zu relativieren. Nachdem ich meine Polemik veröffentlicht hatte, blockierte mich Jan Böhmermann. Der Mann der deutlichen und polemischen Worte, der Herr der „Ziegenficker“, war angepisst.
    Es gibt viele Menschen, bei denen ich große Lust verspüre, ihre Doppelmoral zu entlarven, es aber nicht kann, da ich nicht in das Gebell des wutschnaubenden Mobs einstimmen möchte.
    Es ist irrelevant, ob das Ziel des heiligen Zorns berechtigterweise kritisiert wird oder nicht. Die Methode des Mobs, die Schreckensherrschaft der Tugend, ist immer verabscheuungswürdig. In dem Moment, da Hass identitätsstiftend wird, wenn sich eine Gruppe von Menschen, die sonst wenig gemeinsam hat, sich in der gemeinsamen Herabwürdigung einer anderen Person vereint, wird es gefährlich, möge diese Person nun Sarah Rambatz oder Alice Weidel heißen.
    Vor ein paar Monaten war ein Vortrag von einem Unterstützer Donald Trumps an der Universität Berkeley im US-Bundesstaat Kalifornien geplant, der allerdings aufgrund gewaltsamer Studentenproteste nicht stattfinden konnte. Der Hass gutmeinender Studentinnen und Studenten war so groß, dass sie Feuer legten, die Augen ihrer Gegnerinnen mit Pfefferspray verätzten und auf Menschen einprügelten.

    Der Mob ließ die andere Meinung nicht zu und erklärte, die Worte des Redners könnten Gewalt ausüben, nur um so ihre eigene und tatsächlich physische Gewalt gegen den Redner zu rechtfertigen. Es sind Hochmut und Überheblichkeit, die den Mob dazu treiben, anderen vorzuschreiben, was sie hören dürfen.
    „Wehret den Anfängen“ brüllt die selbstgerechte Putztruppe und meint damit doch nur die Anfänge einer Zukunft, die sie aus ihrer eigenen Angst heraus konstruiert. Aus Angst nimmt der Mob andere Menschen als Geisel seiner Vermutung. Diese Angst ist jedoch die Wurzel des totalitären Denkens, die Gewalt über Gedanken als Präventivschlag ermöglicht. Der Mob ist immer böse, möge er sich nun in Berkeley oder in Charlottesville formieren. Bei der Verleihung des Böll-Preises sagte Herta Müller einst:
    „Wenn Hassparolen spazieren gehen, dann geht auch irgendwann ein Messer spazieren.“
    Wer mit diesem Satz Meinungen verbieten möchte, muss auch für ein Verbot des Korans plädieren, denn unzählige Terroristen sind mit den Parolen des Korans spazieren gegangen, bevor sie zum Messer griffen. Das Messer in der Hose eines Menschen verschwindet nicht, wenn ihm der Mund verboten wird! Gedanken verschwinden nicht, nur weil sie nicht mehr gesprochen werden. Nur wer die brutalen Gedanken hört, kann sich wehren. Das Verbieten von Worten bringt daher rein gar nichts!
    Angst machen mir nicht Worte und Meinungen. Angst macht mir eine Legion, die sich so im Recht fühlt, dass sie Feuer legt. In Deutschland geschah das einst im Jahr 1817. Damals waren es Studenten auf der Wartburg, die sich genau jener Mittel bedienten, die exakt 200 Jahre später in Kalifornien zum Einsatz kamen. Der Dichter Heinrich Heine beschrieb das Ereignis wie folgt:
    “Auf der Wartburg krächzte die Vergangenheit ihren obskuren Rabengesang, und bei Fackellicht wurden Dummheiten gesagt und getan, die des blödsinnigsten Mittelalters würdig waren! (…) Auf der Wartburg herrschte jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand, und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu erfinden wusste als Bücher zu verbrennen!”
    Wer alles verbannt und verbrennt, was ihm nicht gefällt, wird blind für das, was in der Gesellschaft vor sich geht und wird entsetzt aus dem Sessel fallen, wenn bei der nächsten Wahl die Bürgerinnen und Bürger in der geheimen Wahlkabine ihre Meinung in ein definitives Kreuz verwandeln. Dann behaupten sie, sie hätten all das nicht kommen sehen. Natürlich haben sie es nicht kommen sehen! Sie haben ja auch all die Menschen verbannt, die anderer Meinung waren und konnten sich daher nicht mit ihnen auseinandersetzen.
    Andere Meinungen auszuklammern, ist so effektiv wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, so sei die Gefahr verschwunden. Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen!

    Gefällt 1 Person

  2. „Etwas das ich im anderen Thread schon damit verglichen habe daß man zu seiner Lieblingsbücherei kommt – und an der Straßenecke sieht daß sie komplett ausgebrannt ist.“

    Ähnliche Gedanken habe ich auch, liebe Aurorula a., mit dem Unterschied, dass ich Gerd Buurmanns Blog nicht als Lieblingsbücherei, sondern als meine Stammkneipe empfinde, die zwar noch immer bestes Bier verzapft, aber keine Gespräche mehr zulässt.
    Allerdings ist mir die Entscheidung des Wirtes, der sein Bier (seine Artikel) immerhin kostenlos ausschenkt, nicht unverständlich. Zu viele SchwaflerInnen und KrakeelerInnen sämtlichen Geschlechts missachteten sein Angebot und verunreinigten sein Lokal mit belanglosem, selbstbezogenem Mist.

    Gefällt 1 Person

    • Als ich noch in Kneipen ging, pflegten Wirte so einigermaßen gezielt denen, die sie als Quelle der Verunreinigung erlebten, ihr Haus zu verbieten, nicht aber, allen Gästen Sprechverbot aufzuerlegen und alles, was die da jemals gesagt hatten, zu zernichten… Oder alle Bilder und Sprüche, die die Gäste, auch als Bezahlung oder Verschönerung da gelassen hatten, hinwegzutun.

      Gefällt 2 Personen

      • So isses.
        Wer als Wirt z.B. in einer alten Pariser Kneipe plötzlich die Tapeten abreißt, auf denen Generationen von Gästen ihre Ideen hinterlassen haben!, der ist ja nix als ein Vernichter. Hm.
        Wer das tut, der verhält sich dann wie ein gewisser Herostrat. Der hieß so, und der hat im Jahr 356 v.d.Z. den Tempel von Ephesos angezündet, immerhin eines der Weltwunder. Warum hat er das getan: Weil er es konnte, und weil er von sich glaubte, er selbst sei wichtiger als das olle Ding, das ihm nie genug Reverenz erwiesen hatte.

        Und wer vorher, also bevor er die Tapeten abriss und/oder den Tempel angezündet hat, die paar Krakeeler nicht rausschmiss, die 99% der anderen Gäste terrorisierten!, der handelt genauso wie die Merkel, die dem Terrorismus immer bloß durch Ignorieren begegnet.

        Und Wolfgang; „das beste Bier“, ja, das dachte ich auch mal. Aber wenn Du Dich umsiehst, hm, nu ja, es ist immer auf sich bezogen, und er vertritt nur in seinen Artikeln ethische Positionen. Als Mensch aber gar nicht.
        Was sind ethische Positionen Wert, wenn man sie aber als Mensch nicht umsetzt: Dann sindse eine Bühnenrolle. Wehe, wenn dann das Theater aus ist. Dann ist außer Spesen nischt jewesen.

        Gefällt 1 Person

      • @Clas
        @Ari

        Auch ich bin der Meinung, dass Gerd Buurmann völlig überreagiert hat, indem er die Kommentarfunktion und alle früheren Kommentare entfernte, weshalb mir sein Verhalten ja auch nicht richtig erscheint, sondern lediglich verständlich.
        Verständlich deshalb, weil wir uns sicherlich zu häufig von den Inhalten der Artikel entfernt haben, die Gerd Buurmann eben nicht dafür geschrieben hat, dass wir uns mit irgendwelchen Geistesmikroben über deren untergeschobene Themen zanken.

        Gefällt 1 Person

        • Aber das isses nicht, Wolfgang.
          Was isses: Man muss unterscheiden. Es geht um den Fisch und um den Kopf und um den Gestank.
          Es geht um mieses Chef-Verhalten. Es geht aber ja nu nicht um das manchmalige Toben der Belegschaft durch die Korridore, während der Chef unerreichbar war. Wenn der Chef erst unerreichbar bleibt und dann plötzlich die Korridore sprengt, liegt das selbstverständlich nicht an der Belegschaft! Es liegt dann zu hundert Prozent am Chef.

          Ich weiß, dass er alles hätte delegieren können. Können!, aber er hat sich geweigert wie irgend ein Verblendeter im Nadelstreifen.
          Chefs müssen delegieren können, denn sie können ja dürfen nicht alles selbst machen. Grad dann, wenn sie sich weigern, etwas Bestimmtes zu tun, müssen sie es delegieren, -> damit es getan wird, und wenn sie das nicht tun, dann kann es nicht getan werden, und dann sind sie sehr schlechte Chefs, und dann lassen sie alle pleite gehen und nehmen ihnen das weg, was sie hatten.
          Ja und dann sprengen sie auch noch das Gebäude, und dann?, na dann steht das Chefzimmer als Totalruine ohne Trümmer drumherum, denn die Trümmer sind weggezaubert, es hatte da nie was gestanden!, wir sind da nie gewesen, es gab uns nicht, Wolfgang, sondern da war immer nur ein weites. weites Nichts mit dieser Ruine von Chefzimmer mitten drin gewesen, und der, der da drin sitzt, hat endlich die beschissenen Insel im Nichts, die er schon immer hatte.

          Gefällt 1 Person

        • P.S.
          À propos, seit gestern ist Ssukess (hochdt. Sukkot), Laubhüttenfest.
          Worum geht’s da: Tja!, man sitzt gemeinsam in der Laubhütte, weil man auf der Flucht ist. Es ist zwar gut in der Ssuke (hochdt. Sukkah, Laubhütte) und keiner ist auf der Flucht umgekommen, aber es regnet herein, und halt Flucht.

          Gutt jonteff, gutt Ssukess Euch.

          Gefällt 1 Person

        • Sei versichert, lieber Ari, dass mir Gerd Buurmanns Verhalten nicht gefällt! Allerdings gefällt mir im Nachhinein auch mein eigenes Kommentarverhalten nicht mehr.
          Anyway
          Gutt jonteff und gutt Ssukess!

          Gefällt 2 Personen

        • … alors, just an Deinem Kommentierverhalten hatte ich nie das Geringste auszusetzen, Wolfgang, Gutartigster. Auch niemand sonst.
          Du hast z.B. die Äußerungen des Gothischen auseinandergenommen, der immer wiederkam um hinzupissen, und Du hast das Zeug immer Punkt für Punkt widerlegt, und der Gothische hat Punkt für Punkt immer schrecklich verloren 😀 .

          Wie hättest Du das anders machen sollen/können? Es war sachlich und thematisch und menschlich angemessen. Zumal es Dir Spaß gemacht hat.

          À propos, ich hab ihn zuletzt am letzten Tag vor Anbruch des großen rückwirkenden NICHTS noch widerlegt, freilich weder so akribisch noch so sachlich wie Du es getan hättest, und hm, grad das bedaure ich überhaupt nicht. Es war kein Fehler oder nur Dawke, es war auch nicht böse-Zunge, denn wie pflegt etwa Ben Shapiro zu sagen: Lügen und Verzerrungen muss man hart entkräften und widerlegen, man darf sie nicht einfach stehenlassen.

          Gefällt 1 Person

        • A propos Kommentierkunst braucht man sich nur die Kommentare anzuschauen, die verschwunden sind, hier zum Beispiel:
          https://web.archive.org/web/20141130021727/http://tapferimnirgendwo.com:80/2013/04/20/dortmunder-und-kolner-gosse-gegen-die-juden-immerdar/
          Was daran sollte man bereuen?

          P.S: ein Video zu dem was Ari gerade geschrieben hat:

          .

          Gefällt 1 Person

        • P.S.
          Unser Kommentierverhalten war oft genug Kommentierkunst. Schon ein Normalkommentar z.B. von Sophist X war immer Kommentierkunst, nu und Clas‘ Kurzbeleuchtungen und Nuancen von allen Seiten, und langweilig war da überhaupt niemand außer dem Dauereindringling und außer dem anderen Hohlschädel da, der zuletzt auch wieder aufschlug.

          Hm, Kommentierkunst, also das lässt sich beweisen. Selbst in den Kommentaren, die Aurorula dankenswerterweise gerettet hat (hier oben), lässt sich das noch ahnen, Trotz des beschissenen Kriegszustands da.
          Mike Hammers Langgedichte-. Die sind WEG. Ich hatte sie nur als Links gespeichert, weil ich es nie für möglich hielt, dass sie gelöscht würden. (Auch Artikel von mir scheinen weg zu sein. Die hab ich auch nicht gespeichert. Keine Ahnung, welche weg und welche noch da sind.)
          Wer all sowas löscht, der betreibt ja Bücherverbrennung und kein Blog.

          Gefällt 1 Person

        • P.Peh.Erss-S.
          Es waren ca. hunderttausend Kommentare.

          Gefällt 1 Person

        • Verständlich im Sinne von: Ich verstehe, wenn ich eine Arschlöcherei erlebe, dass da Arsch und Loch im Spiele ist, ja.

          Hingegen Freiheit des Wortes und der Meinung…? Und dann plötzlich ein aufschäumender Territorialitätsanspruch schwingt von Les ICH sowieso nicht, den Quark! zu Gerne, aber nicht bei mir!….?

          Dass ihm da doch auch Gedanken, Texte, Lebenszeit anvertraut wurden, und er löscht es alles hinweg…? Und nurmehr die auf IHN bezüglichen Hassmails, die ja nicht einmal Kommentare waren, sind noch da?

          Also, ein wenig entwertet das ja schon die Postulate für freie Rede freier Menschen… Ist so ein wenig wie die Abschaffung von Kneipe überhaupt oder die Aufhebung der Versammlungsfreiheit über das Grundbesitzrecht, wenn das schon jemand versucht hätte…

          Die Straßen und Plätze gehören ja schließlich auch wem, zum Beispiel der Stadt Rendsburg.

          Dort wird Ende des Sommers der Rendsburger Herbst begangen, marktartig volksfestlich. Irgendwann dachte ich so, ob ich da geschäftliche Chancen sähe und kam vorbei, als ein Beamter mit einem Bierpilzling verhandelte, was und wieviel der Stadt gebühre. Die Rede war von 5000 Mark, das hörte ich und wurde von dem Beamten barsch hinweggewiesen, weil dies ein vertrauliches Gespräch sei. Meinen Einwand, die Straße sei offen und öffentlich, und Vertrauliches bespreche man eben nicht öffentlich, konterte er, die Straße gehöre der Stadt… Ich wendete ein, die Stadt gehöre wiederum den Menschen, woraufhin er dem Bierpilzling zu verstehen gab, dass ich als Ursache dieses Umstandes, den sie nun hätten, doof zu finden sei, und es aus diesem Grunde keinen Sinn habe, jetzt Polizei zu holen, und er möge halt mit in’s Rathaus kommen, vor dessen Treppe das stattfand…

          Gefällt 2 Personen

        • … also das war definitiv ein gewisser Herr Rendsbuur, den Du da erlebt hast.
          Hm, wobei solche Beamte sich meist nicht selbst entleiben.
          Wobei der Herr Kölnbuur hingegen sich voll seiner Community entleibt hat. Er hatte hunderttausend von deren Äußerungen, und jetzt hat er keine einzige mehr.
          Also wenn das nicht Selbstentleibung-at-its-best-oder-worst ist!, dann weiß ich auch nich‘.

          P.S.
          Und ja, die Hassmails, eben die. Selbige hab ich gestern mal kurz aufgerufen, sonst aber nix, bloß die Hassmails, um zu sehen, ob darunter noch etwas.
          Nein, darunter nichts.
          Aber darunter war doch noch ein schmählich vergessener Kasten zum Zwecke des Kommentierens, nirgendwo sonst, nur unter den Hassmails, darüber der schmählich unvergessene Slogan prangend, „Seid gut zueinander!“.

          Ich habe aber nicht überlegt, ob ich im Sinne des Slogans nu einen Hasskommentar absetzen wollen können dürfen möchtete. Also keine halbe Sekunde.

          Gefällt 1 Person

  3. Aha, die Wayback Machine hat meinen gelöschten Artikel noch. Das ist doch eppes Nettes zur späten Nacht

    http://web.archive.org/web/20121203160918/http://tapferimnirgendwo.wordpress.com:80/2012/11/22/krieg-hass-judensau/

    Wie erwähnt; ich weiß nicht, welche meiner Artikel sonst noch gelöscht sind. Vielleicht alle.

    Die Wayback Machine, ein tüchtiger Robot‘, dem hiermit großer Danck sey, hat jedoch viel, und unsere Kommentare hat sie robotet.
    Heißt: Man findet wohl fast alles, sofern man ungefähr weiß, wann was geschrieben wurde, und sofern man es ganz gezielt sucht.
    Heißt aber auch: Kaum jemand findet es überhaupt, grad nicht per Guhgl, und die vielen Stammleser beim Tapferimnirgendwo finden auch nichts mehr.
    Heißt ferner: Lösche jemandes Artikel, und du machst ihn als Autor tot.
    Heißt auch: Lösche Kommentare, und du machst den, der sie geschrieben hat, rückwirkend zum Unbekannten, der nie da war.)

    Gefällt 1 Person

  4. Gerade eben ist jemand vor meinem Fenster langgegangen und hat sich im schönsten Wienerisch in sein Telfon beschwert: …da muaßt Du Deine eigene Existenz auffan Podest heben!…“
    Das triffts. Schade daß ich nicht die Nummer vom Buurmann habe, um ihn zu bitten das zu wiederholen.
    (also den Wiener zum Buurmann, nicht den Buurmann selbst)

    Gefällt 1 Person

antworten

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: