A Weng s’Kalender (=Adventskalender) Tür 1 und 2

Vor genau zehn Jahren habe ich in einem Rollenspielforum einen Adventskalender geschrieben, mit der Sorte Texten die sich durch die Hintertür (oder das Hintertürchen?) über Weihnachten beschweren. Später sollte ich mit diesen Texten auch einen Kalender für meine Schwester basteln.

Wie ich letztes Jahr schon angemerkt habe, hat es schließlich klammheimliche Tradition, sich über Weihnachten zu beschweren: fast ausnahmslos alle, die Weihnachten feiern tun das – über Weihnachten, Weihnachtsstreß, Kitsch, Kommerz, die verlorene „eigentliche“ Bedeutung, daß es ja schließlich nicht das Hauptfest des Christentums ist, und/oder daß das alles jedes Jahr früher kommt. Wer kein Weihnachten feiert, stört sich nicht weiter dran. Ergo habe ich traditionsbewusst einige dieser Gedichte meiner Familie (re)zitiert – und eins davon gefiel ihnen so gut, das wollen sie jedes Jahr wieder aufgeführt haben. Andere Sachen immer gerne auch, und der Kalender für meine Schwester ist auch sehr gut angekommen – aber dieses Gedicht soll es immer wieder sein.

Was ich im Zusammenhang „immer früher“ gestern bei Lakritze erwähnt habe. Vielleicht hätte ich noch anmerken sollen, daß wir in eben dem Forum in de mein Kalender vor zehn Jahren stand jedes Jahr eine Wette laufen haben, wer die ersten Nikoläuse im Supermarkt entdeckt – den Vogel abgeschossen habe ich 2014 mit einer Nikolaussichtung am 16. Juni; es wird also nicht wirklich jedes Jahr früher, so früh wurde es bislang nicht wieder.

Stattdessen schreibe ich einen Kalender hier, dann gibt es wenigstens was zu lesen 🙂

Für gestern, den ersten Dezember, also das besagte Gedicht (Quelle leider unbekannt):

When the snow falls wunderbar
All the children happy are
When the Glatteis in the street
And we all a Glühwein need
Then you know: es ist soweit!
She is here, the Weihnachtsszeit!
Every Parkhaus is besetzt
Weil the people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt, …
Having nearly Herzinfarkt
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings:

Merry Christmas, merry Christmas!
Hear the music, see the lights!
Frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits!

Muttern in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks.
Daddy in the Nebenraum
schmückt a Riiiiieeeesenweihnachtsbaum.
He is hanging auf Lamettas
When he from the Leiter bretters!
Finally the Kinderlein
To the Zimmer dürfen rein
And it sings the family
Schauderhaft: „Oh, Christmastree“.
And ein jeder in the house
Is packing die Geschenke aus:

Merry Christmas, merry Christmas!
Hear the music, see the lights!
Frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits!

Muttern finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflonpfanne.
Daddy gets a Schlips and Socken
Everybody does „Frohlocken“
… ‚ til Muttern in the kitchen runs:
Im Ofen burns die Weihnachtsgans!!
And so comes die Feuerwehr
With Tatütata daher
And they bring a long, long Schlauch
Bring a lange Leiter auch
Then they schreien: Wasser, Marsch!
Christmas is now in the –

Merry Christmas, merry Christmas!
Hear the music, see the lights!
Frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits!

Und für heute, den zweiten Dezember, den Text mit dem ich damals den Kalender eröffnet habe („Nie wieder Weihnachtsmärkte“ von Christoph Wirtz, aus dem Stern-Journal 49/2007):

Natürlich gibt es irgendwo in Deutschland einen schönen Weihnachtsmarkt. Festlich geschmückt zieht er die Bauersfrauen der Umgebung an, auf daß sie mit gütigen Augen glücklichen Kindern glänzende Bratäpfel reichen. Mürbes Weihnachtsgebäck, liebevoll geschnitzte Krippenfiguren und zarte Christbaumkugeln liegen auf duftendem Tannengrün bei Kerzenschein und frommen Liedern. Bei Betreibern und Besuchern solcher Märkte entschuldigen wir uns an dieser Stelle. Für alle anderen gilt: Weihnachtsmärkte sind die letzten Drecklöcher und gehören verboten.
Ganz früher deckten sich die Menschen auf Weihnachtsmärkten mit Wintervorräten ein. Sie erhöhten die Vorfreude auf das Christfest und beschränkten sich auf wenige Tage und die Hauptmarktplätze. Heute beschränken sich Weihnachtsmärkte auf garnichts mehr. Weder in der Fläche noch im Angebot. Allein im Raum München gab es 2006 davon 65. In Berlin gibt es einen Hartz-IV-Weihnachtsmarkt, in München einen schwul-lesbischen, in so ziemlich jeder Bahnhofs- und Flughafenhalle gibt es einen, außerdem natürlich auf der ‚MS Wappen von Mainz‘ sowie im Heidepark Soltau und auf St.Pauli. Die Liste wäre endlos fortzusetzen, das Angebot bleibt vergleichbar: lila Lametta und beleuchtete Salzkristalle. Von Kirmesveranstaltungen anderer Jahreszeiten unterscheiden sich Weihnachtsmärkte dadurch, daß überwiegend Glühwein in die Ecken erbrochen wird und beim Autoscooter die Randfichten ‚Weihnachtstraam‘ singen.
Zum Starkmagneten werden Weihnachtsmärkte erst durch ihr kulinarisches Angebot. Sie sind das lukullische Traumland der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Bei Schwenkgrill und Pilzpfanne, Butterstollen und Wurstgulasch, Gyros und Bismarckhering, Tintenfischringen und Zuckerwatte lacht das Genießerherz. Wo Knoblauchshrimps und Schaschlikspieße mit Glühwein und Eierlikör heruntergespült werden, wo fränkische Würste, Fettgebackenes und asiatische Nudelpfannen in wilder Reihenfolge im Gedränge der Budengassen vom Pappteller ins Maul geschaufelt werden, da fallen die Korsette von Erziehung und Selbstdisziplin. Da werden Kinderträume wahr. Wen störts, daß die Abfalleimer überquellen und ab und an ein Pitbull ein Kind auf der Jagd nach einer Ratte umschmeißt, wenn über allem Drehorgelklang und wärmender Bratfettdunst liegt?
Die Weihnachtsmärkte zeigen, wie Anspruchslosigkeit bei der Bedürfnisbefriedigung in die Kulturerrosion führt. Sie verhalten sich zu ihrer Uridee wie Jugend musiziert zu Popstars auf RTL2. Auf Weihnachtsmärkten outet sich die Wohlstandsgesellschaft als kulturelles Prekariat. Wer sich von den Preisen am Glühweinstand (Becher zu 2€50) der Diskusion um die Milchpreiserhöhung von zehn Cent pro Liter erinnert, den muß das Grausen packen.
Überhaupt der Glühwein! Er gilt als Hauptmotiv für den Weihnachtsmarktbesuch. Man hält ihn für das einzige alkoholische Getränk, das man sich zu jeder Tageszeit auf offener Straße reinpfeifen kann, ohne als gescheitert zu gelten. Der Satz ist ebenso hübsch formuliert wie unzutreffend. Wer sich an trüben Novembernachmittagen zwischen Erzgebrigsschnitzereien aus China um muffige Verschläge drängt, um klebrigen Fusel mit dem Aroma von Nagellackentferner und Klostein aus angeschlagenen Kaffeepötten zu saufen, der ist zweifellos gescheitert – am Minimalanspruch jedes kultivierten Mitteleuropäers.
Zuschriften zwecklos.

Na denn: Merry Christmas, allerseits! 😛

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Veröffentlicht am Dezember 2, 2017 in Kulturelles, Satirisches, Smalltalk und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 26 Kommentare.

  1. Das allseitige Merry Chrismas ist wohl von Wolfgang Hofer, wenn Tante Google mich nicht trügt… Udo Jürgens hat das auf seiner Weihnachts- und Winterliederplatte auch gesungen, aber ich habe es nicht gewagt, mir das anzuhören… Hier passt es gerade nicht.

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  2. Wenn ich das mal feststellen darf als a Jid: Christoph Wirtz aus dem Stern-Journal von 2007 ist eine vermaledeite Sau.
    Dieses penetrante Moralisieren und diese Sündenpredigerei hat schon was komisch Abstoßendes, nicht?, dieses tiradenhafte Beschimpfen der einfachen Leute, die es wagen, Glühwein zu trinken und damit gescheitert zu sein. Ach nein, der Christoph Wirtz aus dem Stern-Journal kann all diese einfachen Leute mit ihren höllischen Weihnachtsmärkten nicht ertragen. Er ist nämlich zu hochheilig und viel zu fein für sowas, er steht zu weit über denen drüber und ist allemal was Besseres. Weswegen er sie schlechtmachen muss, einfach schlechtmachen, und er muss ihnen jeden Bissen im Mund miesreden und ihn wurmig machen bittschön!, so wie es dem echten Missionar frommt, der ungefragt an der Straßenecke die Leutz‘ anbrüllt, wie hoffärtig, unbußfertig und durchböst sie doch seien.
    Dabei gehen die bloß zur Bäckerei oder zum Weihnachtsmarkt.

    Jemineh, dieses öffentliche Moralisieren. Komisch!, die Haltung gibt’s in Frankreich zum Beispiel überhaupt nicht. Nie da gesehen. Nur in Deutschland seh ich sowas. In den USA auch. Liegt es am Protestantismus?, ja, an den lutherschen Hasstiraden auf einfache Vergnügungen, die keinem schaden, die aber wegen Sündhaftigkeit verboten gehören. Ohne sowas kommt mancher nicht klar.

    Jessas, wer sowas verbricht wie der Christoph Wirtz aus dem Stern-Journal, die vermaledeite Moral- und Niedermachesau, der ist einfach zu feige, um etwa die SPD oder die furchtbare Merkel niederzumachen. Wer so feig ist, ja?, der kloppt naturgemäß auf die sündigen Rotten der Bauern (schon wieder Luther) ein, aber niemals auf die Gefürsteten.

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    • Nein, das tut dann Marx, das Einkloppen auf die Gefürsteten. Komischerweise kloppt der aber genauso „Opium des Volkes“ auf dasselbe ein wie die Lutheradep(p)ten.
      Die Mischung findet sich auch im Artikel. Hätte auch ein linker Gründenker dran mitschreiben können: Kommerz! Konsum! Unnachhaltig! Einfach nur Spaß Haberei! Schlimb…

      Und so geben die Weihnachtsschimpfer den Spagat zwischen Marx und Luther, ohne zu wissen daß sie es tun.

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  3. … und ein zweites P.S,, zum Ausgleich, in dem Axel Hacke nicht über andere, sondern über sich selbst schimpft. Er sucht einen Armreif als Geschenk für seine Frau und findet im allgemeinen Geschenkebesorgen ewig keinen, der ihr wohl gefiele; es soll ja ein schönes Geschenk sein und nicht einfach nur weil… schließlich besorgt er einen Armreif, von dem er weiß das er ihr nicht gefiele, aber den sie im Schmuckgeschäft in etwas schöneres, selbst ausgesuchtes tauschen kann:

    Jedes Deiner Jahre beginnt mit umfassender Entspannung. Alles ist geschenkt. Niemand hat mehr etwas zu bekommen. Bis Weihnachten: ein Jahr! und in diesem Jahr wirst Du Weihnachtsgeschenke nicht kurz vorm Fest kaufen wie bisher, sondern übers Jahr verteilt erwerben. Hier was mitnehmen, da was auswählen, dort was bestellen. Sehr locker sein.
    Dann vergehen Wochen, Monate.
    Weihnachten hast Du im Griff, denkst Du. Weihnachten ist weit. Nach den Sommerferien ruft Mutter an: Was Du Dir zu Weihnachten wünscht. Sie wolle allmählich… Plane gern… Fahre zur Kur vorher…
    Da steigt ein Gefühl in Dir hoch. Weihnachten! Schon will man wissen, was Du Dir wünschst. Daß Weihnachten nicht komme, wünschst Du Dir. Oder nicht so bald.
    Noch drei Monate!
    Anfang Oktober: die Kataloge. Philipp Morris Design Shop. Manufactum. Heine. Formschöne Saftpressen, unbesiegbare Radiowecker, Füllfederhalter dick wie Maiskolben. Da wird man in der Not was kriegen. Das ist Dein Netz. Das entspannt Dich wieder.
    Dann aber der Dezember. Komischerweise hast Du da immer besonders viel Arbeit. Eines Abends fragst Du Deine Frau, was sie sich wünsche. (Vielleicht sagt sie ja was.) Im September hat sie mal gesagt, was sie sich wünsche, so en passant. Das hast Du vergessen. Sie, jetzt, schnippisch, ob Dir nichts einfalle? Natüüüüüüüüüüürlich, sagst Du, wolltest nur wissen, ob zusätzlich zu dem, was Du bereits habest, noch ein klitzekleiner Wunsch da sei… Nein, nichts. Sie freue sich auf die Überraschung. Ächz. Ein Fehler! Der Druck wird groß! Du spürst ihn, oh, wie Du ihn spürst.
    Du kaufst jetzt kleinere Dinge. Onkels, Tanten. Dann die schwierigeren, Schwiegereltern. Den Sohn, dafür sorgt Deine Frau. Und Deine Frau selbst?
    Noch drei Tage.
    Du hast nichts. Du mußt den Christbaum… und den Wein…
    Noch zwei Tage.
    Mal in die Schmuckgeschäfte! Letztes Jahr hast Du ihr einen Ring geschenkt, vorletztes eine Kette. Diesmal: Armreif? Armreife sind schwierig. Die Schmuckidioten machen alles mögliche, nur keine guten Armreife. Alles mächtig, fett, protzig. Nichts feines, zartes, das ihre Persönlichkeit, ihr Fühlen träfe.
    Noch einen Tag.
    Vor sechs Monaten hast Du einen tollen Reif gesehen. Hast aber nicht an Weihnachten gedacht. Idiottttt! Jetzt gibt es nichts. Warum mußtest Du Dich auf Armreife festlegen? Zu eng gedacht. Bist nicht flexibel genug. Steckst nun in der Sackgasse.
    In der Maximilianstraße hast Du mal was Schönes für sie gekauft. Arschteuer. Schweißausbruchteuer. Egal jetzt.
    Noch zwei Stunden!
    Du kannst nicht ohne was kommen. Kannst ihr keinen Gutschein geben. Kannst nicht sagen, das Geschenk sei gestohlen worden. Kannst nicht sagen, auf der ganzen Welt gebe es keinen Gegenstand, schön genug für sie. Ob der Laden noch offen hat? Du schwitzt. Kann sein, daß heute Abend alles zuende ist. Daß Deine Hände leer sein werden. Daß es Dein letztes Weihnachten ist. Daß sie weint. Daß Dein Sohn sie trösten muß.
    Du stürzt ins Geschäft. Der Laden zur letzten Hoffnung. Geben Sie mir einen Armreif, Mann! Sie haben nur noch diesen einen? HER! Hier gehts um die Existenz. Du wirst sagen, daß er zu ihr passt. Du weißt genau, daß er nicht zu ihr passt. Du weißt, daß sie das auch sagen wird. Du wirst sagen, daß Du es anders siehst. Wirst quatschen. Daß der klobige Reif ihre Zartheit betont. Die Eleganz ihres Handgelenks hervorhebt. Daß aus diesem Widerspruch Spannung erwächst.
    Daß Du das schön findest.
    Kann man umtauschen? Kann man. Wird man. Ich komme wieder. Erst mal schenken. Das ist jetzt das wichtigste. Nächstes Jahr wirst Du die Geschenke übers Jahr verteilt kaufen. Hier was mitnehmen, da was auswählen, dort was bestellen.
    Sehr locker sein.

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    • Gaaah. Ist der Herr unentspannt. Uh, und ja, er hat Probleme 😀

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      • JessasMariaUndJossele, ich will auch mal Armreifprobleme haben.
        Also man findet doch eppes, es gibt überall eppes, und ka‘ Ssau muss in die Maximilianstraße gehen, um eppes zu finden, es gibt Altes!, das nicht protzig ist.

        Aber der Herr hat halt Probleme, weil er sie haben will.

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        • Ich glaube, er will sie vor allem lebhaft schildern, glossieren. Das ist sein Beruf, damit verdient er Geld…

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        • Und um dass er das kann,
          muss er sie erstmal han.

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        • 😀
          Yepp.
          Zumal er Mitleid möchte und Verständnisinnigkeit, oh, viel davon.

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        • Wobei er wirkt, als könne er diesbezüglich den Bedarf auch notfalls selber decken…

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        • Also die Wahrheit ist, dass er sich laufend selber diese Armreifen kauft, aber sich nicht traut, das dann hinzuschreiben.
          Sublimierung nennt man das glaub ich ^^

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        • Gibt aber Leute, die würden darauf erwidern, das sei aber verboten, worauf andere entgegnen würden, es sei lediglich nicht zugelassen und Dritte ergänzen, dass dieser Zulassungsmangel auch schließlich nur in Deutschland bestünde und seine Ursache nicht im Wirkstoff, der ja zugelassen sei, habe, sondern darin, dass das Verfahren so einfach sei, dass niemand die Kosten für das weniger einfache Zulassungsverfahren würde auf sich nehmen wollen….

          Und wenn sie nicht gestorben sind, so träufeln sie noch heute.

          Oxalsäure, 3,5%ig, mit Zucker drin, damit es klebt, statt einfach die Dosis Dihydrat auf 160 Grad zu erhitzen und mit dem Subllimat eine wirkliche Feinverteilung zu erreichen….

          Übersehen bei diesem ingrimm ganz, dass das Reizwort Sublimation sich hier auf den Wunsch nach Armreifen bezog und nicht auf Kleesäure….

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        • Und die Bienen? Fliegen aus und sehen vor die Tür, räumen den Boden auf, holen Futter heran aus den Vorräten und leider auch Wasser von draußen, was bedeutet, dass sie immer noch brüten und die Träufelbehandlung infolge dessen keinen guten Erfolg haben wird… Sie soll auch später, wenn die Theorie will, dass sie nicht mehr und noch nicht wieder brüten…

          Wiederholen aber kann man die Träufelung nicht, weil sie, anders als die Sublimation, die Restlebenszeit der Bedröppelten statistisch halbiert, und 2 mal halbiert ist gevierteilt, was im Winter dann viel zu wenig ist.

          Auch wegen dieser Halbierung sollte man so spät, wie gerade noch brutfrei.

          Ach, noch was, wo man nicht weiß…!

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        • 🙂

          (Und Armreifen fallen bei Bienen auch immer so verdammich klein aus, dazu klappern die so, und das müssten die Bienen dann freudianisch sublimieren, was sie ja ohnehin durch Honigmachen tun, weswegen sie dann die Armereifen ablehnen, wenn die ihnen einer schenkt, obwohl das zwar etwas unhöflich ist, aber nu.)

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  4. Übrigens: Avenging Calendar, vielleicht auch?

    Indem den Hagge die Rache für’s Versäumte haggt? Und der Haggtermin immer heran und heranner rückt, immer so?

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