Es werden noch Wetten angenommen

… aber nicht mehr offiziell gegen Geld:

Ganz, ganz früher war das ein Casino – jetzt ists ein Chinarestaurant. Die Lettern im dritten Stock wurden irgendwann mal mitgestrichen, drangelassen und vergessen. Ari sind sie aufgefallen (sonst tun sie das nicht wirklich) – für Historiker interessant ist nämlich auch das Fries ein Stockwerk drüber – und daher habe ich das Bild.

Ob die vorbeigehenden Touristen wohl nach ganz dort oben schauen, während sie Chop Suey bestellen und dann miteinander wetten ob im Essen auch das ist was sie bestellt haben? Was dem Imbiss gegenüber extrem unfair ist, denn das Essen ist richtig gut, vor allem das Chop Suey.

Chop Suey widerum erinnert mich an ein Bild von Edward Hopper. Auch von einem Imbiss, aber dort ist auch zu sehen daß der Imbiss Imbiss ist. Nicht, was er vielleicht früher war. Schade, eigentlich.

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Veröffentlicht am Juli 22, 2018 in Bilder, Smalltalk und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 47 Kommentare.

  1. … überhaupt Imbiss, das sich auch mal wie Imbiß schrub, einst. Woher kommt das?, es wird aus den 1950ern sein, also gleichbedeutend mit Ausbiss, Einbiss, Umbiss, Hereinbiss, Beiß-Dich-Schön?, oder es kann eine Abkürzung gewesen sein, so wie Informeller-Mitarbeiter-der-Hunger-hat, Internationaler-Mafia-Hendlbiss, oder ganz snobby: Imhotep-McKenzie’s-Biscuits.
    Ach, man weiß es wieder nicht ^^

    Und ja, Fries und Schrift sind definitiv Expressionismus, also das Gezackte daran, darin und darum. Expressionismus ist selten und wird oft übersehen, was ihn noch seltener macht. Den gab’s auch im Film, also als der Paul Wegener da den Golem spielte, stumm wie ein Gefischter aus dem Imbiss. Sehr expressionistisch, so wie Friedrich Wilhelm Murnaus Nosferatu mit Max Schreck, der wirklich so hieß (denn heißen muss man ja immer irgendwie).

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    • Clas Lehmann

      Und was man alles nicht weiß…! Es könnten Terabytes sein, bei den Wissensmängeln der Erdlinge. Beispielsweise so manches Warum? und noch mehreres Warum nicht? Es könnte doch, nein, sollte vielmehr… aber nein! Und da scheint es auf.

      Und dass auch Leute, deren Eltern sie Max zubenannten, alsdann so heißen müssen, auch wenn sie beißen müssen, in ihren Tisch: Das war schon früher so. (Da man mir heute Großväterlichkeit nachsagte, darf ich das so sagen.)

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  2. Clas Lehmann

    Dann wette ich jetzt mal, dass unsereiner beim Hessenhenker nicht mehr wirklich gewollt ist, wegen ihm zu weit gehender Wünsche an die Reinlichkeit im Kommentarbereich….

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    • Ja keine Ahnung.
      Irgendwas nervt ihn ungeheuer, aber das sind sicher nicht wir. Ach, ich versuch es mal mit ihm zu klären.

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      • Clas Lehmann

        MR (!) weiß nix G’wisses…

        Am Ende sind wir nicht allen Leuten so angenehm, wie es uns selbstverständlich erscheint? Beim b’manne gibt es dieser Tage immer noch ausgesprochen negativ konnotierte Bezugnahmen, die da in den feuchtwarmen Wind, in die deutsche Luft geschrieben werden…. Es bläht dort der Vorzeitige, die punktlosen Kürzel fürzeln, und es ist überhaupt a Freid in der Unterwelt. Dazwischen Andreas, Caruso, die sich auf die Artikel bezieht und aus den Schlagabtäuschen heraushält in Altersweisheit…

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      • Clas Lehmann

        Also frag ihn mal direkt.

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      • Es nervt ihn ganz Deutschland ungeheuer!
        Ich hab grad mal ausnahmsweise einen Termin nach dem anderen (normalerweise gehe ich jahrelang nicht zum Arzt), Visum wurde grad schon wieder abgelehnt, und ich muß mich dann auch noch mit Kommentaren rumärgern.
        Auswandern geht auch erst, wenn ich im Lotto gewinne.
        Und kein Metor der in Aussenministerium und Botschaft einschlägt. Das ist nicht schön.

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        • Ja. Gute Besserung (herzlich gemeint).

          Aber jeder hat Schwierigkeiten. Kein Grund, um seinen Blog totalvermüllen zu lassen und seine Freunde zu vergraulen. Damit werden die Schwierigkeiten nämlich zur Ausrede.
          Denn; was denken Freunde, die vergrault werden??, also die denken, ja der hat Schwierigkeiten, so wie ich und wie damals schon der Gilgamesch und wie jetzt der Schorsch von gegenüber auch, und wenn einer dann klarmacht, dass man da bei dem nicht besonders willkommen ist, weil man ja tief in den Dung steigen müsste; tja, was dann?, dann sollte sich jeder um seine eigenen Schwierigkeiten kümmern, anstatt zu glauben, dass man irgendwo miteinander jaulen könnte.
          Weil, das kann man dann nicht; selbst wenn man es noch so gern möchte; also wegen der Allgemeinvermüllung, und wegen des irgendwie nicht besonders Willkommenseins.

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        • *nichgutsolidaritätsadressier,ich*

          *mirimmerwillkommensei 🙂 *

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    • Es ist doch wirklich kein Problem, ein wordpresskonto fürs Kommentieren zu eröffnen.
      Mit nem lustigen bunten Avatar!
      Sind wir beim Mensch-ärgere-Dich-nicht mit diesen Pöppelavataren?
      Vor allem kann man ohne account dem eitlen, völlig selbstbezogenen Schreiberling die Artikel nicht liken.
      Mein Lebensninhalt besteht aus kleinen bunten Like-Avataren unter den Artikeln, denn „wir hatten ja sonst nichts“.

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      • Clas Lehmann

        Doch, wirklich wohl. Ist es ein Problem. Passwort muss man dann, und wie und wo ich einen Avatar suchen müsste oder gar fände, wüßte ich überhaupt nicht. Bin ich schon zigfach dran gescheitert, und mag dann nimmer. Ist wie ebay, kann ich halt nicht. Müssen andere.

        Und wenn ich wo schreibe, belegt das eigentlich mein Liken zur Genüge. Wo ich generell dislike, oder weit überwiegend die Kommentare, schreib ich nichts hin. Details zu meinem Liken kann man dann den Kommentaren entnehmen, mitunter.

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        • P.S.
          Nur das mit dem Leiken. Hmnein, das mit dem Kommentieren. Ich hab seit 20 Jahren immer kommentiert; also überall, selbst beim Müxlimmarkt hab ich mal kommentiert, selbstverfreilich um für jemanden Rache zu üben, der man von dorten aus übel mitgespielt hatte. Beim dergestalt Kommentieren treib ich die Leutz‘ vor mir her und mache sie unmöglich, und wenn ich einstecken muss, egal!, dann kriegt der Austeiler dreifach eins drauf. Demütigungen gehen auch, ich kann die.

          Ja und warum mach ich das, diesen Schrott!, und schon so lang (sechs Jahre beim verdammichten Buurmanne): a) Aus Solidarität mit dem, der den Blog betreibt (personenbezogen); und b) um klarzustellen, was Fakt ist (sachbezogen).
          Schlimm dann, wenn jemand nicht an Solidarität interessiert ist, sondern andere Prioritäten hat. Ich versteh zwar alles Mögliche auch ohne Worte, zumal Worte in just dieser Hinsicht meist mehr verdecken als klären, aber manche Prioritäten kann nicht verstehen. Manche will ich dann auch nicht akzeptieren, selbst wenn ich sie verstehe.
          Meine Grenzen sind sehr weit gesteckt, vielleicht zu weit, aber ich hab Grenzen.
          Und ich bin ja auch kein Pausenclown. Oder ein Kanalarbeiter.
          Und wo man es stinken lässt, was soll ich da über lang ausrichten?, es wird ja nicht geschätzt.

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        • Hessenhenker schreibt:
          21. April 2018 um 07:07 (Bearbeiten)
          Bei Facebook werden Nibbel gelöscht.
          Aber hier bei mir ist Grundgesetz-Book.

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        • Nein, ich versteh das nicht. Ist mir zu hoch.
          Oder es ist die Meta-Ebene. Die kann ich auch nicht. Ich kann nur real.

          Àpropos, es gab da mal einen Staat mit einem Grundgesetz, bis jemand die Grenzen geöffnet hat. Da, wo es dann hereinkam, sah es prompt aus wie in Konstantinopel anno 1453. Oder wie im Hessenhenkerblog ann 2018. Aber bittschön, man kann ja niemanden rassistisch behandeln, denn die Würde idiotischer Eindringlige ist unangrabbelbar.

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        • Wieso Meta-Ebene?
          Das ist doch meine normale Art der Kommunikation seit Anbeginn der Bloggerei.

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        • Und wieder überhaupt nicht auf das eingegangen, das ich dargelegt hatte. Nichts!, kein Wort. So als ob ich nicht da wäre.

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        • Ich bin ja offenbar auch nicht da.
          Laß uns doch über Politik beim Antianti diskutieren.
          Deal?

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        • Erstaunlich, ich stell fest, dass ich in keinen Müllhaufen steige, und die Antwort ist eine Aufforderung, in den Komposthaufen zu steigen.
          Na da geh ich doch lieber duschen. Und zwar lange.

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        • P.S.
          Mein letzer Aphorismus in dieser Sache (vielleicht auch Epigramm?, Sentenz?, na ganz egal, ich äußer ab jetzt nichts mehr darüber) :

          Hessenhenkers Freundin kann ihn nicht in seinem Land besuchen.
          Hessenhenkers Freunde können ihn nicht mehr in seinem Blog besuchen.
          Warum betreibt Hessenhenker plötzlich selber diese sinnloseste aller deutschen Sinnlospolitiken?

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        • Falsch, man braucht doch kein Visum um in meinem Blog zu kommentieren.
          Man braucht nur eine Tastatur.
          Und es entscheidet nicht die Bundesregierung, wer schreiben kann, weil einfach jeder kann.

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        • Also nur Dreck kann dann da.
          Danke für diese äußerst simple Beschreibung des Begriffs Ochlokratie.
          Ochlokratie, das ist da, wo man nicht hingehen kann, weil ja nur Ochlokraten da hingehen.
          Und so wurde das Hessenhenkerblog genauso wie Merkeldeutschland.
          Emigrant muss man sein.

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        • Nein, Visum nicht; aber es sollte doch zumindest allseitige Arschlöcherigkeit gehindert werden, den Ton anzugeben. Man kann da gegenanschreiben, aber irgendwann verlangt es einen einfach nach frischer Luft und weniger Kampfflatulenz…

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  3. Clas Lehmann

    Warum eigentlich kommt dieser kleine Suchpunkt oben im Fenster bei diesem Blog nie zur Ruhe und zeigt dann so ein Microavatar?

    Statt dessen Ruhelosigkeit und hin und her…

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    • Clas Lehmann

      Man muss nur fragen, dann beruhigt er sich… Warum das nu?

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    • Keine Ahnung – vielleicht ist mein Grünzeugbild zuviel des Ladens?
      Als Admin sehe ich die Seite anders, deswegen kann ichs nicht sagen. Vielleicht haben andere Seiten eingestellt daß etwas anderes angezeigt wird, je nachdem ob jemand mit dem Kampfputer, dem Schlepptablett oder dem Telefon vorbeikommt – was möglich ist, ich aber nicht habe (sonst muß ich drei Seiten bauen statt nur einer) und es liegt daran?

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  4. Clas Lehmann

    ßo! Duschen und Honigkammer!

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