Archiv der Kategorie: Kein Smalltalk

Warum g’fälligst zwar nicht unübersetzlich ist, aaaaabeeeeer

Gerade eben bin ich halb zufällig bei einer Seite vorbeigesurft, die sich mit Übersetzungsproblemen beschäftigt (don’t ask). An einer Stelle fragt jemand nach einer Übersetzung von „gefälligst“, und ob das nicht eigentlich unübersetzlich ist. Dort habe ich angefangen zu erklären: doch, es geht schon, aaaaaabeeeerrrr – und mittendrin gemerkt, das wird keine Erklärung, das wird eine philosophische Abhandlung über kognitive Dissonanzen zwischen Deutsch und Englisch. Weshalb ich das dort zwar gepostet habe, aber hier nochmal schreibe. Als philosophische Abhandlung. Über die unterschiedlichen Weltanschauungen hinter deutschen und englischen Begriffen. Enjoy! 🙂

Das hier war (im Wesentlichen und ein Bissl gekürzt) die Frage:

Gefälligst! Ja, mit Ausrufezeichen! Wer das schon sagt oder schreibt, outet sich als Möchtegerndiktator. Niemand hat gefälligst […], jeder kann machen oder unterlassen, was er will, solange es legal ist! Was haben Sie sich denn da einzumischen, Sie naseweiser frustrierter Blockwartanwärter? So! Das wird man ja wohl noch maulen dürfen!*
Ich habe es so satt, dieses Wort, ich wünsche mir, die Deutchen würden dessen Gebrauch endlich gefälligst unterlassen. Neuerdings nehme ich eine verstärkte Häufung dieses Wortes in Leserbriefseiten und Kommentarforen wahr. Schon blöd, wenn man etwas wahrnimmt, was man für falsch hält. Das Wort gefälligst kommt mir immer postfaktischer vor.
Aber wieso fällt mir auf Englisch nichts vergleichbares ein, sind doch die USA, dicht gefolgt von den Briten, Weltmeister der Postfaktizität? Denn wer „sei gefälligst still!“ mit „kindly keep your mouth shut!“ übersetzt, […] der ist meiner Meinung nach auf dem post-ironischen Holzweg.
Auch auf Spanisch scheint die beste Übersetzung des gefälligst keine zu sein: man lässt es einfach weg und hofft, die Bosheit kommt anderweitig dennoch zum Vorschein. Vielleicht ist das Wort überflüssig? Eine deutsche Art, wohlerzogen zu keifen?
Ich wiederhole es ein letztes Mal, also passen Sie diesmal endlich gefälligst auf: Das ist ein elendes Scheisswort! Unterlassen Sie gefälligst gefälligst!

Schon merkwürdig, dass bei der Steigerungsform von „gefällig“ so ein häßliches Wort herauskommt, wo doch „gefällig“ nichts weiter als „aufmerksam, dienstwillig, entgegenkommend, hilfsbereit, zu Gefälligkeiten bereit, zuvorkommend; (gehoben) eilfertig, hilfreich; (bildungssprachlich) konziliant; (Amtssprache veraltet) geflissentlich“ bedeutet, wie der Herr Duden sagt

Und das war meine Antwort:

Doesn’t quite fit.

I can think of several ways to get the point across as drastically as the presumptuous direct order „gefälligst!“ – which would not look at all pretty in print as they involve either vulgarity, blasphemy, or a mixture of both.
Which, I think, is the reason you don’t find direct translations in print; it’s not as if there weren’t any, they’ll just get caught in the spam filter; even if it’s the cognitive spam filter of the person writing the translation.

The deeper issue seems indeed to be one of cognition: it involves the idea of how you see the person you are addressing. Or in any case which image of them your choice of words conveys; which, of course, needn’t necessarily be the same thing.

The ideas and mindset behind german terms („gefälligst“ in particular) are more authoritarian and collective – if you don’t believe me, you need only look at what german politicians and political slogans say: „Wir schaffen das!“, „Das Wir gewinnt“, „Demokratie ist, wenn alle mitmachen“, and the like: „we“ this, „we“ that, and always all of us. You, the individual, should *** well comply; and „gefälligst“ tells you you are not complying with the terms of the „we“ the speaker sees you as part of.
Meanwhile, most ideas behind Anglo-Saxon politics – and intertwined with them in a sort of chicken-and-egg-relationship most ideas behind the english expression of concepts – focus on libertarianism and individuality. The pursuit of individual happiness is written into the US constitution; a concept that is anathema to an authoritarian worldview, as alien as someone asked to pick a number between one and ten choosing Pi is to a kindergarten teacher.
In a libertarian and individualistic worldview, to paraphrase the words of Caroline Glick, „if you know better than the individual themselves what’s good for him or her, then you are an absolute power; […] understand that there is no such thing as absolute powers except [deities] – and by the way: you’re not [one]!“.

Which is the reason why translations of „gefälligst“ are (either vulgar or) blasphemous, as a translation is never an isolated exchange of words, but always also a translation of the concepts behind them; and the whole idea behind the concept of „gefälligst“ is, indeed, itself blasphemy in the eyes of the worldview behind the english language.
There are, of course, secular expressions that convey the same level of conceit and presumption as does actual blasphemy; however the standard of conversation usually goes down the drain quite literally using those. Thus, vulgarity.

So, what is abbreviated, shouted in all caps, and banned in online fora and discussions – actually is the correct translation; it just isn’t fit for polite company:
„Halt gefälligst den Rand!“ means „ST*U!“.

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*Fußnote: ich denke nicht, daß der Fragesteller „das wird man ja wohl noch maulen dürfen!“ wirklich im vollen Sinn als „das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ meint, eher als Stilmittel. Aber vielleicht folgt er ja dem Backlink.

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Dortmunder und kölner Gosse gegen die Juden immerdar (reblog)

Zum Artikel den ich vor ein paar Tagen rebloggt habe über das antisemitische karrikieren als Judensau (und was diese archetypische Schmiererei ist) gab es einen zweiten Teil; die erwähnte Beleidigungsklage ist in Köln vor Gericht gegangen. Vor dem kölner Dom fanden sich zu dieser Zeit noch mehr Schmierereien von dieser Sorte. Über beides berichtet der Artikel vom April 2013:

Dortmunder und Kölner Gosse Gegen die Juden, Immerdar

Der Kölner Dom (Bild von mir)

Ein Gastbeitrag von Robert Cohn

Ich war am Mittwoch zu einer Gerichtsverhandlung nach Dortmund geladen: Es ging um eine Beleidigungsklage gegen den Hasser von dortselbst, einen Rentner Namens Herr Arendt, der seit Jahren die Israelis als die neuen Nazis bezeichnet, und der nie aufhört, seine völlig unlesbaren, unförmigen, gedankenfreien und von Hass triefenden Satz-Kaskaden gegen Juden, Israelis und den Zionismus zu schreiben.

Wieso macht dieser Mensch das?
Was ficht diesen Menschen an, permanent den einzigen jüdischen, winzigen Staat weltweit zu dämonisieren und als Terrornest zu brandmarken?

Vor Gericht wurde diesem Hasser die Gelegenheit gegeben, ein paar Worte in eigener Sache zu sprechen. Selbstgerechtigkeit, Selbstüberschätzung und Wichtigsein ergossen sich ein paar Minuten lang.
Man musste sich das anhören. Schrott für die Ohren. Schade um die Zeit.
Wieso macht dieser Mensch das?

Er sagte, dass ihm achthundert israelische Wissenschaftler geschrieben hätten, dass seine Sache die richtige sei. Er sagte, dass Felicia Langer (die er Länger aussprach) eine der fünfzig wichtigsten Frauen in Israel sei, die ihm Texte zur Veröffentlichung schicke. Dieser Mensch betrachtet sich als die Speerspitze der Wahrheit über die Juden – und kann doch keinen einzigen Satz fehlerfrei oder bloß einigermaßen lesbar oder durchdacht formulieren.

– Übrigens lässt gerade diese Frau Langer keine Gelegenheit aus, um den Israelis die Schuld am Nahostkonflikt, am Elend der Palästinenser, an der Manipulation der Presse und an den “Massakern der Besatzung” zu geben, und sie benutzt permanent die Leidensgeschichte ihrer eigenen Familie, um die Israelis als Verbrecher zu bezeichnen: Antisemitismus nicht vor oder nach, sondern ganz primitiv und besessen Trotz Auschwitz. Frau Langer ist eine Marginalie, eine fürchterlich verrannte Person und ein sehr kleines Licht, die kein anderes Thema kennt.

Der Hasser aus Dortmund sonnt sich im Glanz dieser Frau und verwechselt ihn mit der Realität. Er hält sich für einen “Freund Israels”, so sagte er!, indem er permanent die Israelis als die neuen, wahren und eigentlichen Nazis darstellt.

Warum macht dieser Mensch das?

– Am Abend vor der Gerichtsverhandlung kam ich in Köln an, denn was soll man ausgerechnet in Dortmund so machen?, da bin ich doch lieber ein bisschen in Köln.

Als ich aus dem Bahnhof kam und um die Ecke des Doms ging, war das Erste, das ich sah, just der Herr Franke. Er stand neben der elend aufgebauten, elend aussehenden und elendes Zeug verbreitenden HaSSpappen-Inszenierung, die sich ‘Kölner Klagemauer’ nennt. Da stand er wie bestellt und nicht abgeholt, ein pissgelbes, großes Schild an einer Stange hochhaltend, auf dem mit schwarzem Filzstift die notorische Losung dieser Leute prangte:

Hässliches ISRAEL:
Landraub
Massaker
Vertreibung

Kein Wort über die Massenmorde in Syrien, wo Präsident Asssad bis jetzt weit über siebzigtausend Menschen massakriert hat [Anm: Stand April 2013, aktuelle Zahlen im Link „Syria deeply“ unten auf dieser Seite]. Siebzigtausend. Von den Vertriebenen gar nicht zu reden. Dieses fehlgeschlagene Syrien liegt gleich neben Israel. Solche Nachbarn haben die Juden.

In Ägypten, dem anderen Nachbarland Israels, hat Präsident Mursi, der erst seit Kurzem regiert, schon mehr Einwohner umbringen lassen als der vorige Pharaonenpräsident Mubarak in seiner lang-lang-langen Amtszeit. Noch lieber würden sie die Juden umbringen. Aber die lassen sie nicht. Die müssen sich nur offiziellarabisch anhassen und mit Raketen beschießen lassen, von der Hisbollah, von der Hamas, von irgendwem.

Jedoch: Kein Wort über solche Gräuel in der Kölner Hasspappen-Inszenierung oder nur auf dem pissgelben Schild des Herrn Franke, der wie eine Statue auf den Platz gepflanzt stand und es hochhielt wie eine heilige Monstranz.

Das Thema dieser Leute ist ausschließlich und immer Israel-Israel-Israel, die Verbrechen der Juden, der Terror des Zionismus. Einmal schrieben sie mit grünem Filzstift auf kackbraune Pappe:

“Wie viele Jahrhunderte noch wird das israelische Volk unsere Eine Welt erpressen?”

Und einmal stellten sie einen Juden mit Davidstern dar, der das Blut eines arabischen Kindes säuft.

– Kann das sein? Man kann das doch alles nicht glauben!, dass das mitten in Deutschland, mitten in der Stadt Köln, mitten vor dem Dom stattfindet, fast ununterbrochen seit bald zehn Jahren. Aber die nehmen das Ernst, tödlich Ernst.

Es könnte eine Satire sein!, die ernsteste Satire, seitdem in der Gotik einer die Judensau drinnen ins Kölner Domgestühl schnitzte. Schon die war eine Lüge, von Satire keine Spur.
Damals drinnen – heute draußen.

In der Gotik glaubte man inbrünstig an diese Lüge über die Juden. Und jetzt, im einundzwanzigsten Jahrhundert, glauben manche um so gieriger daran.

So sieht die Welt dieser Leute aus.
In welcher Welt leben die?
Warum machen die das?

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Zu diesem Artikel wurden mehrere sehr gute Kommentare geschrieben, die die letzten beiden Fragen zu beantworten versuchen, von denen ich hier zwei leicht gekürzt wiedergebe:

Warum machen die das?

Kölner Dom, Innenansicht (auch von mir angefügt)

Ein Gastbeitrag von Röm!Pöm!

[…]Was diese Leute tun, ist nichts Anderes, als ihre eigenen Ängste und Unzulänglichkeiten aus sich selbst auszulagern und auf andere Personen, Personengruppen (echte und vermeintliche) zu projezieren. Sie hassen sich selbst. Sie fürchten die eigene innere Leere, die Schwärze ihrer eigenen, unergründlichen Seelentiefe. Sie wollen sich über sich selbst schämen, ohne das allerdings mit der dem Menschen ursprünglich in die Wiege gelegten Würde tun zu können. Sie hassen die eigene, unverstandene Geschichte, und sie suchen den Sündenbock in einer großen, unverständlichen Welt um sich herum. Sie suchen den Sündenbock, als den sie sich letztlich stellvertreterhaft empfinden, denn sie denken, sie hätten “naturgemäß” ein weitaus besseres Leben verdient, ein Leben, welches ihnen aber fortwährend durch “die Bösen geraubt” würde.

Wir haben es mit verängstigten Kindern in den Körpern älterer Personen zu tun, die nach geistiger Nahrung, validen Wurzeln und persönlicher Heilung suchen, diese aber aus irgendeinem Grund nicht von denen, die durch Zufall zu deren Projektionsflächen werden, annehmen können.

[…]

Besides… guter, einsichtsvoller und sehr nachdenklich machender Artikel von dir, Aristobulus.
Ist denn nicht genau das die Kernfrage allen menschlichen Handelns… “warum tut sie/er das”, “wieso tust du das”, “wieso hast du das getan”, und, vielleicht mit etwas mehr Reife und Tendenz zur Selbsteinsicht: “wieso tue ich dies oder das gerade? WAS tue ich gerade, wo liegen die Gründe?”

Es mag sich hier zudem die Frage anschließen, inwieweit auf der ganzen Welt überhaupt auch nur ein einziger Mensch existieren kann, der nicht auch gelegentlich in bestimmen Hinsichten ein Bißchen “Täter” wird, denn alle Menschen haben mit allen Menschen zu tun, und das ständig, ob sie das nun wollen oder nicht. Nichts Positives oder Negatives in dieser Welt geschieht, ohne daß irgendeiner dafür den eigenen Willen anspannt, oder eigene Entscheidungen fällt, mal über das eigene Leben, aber ebenso oft auch über das Leben anderer Personen. Jeder auf dieser Welt lebt *auch* vom Leben und Arbeiten anderer Personen und Wesen, und hier gibt es keinen Ausweg. Oder muß es den vielleicht gar nicht geben, sobald man seine persönliche Haltung genau hier ändert? Wie kommt man vom derzeit üblichen Gegeneinander zur Kooperation und Koexistenz, vor allem im eigenen Denken? Verschwinden denn nicht überhaupt erst dadurch sämtliche, traditionellen Feindbilder, nämlich indem man sich selbst bewußt gegen diese eigenen Feindbilder entscheidet? Gibt es überhaupt irgend ein echtes getrennt-Sein von einander, auf diesem zwar nicht ganz kleinen, aber letztlich doch eher begrenzten Planeten?

Jene nun, die sich ständig auf “Israel tut dies, Israel tut das” kaprizieren, wollen und können einfach nicht verstehen, daß ISRAEL ein fortwährendes Versprechen an sich selbst, an die eigene Kultur und auch an alle anderen Länder auf der Welt ist, ausschließlich sich selbst sein zu wollen und das auch ungefragt sein zu *dürfen*, und zwar, ohne sich selbst dabei vor allen Anderen verschließen zu müssen, oder irgend jemand Anderen dafür sinnlos und in pathologischer Zwanghaftigkeit ständig überrennen zu wollen. Israel nun aber genau solches ständig vorzuwerfen, ist so dermaßen perfide, daß mir die Worte für derartiges Vorgehen fehlen. Israel macht es doch im Grunde schon seit seinem Bestehen vor: sich selbst sein, in wirklich anerkenneswerter, kultureller Offenheit, zumeist modern, manchmal etwas altmodisch, vielleicht auch nicht ganz “perfekt”, nicht immer ohne innere Widersprüche, aber immer sich-selbst. Man mag zur historischen Identität eines jeden heutigen Landes dieser Welt nun stehen, wie man will: was ist denn nun das eigentliche Problem all dieser auf einer langen Tradition des europäischen Judenhasses gründenden Israel- und Judenhasser unserer Tage, zu denen auch, allerdings sehr stark unterrepräsentiert, auch der eine oder andere israelische, europäische oder amerikanische Jude zählen mag, der dann von irgendwelchen, im Kern rechtsradikalen Spinnern vielleicht auch noch als “Alibi” für deren krankhafte Thesen benutzt wird, oder sich benutzen läßt? Ich denke, das eigentliche Problem ist hier die Angst viel zu vieler Menschen vor dem unbezwingbar frei gefaßten Selbstbewußtsein anderer, die Angst vor jenen, die sich *entschlossen* haben, sich selbst zu sein, und niemand anderes, und dann dafür alles tun zu wollen, um das auch zu beiben. All die HAsser, sie tun sich selbst weh, denn sie ahnen bislang nur, daß sie sich – für sich selbst – Wurzeln und unbestrittene Identität wünschen. Aber die werden sie nicht von Anderen verliehen bekommen, indem sie diese Anderen an einen hölzernen “Weltpranger” stellen.

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Warum machen die das?

Es kann garnicht soviel regnen… (Bild von mir angefügt)

Ein Gastbeitrag von Danny Wilde

[I]ch glaube, sie machen das aus zwei Gründen. Der erste ist leider furchtbar, ganz furchtbar.

Denn es scheint doch so etwas zu geben wie “Das Böse”. “Das Böse” ist, zu sagen, ey, ihr Juden, habt ihr denn gar nichts aus dem Holocaust gelernt?

Die das sagen, meinen aber vordergründig was anderes. Sie meinen, “ey, ihr Juden, seht ihr denn nicht, was WIR glauben aus dem Holocaust gelernt zu haben? Dass wir immer in Sack und Asche gehen müssen, dass uns die damaligen Opfer bzw. deren Verbände auf der Nase rumtanzen? Und jetzt unterdrückt ihr selber Andere? Ihr seid heute GENAU SO wie WIR damals waren. Wir sind dieselben Geschwister in ‘Unsere Eine Welt’ und deshalb könnt ihr uns ruhig mal glauben, Schuld ist scheiße. Also lasst den Scheiß.”.

Solches Meinen macht’s den Oberlehrern vielleicht leichter, so böse zu sein, wie sie sind. Vielleicht ist das auch eine Last, immer das Böse zu denken, immer das Böse zu tun oder das Gute zu unterlassen. Weswegen man eine leichtere Meinung braucht, die man sich selber glauben will.

Aber in Wirklichkeit – und unter Anwendung der Regeln der deutschen Sprache (welche ja zwar spät, wie du im bereits zitierten Artikel schriebst, aber dann u.a. mit Heine, Tucholsky und: Kästner zu unverhofft schöner Blüte fand) – sprechen diese Leute in ihren Worten und mit diesem ganzen Bösen die wahre Bedeutung klar und deutlich aus: “ey, ihr Juden, habt ihr denn gar nichts aus diesem Holocaust gelernt? Wer nicht ganz schnell Land gewinnt, sich klein und unsichtbar macht, wer nicht ruckzug freiwillig vom Antlitz von ‘Unsere Eine Welt’ verschwindet, wird eben auf andere Weise beseitigt! Ihr habt schon unter Adolf genervt, und jetzt nervt ihr noch mehr!, damals habt ihr nur das ‘Finanzkapital und die Weltmedien kontrolliert’, und heute, nachdem sich an diesem Zustand immer noch nichts gebessert hat, besetzt und unterdrückt ihr auch noch arme und wehrlose Völker und mordet Kinder! Ist doch wahr! Habt ihr denn gar nicht gelernt, dass das nicht geht und am Ende dieses Raffens und Schaffens jemand kommt und euch bestrafen wird? Ja, die Gaskammern waren schrecklich, aber nicht nur ‘die Nazis’ (die ja böse waren im Gegensatz zu uns) haben es ja auf euch Juden abgesehen, das waren noch ganz andere und zu allen Zeiten – die können sich doch nicht alle irren! Habt ihr immer noch nichts gelernt? Damit es nicht wieder zu Gaskammern kommt, die keiner will, wir doch auch nicht, denn wir lieben euch ja eigentlich, sind zumindest wohlmeinende Freunde?”

Ich bin davon zutiefst überzeugt, dass diese fatale und zutiefst böse Kausalitätenkette der eine furchtbare von zwei Gründen ist.

Der andere ist so banal wie die Frage, warum sich der Hund selbst einen bläst: Weil er’s kann.

Die können das, und weil sie es können, tun sie das auch, und kein düsterer vom Mossad abgerichteter Dom-Turmfalke stößt mit lautem iiiiiieeeekkk herab und hackt ihnen die Pappen zu Konfetti und keine vom Mossad abgerichtete Elster hüpft heran und klaut ihnen das “Spenden”-Glas – denn wenn die so kämen, der Falke und die Elster, dann könnten die (die 2/3 der Sprachkünstler) es nicht mehr tun, das, was sie ungestraft machen.

Mein liberales Herz sagt natürlich, und zurecht!, lass’ sie doch!!

Aber mein liberales Herz (ich erwähnte dies schon einmal vor längerer Zeit hier) wünschte sich dann auch, mit einem schwereren Fahrzeug unter dem Applaus umstehender Polizisten, Passanten, Touristen und ganz im Gauck’schen Sinne – mehr Zivilcourage! – diesen Papphaufen plattzufahren. Ohne dafür jahrelang in den Kerker zu gehen.

Wet dreams. Vielleicht. Wie du ja weißt, Aristobulus, versuche ich diesen Scheiß, wenn in Köln, zu ignorieren. Ich kann mich darüber nicht sinnvoll aufregen. Setze ich mich diesem kranken Hass zu sehr aus, dann könnte etwas sehr ungutes geschehen.

Das sind diese wandelnden Scheiß- und Papphaufen nicht wert. Die Biologie ist auf unserer Seite, so sehe ich das.

Der eigentliche Skandal ist doch, dass solche Hasspappen nicht sportlich-liberal gesehen werden. Sondern sie werden von Verwaltungsseite, und, ja: ganz sicher auch von der politischen Seite, da mag der Nomen-est-Nomen-OB-formally-known-as-Polizeichef noch so brav “Is ja alles Hass, ne?”-Schriftstücke unterzeichnen, zumindest geduldet, wenn nicht geschützt. Denn wie wir wissen: bereits nur eine Gegen-Installation ginge nicht, wird sofort abgeräumt.

Mit zwei knappen Worten: Zum Kotzen.

Andererseits, und um auf den bösen ersten Grund zurückzukommen, warum diese 3 alten Männer (übrigens stellvertretend für all’ die, die nicht die Verbissenheit und den Fanatismus besitzen, ihr Leben in den Dienst dieses Irrsinns zu stellen) das machen, ja, warum machen die das?

Weil es einen dritten Grund gibt, den sie nicht ertragen können, der sie dahin treibt, wo sie stehen, und wo sie ihr klägliches Restleben vergeuden und verschwenden, und der dritte Grund ist, dass “die Juden” in Wirklichkeit tatsächlich aus dem Holocaust “gelernt” haben.

Sie haben gelernt, dass ihnen im Zweifel niemand hilft, und dass die einzige Gruppe, der sie glauben können, wenn es heißt “nie wieder!”, sie selber sind. Und das sagen sie: “nie wieder!”.

Und sie haben endlich einen eigenen Staat. Ja: Israel, das ist tatsächlich das unübersehbare in der Welt vorhandene Statement: NIE WIEDER !!!!!

Gepaart mit dem Statement: JA !! WIR LEBEN !!! UND ZWAR GUT !!! UND GLÜCKLICH !!!

Absolut, absolut unerträglich für die drei Rentner.

Für die ach so unterdrückte Hamas hingegen spielen solche Aspekte keine Rolle. Die wollen jeden Juden tot sehen, Holcaust?, kennemernit!, glücklicher Jud’?, trauriger Jud’?, egal, muss tot, muss weg!

Solch unbeschwerter Hass mag dann den drei Rentnern wieder ein Trost sein, weshalb sie dann auch das Lied der Hamas zusätzlich singen, mit krakeliger Schrift, mit entsetzlichen Propagandabildchen.

Krieg, Hass, Judensau (reblog)

Wieder ein Reblog von TiN, ursprünglich erschienen im November 2012, auch wenn dieser Artikel dort inzwischen verschwunden ist.

(DAS Beispielbild für Gewalt aus ideologischen Gründen, ursprünglich nicht Teil des rebloggten Artikels)

Krieg, Hass, Judensau

Ein Gastbeitrag von Robert Cohn

Ich bin ein jüdischer Dichter. Ich habe überhaupt kein Problem damit, weder mit dem Dichten, noch mit dem Judesein.

– Wenn ich nicht dichte, geht’s mir nicht gut – also dichte ich. Schließlich isst und schläft man auch, nicht?

– Ich halte die Mitzwojss, die jüdischen Gebote, so gut ich kann. Manchmal halte ich sie mehr, manchmal etwas weniger mehr, aber meine Übertretungen, sofern, sind wohl nicht so schlimm. Ho’Schejm, der Ewige, der alles gemacht hat und es dann laufen ließ, möge es mir nachsehen. Er sieht vieles nach.

Er lässt es zu, dass derzeit in nur zehn Novembertagen ganze tausendzweihundert Raketen auf Israel fallen, abgeschossen von irgend welchen Leuten aus der Provinz, die Juden hassen. Das ist Krieg, wieder einmal, ca. der zehnte Krieg gegen die Juden in nur siebzig Jahren. Wobei Juden noch nie diese Kriege selbst begonnen haben. Begonnen werden sie immer von den Hassern – mal von diesen, mal von jenen.

Hoffentlich passt er auf, Boruch Ho’Schejm!, dass so wenige Juden wie nur möglich elend sterben müssen…

Ein HaSS-Rentner aus Dortmund, ein Erhard Arendt, den ich nicht kenne, der mich nicht weiter interessiert und mit dem ich nichts zu schaffen habe, stellt mich jetzt auf einer Montage als Judensau dar. Er hasst Israel, und er hasst die Juden. Er behauptet auf seiner Webseite, die wohl nach Höherem strebt, Juden seien Herrenmenschen, und aus dem Holocaust müssten Deutsche wie er Folgendes lernen: Dass man Israel abschaffen und den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland verjagen soll, und was sonst noch alles.

Warum macht er das?

Weshalb bin ich, irgendein dichtender Jid von irgendwo aus Paris, für diesen egalen Typen aus der Provinz des Ruhrgebiets ein Judenschwein?

Wieso schießen die egalen Typen aus der Provinz von Gaza seit Monaten Raketen auf israelische Ortschaften, sodass das Goldene Jerusalem jetzt langsam zu Jeruschalajim-schel-barsel (Jerusalem, die Eiserne) mutieren muss?

Wozu tun die das?

Wieso hat der Mufti von Al-Quds (ein Jargon-Ausdruck für Jeruschalajim-schel-sahav, Jerusalem die Goldene) zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin höchstpersönlich dafür gesorgt, dass fünftausend jüdische Kinder nicht durchs Rote Kreuz außer Landes gebracht, sondern bestialisch ermordet wurden?

Dieser Mufti, sein Name sei ausgetilgt, war Arafats Mentor, und noch heute werden seine Sprüche und Taten von vielen Palästinensern begeistert verherrlicht, ganz offiziell.
Warum machen die das?

In der Straße, in der ich lebe, öffnete vor ein paar Jahren ein Geschäft für Thor-Steinar-Klamotten, das einem Neonazi gehörte. Die Nazis setzten sich dort fest, wollten andere Geschäfte übernehmen, wollten die Gegend dominieren. Ich habe einmal den Fehler begangen, mit einer Jarmulke auf meinem Kopf durch meine Straße zu gehen, wurde erkannt, und fortan war ich da Zielscheibe. Wenn ich auf der anderen Straßenseite weiter zum Einkaufen ging, brüllten die Nazis herüber “Juuudensau!!”, und rannten hinter mir her. So ging das ein Jahr und länger. Bis sie mich einmal Nachts en passant erwischten und ich demoliert, getreten und bespuckt grad noch davonkam. Vor Gericht wurde der Obernazi dann freigesprochen.

Wieso machten die das?

Und wieso hat der Richter (immerhin im Hamburger Landgericht) mit einem Freispruch geurteilt?

Nach den Gerichtsverhandlungen lauerten mir ca. zwanzig Nazis draußen auf. Ich entkam immer, weil ich das kann.

Wozu machten die das?

Der HaSS-Penner aus Dortmund, übrigens ein völlig unmaßgeblicher Patron, der sonst keinen interessiert, giftet seit Jahren hilf- und sinnlos gegen Juden und gegen den Staat Israel, wie er nur giften kann.

Wozu?

Der Walter Hermann aus Köln, übrigens auch er ein völlig marginaler Typ, betreibt dort vor dem Dom seit Jahren eine sogenannte Klagemauer, auf der u.A. ein Jude dargestellt wird, der mit Messer und Gabel ein arabisches Kind isst und sein Blut säuft.

Wieso macht er das?

Fragen über Fragen… nein, immer die SELBE Frage.

Warum machen die das? Warum rufen so viele zu BDS (Boycott, Divestment, Sanctions) gegen Israel auf?

Sie sehen es als Sport, als outrierten Aktionismus, als Ornament ihres leeren Leben und hohlen Selbsts, sie fühlen sich durch ihren Hass auf Juden aufgewertet, weil sie sonst nichts haben.

Aber wozu?

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Update: es gibt noch einen zweiten Artikel zu diesem Thema, erschienen im April 2013.

 

Gut Sukkes

Allen die Sukkot feiern oder sonst in einer Sukke sitzen: Gut Joijntef! 😀

Letztes Jahr habe ich dieses Bild gemalt von einer Hütte mit einem Vogelnest auf dem Dach – das sieht nach einer Laubhütte aus, das ist jetzt einfach eine Sukke. Zumal ein Bild drinhängt 🙂 Es sind sogar schon die Pfeife gestopft und mehrere Sitzplätze gerichtet, diejenigen die in der Hütte sitzen wollen holen nur noch das Abendessen. Die Vögel freilich waren schneller und haben schonmal mit Essen angefangen. Und der zweite Gang für die Vögel schwirrt auch schon herum. Auch die Vögel haben eben Freude an so einer Hütte.

Datennirvana 3: …und der Mob

Irgendwie meinte ich den bräuchte ich künftig noch… und es sollte sich bewahrheiten. Am 07. September veröffentlichte TiN einen Artikel Jan Böhmermann, Sarah Rambatz und der Mob (htt ps: //tapferimnirgendwo.com /2017 /09 /07 /jan-boehmermann-sarah-rambatz-und-der-mob / vollständiger Text folgt in den Kommentaren), über die Verachtung des Eigenen, das ausblenden anderer Meinungen, und Morddrohungen für absurde Forderungen. Der Artikel schließt mit den Worten: „Andere Meinungen auszuklammern, ist so effektiv wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, so sei die Gefahr verschwunden. Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen!

Diese Worte sollten sich als beinahe prophetisch herausstellen – denn am ersten Oktober, pünktlich zum Inkrafttreten des unsäglichen Löschgesetzes das gerade vom Bundesverfassungsgericht überprüft wird, stellte TiN die Kommentarfunktion unter den eigenen Artikeln aus, wodurch zehntausende von Kommentaren der letzten zehn Jahre ins Datennirvana entschwanden. Etwas das ich im anderen Thread schon damit verglichen habe daß man zu seiner Lieblingsbücherei kommt – und an der Straßenecke sieht daß sie komplett ausgebrannt ist. Tausende von Büchern in Rauch aufgelöst. Fassungslos steht man dann da mit dem letzten, eigentlich zurückzugebenden Buch in der Hand, und kann es nicht glauben.

Was hier unten folgt, ist in Gestalt der Kommentare zum oben erwähnten Thema quasi mein letztes Buch, das ich noch in der Hand habe…

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limbischessystem, 07.09. 14:49 : Sind Morddrohungen nicht längst ein schickes Modeaccessoire der Gutmenschen?

Sophist X, 07.09. 15:27 : Nach den Meldungen, die ich sah, bleibt sie auf der Wahlliste, und ich sage ein solidarisches Direktmandat für sie voraus.

Koslowski, 07.09. 16:18 : Hat diese Dame Morddrohungen von den rechten Gutmenschen bekommen? Die kannte ich noch gar nicht. Ich dachte ein Gutmensch ist automatisch links.

Aristobulus, 07.09. 18:37 : Nein, die Morddroher sind wohl genauso pervers geartet, wie Sie, Kalle Kotzlowski: Die tarnen sich alels alles Mögliche. So wie die vermeintlichen Ralfs und Erichs, die unter sämtlichen Artikeln in der ZEIT, der FAZ, der Süddeutschen usw. usf. unter wechselnden Namen pro-malo schäumen, gieren, lügen und ätzen.
Wie heißen die, und wie heißen Sie: Legion.

Koslowski, 07.09. 18:44 : Na ja, wenn so Irre wie Du Legion wären dann wäre es um die Welt schlecht bestellt.
Merkst Du eigentlich nicht selbst dass Du nur am Toben und Fluchen bist?
Vielleicht sperrst Du Dich mal selbst ne Zeit lang.

Aristobulus, 07.09. 18:51 : Der hat wieder nix zum Thema beizutragen, sondern keift dieses billige „selber!-selber!“
Hahaa 😀
Der disqualifiziert sich systematisch selbst, weil er sich so schrecklich hasst.

Koslowski, 07.09. 18:56 : Hat das denn etwas mit dem Thema zu tun? Nö, nüschte.

Aristobulus, 07.09. 19:06 : Thema ist Droherei und Fälscherei, damit Meinungsfreiheit abgeschafft wird.
Wie unternimmt Legion dieses: Indem er die Meinungsfreiheit missbraucht und damit die Betreiber von Zeitungen und von Blog zwingt, Meinungen zu löschen.
Damit werden auch jene Meinungen gelöscht, die nicht ins Geschrei mit einstimmen.
Weswegen Totalitaristen und Suprematisten wie dieser Fälscher hier besonders gern diesen billigen Trick anwenden, damit Andere Zensur anwenden.

aurorula, 07.09. 19:19 : Thema ist Droherei und Fälscherei, damit Meinungsfreiheit abgeschafft wird.
… und deswegen gehört es ins Thema, darauf hinzuweisen wenn das jemand hier tut. Das ist sozusagen das q.e.d. im Kleinen und im Blog.

Koslowski, 07.09. 19:49 : Ja dann lösch doch einfach nichts und lass alles stehen. Es ist ja kein Zwang.

Aristobulus, 07.09. 20:07 : So sagt das Arschloch, der Fälscher und der Keifer vom Dienst 😀
Das Ding will Meinuuug-MUUH-Freiheit.

Koslowski, 07.09. 23:13 : Ab in den Elbschlosskeller mit Dir, unter Deinesgleichen 😀

Aristobulus, 08.09. 00:33 : Und immmer nix mitzuteilen.
Gääähn.

aurorula, 07.09. 18:51 : Koslowski, bitte lassen Sie diese Kombination aus Gardinenpredigt und Möchtegernpädagogik, es ist überheblich, es ist Nötigung, es ist die selbstherrliche Einbildung, besser für andere zu wissen was gut für sie ist als die anderen selbst, in Erwartung der Dankbarkeit derer denen Sie etwas Schlechtes tun für das Schlechte das Sie Ihnen tun – und es stellt mir die Zehennägel senkrecht.
(P.S für Clas Lehmann: diesmal archiviere ich gleich 🙂 )

Koslowski, 07.09. 18:55 : Aber bepöbeln lassen muss man sich, das empfinden Sie anscheinend als normal.

Aristobulus, 07.09. 19:08 : Kotzlowski in seiner 77sten lachhaften Inkarnation soll seine schmutzige Schnautze halten.

aurorula, 07.09. 19:09 und 19:10 : Tausendmal lieber das als diese conceited Mischung aus Haltungsnoten für anderer Leute Kommentare vergeben, nötigungsbekümmernder Möchtegernpädagogik, aufdrängender altkluger Besserwisserei und missionarischem Gutmenschentum.
(bezog sich auf Koslowski)

Aristobulus, 07.09. 19:11 : LOL. Der Kotzlowskische ist ein Daueropfer, das kräht, er werde bepöbelt, indem er mit dem Pöbeln anfängt und sich dann beschwert.
Genauso wie Linda Sarsour, wie Aydan Özoguz oder wie der Typ von der NPD (wie heißt er doch gleich?, ich vergesse das immer).

aurorula, 07.09. 19:24 : der Typ von der NPD
Das ist jetzt aber ungefähr so spezifisch wie: „dieser Ort mit dem Kreisverkehr am Ortseingang mit dem Kunstprojekt, wo auch der Baumarkt, die Tankstelle, und der große Discounter sind, wie heißt denn der gleich?“ 🙂

Koslowski, 07.09. 19:52 : Na geh doch endlich mal kacken Alter, Du leidest doch unter Verstopfung. Darum kommt bei Dir die Gülle auch immer oben raus. (Bezog sich auf Aristobömmel) aurorula, war das ehrlich genug?

aurorula, 07.09. 20:13 : Das war nicht nur genug, es war ehrlich schon vorher viel zuviel, aber das wußten Sie genauso vorher wie ich.

Koslowski, 07.09. 23:11 : Nie kann man es Dir Recht machen. Immer nur am Meckern.

Aristobulus, 08.09. 00:30 : Der Sabbler und Fälscher hat mal wieder nix mitzuteilen außer redundantem Deppeng’schwörrl.

aurorula, 08.09. 13:13 : Und dabei immer so voll von [ironie]Respekt[/ironie] für andere, selbst wenn er ihnen noch nie begegnet ist. Keiner Hinweis: sonst bestehen Leute im täglichen Umgang auf die Anredeform „Sie“, ungefähr so wie Könige auf die Anrede „Majestät“ bestehen. Wer sich duzt, kennt sich im Allgemeinen oder will sich beleidigen. Außer in Hamburg (no offence meant), aber da würde mich statt es dort ubiquitären „Du“ nicht mal mehr die Anrede „Genosse“ groß überraschen, so selten wie man dort das Gegenüber überhaupt als einzelne Person anredet und nicht einfach als Teil eines irgendwie gearteten „wir“.
Und in schwedischen Möbelhäusern, in denen der Kunde bekanntlich nicht König ist, weil Schweden den König nicht duzen, nur alle anderen.

Aristobulus, 08.09. 19:56 : 🙂

Aristobulus, 07.09. 18:49 : Limbisches, aber haargenau.
Ein schickes Accessoire. Hm, das bedeutet im Wortsinn übrigens Eintrittskarte, Entreebillet (Heine nannte es so), nicht?
DasAccessoire zum Bessermenschen-Herrenmenschentum.
Gutmensch ist jeder, der seine eigene Gutheit den Anderen oktroyieren will. Die linken Gutmenschen sind derzeit weitaus in der Überzahl, aber es gibt ja auch ein paar rechte Gutmenschen, die mit Mord an der Familie drohen, so bald jemand eine konträre oder nur eine dumme Rambatz-Meinung äußert.
Da soll dann gleich alles verboten werden, Reden, Bücher, Stellungnahmen, Analysen, sogar Wissenschaft.
Ja, der Bessermensch hat eine besondere Affinität zum Totalitären und zur Gewalt. Auch zu the soft bogotry of low expectations. Der Bessermensch möchte wie die Sowjets oder wie der Generalissimus Franco oder wie der Terrorpate Abbas alle Meinungen gleichschalten, damit bloß kein freier Meinungsaustausch und kein Infragestellen und kein Widerlegen mehr geschehen.
(Ach, diese ANGST, widerlegt zu werden 😀
Weil nur die Schwachen widerlegt werden, und wenn sie ganz besonders schwach sind, nennen sie die Gefahr des Widerlegtwerdens micro aggression, nennen sie also Rassismus, fordern safe spaces und legen gern Feuer, wenn jemand sagen könnte, was ihnen a) nicht passt, und was sie b) nicht mit Argumenten widerlegen können.

Pitty, 07.09. 14:54 : „Bei der Verleihung des Böll-Preises sagte Herta Müller einst:
„Wenn Hassparolen spazieren gehen, dann geht auch irgendwann ein Messer spazieren.“
Wer mit diesem Satz Meinungen verbieten möchte“
Lieber Gerd, bist du sicher, dass sie mit diesem Satz Meinungen verbieten möchte? Ist es nicht vielmehr eine Feststellung der Tatsache, dass oft verbale Gewalt der körperlichen Gewalt vorausgeht?

Aristobulus, 07.09. 18:55 : Lächerlich.
Oft geht Regen dem Gewitter voraus.
Oft geht Übelkeit der Vergiftung voraus.
Folglich ist dieses Scheinargument, dass verbale Aggression der physischen Gewalt vorausgehe, ein einziger Unsinn, der allein darauf abzielt, dass Meinungsäußerung ein Straftatsbestand sei.

bommel, 07.09. 19:18 : Das grenzt schon fast an Logik.
Haben Sie schon mal mitgekriegt, wie es zu einer Schlägerei kommt? Beginnt das meist mit physischer Gewalt oder mit verbaler Aggression?

Aristobulus, 07.09. 19:51 und 19:52 : Da will einer verbale Aggression glatt verbieten 😀 , also Diskussionen.
Ojwej, diese Meschiggenen mit ihren falschen Analogien. Die haben nichtmal die arme Hertha Müller gelesen. Die lesen ja garnix.
Und wieviele Pseudonyme nutzt der Schwachsinnige jetzt hier ab, acht?

bommel, 07.09. 20:17 : Mich interessiert es null, was Hertha Müller geschrieben hat. Aber Sie schreiben:
„Folglich ist dieses Scheinargument, dass verbale Aggression der physischen Gewalt vorausgehe…“
Das impliziert, dass physischer Gewalt gewöhnlich keine verbale Aggression vorausgeht – das ist – insb. in dieser Allgemeinheit – falsch.
Zeigen Sie mir bitte die Stelle, an der ich zum Ausdruck bringe, dass ich Diskussionen oder verbale Aggressionen verbieten will?

Aristobulus, 07.09. 20:24 : Ich-Ich-Ich.
Wenn das Ding einen Verstand hätte, könnte man mit ihm argumentieren.
Aber weil das Ding sich seinen Verstand systematisch weggemacht hat, kann man das schon lang und länger und am Allerlängsten nicht mehr.

bommel, 07.09.  20:26 : Extrem gute Antwort. Vielleicht probieren Sie’s trotzdem nochmal.

Pitty, 08.09. 12:07 : Ich spreche keinen einzelnen an, sondern die Leser:
unabhängig davon, ob Meinungen verboten werden (was ich nicht befürworte) oder nicht,
gilt doch:
Verbale Aggrression geht oftmals körperlicher Gewalt voraus. Verbale Aggression kann in körperlicher Gewalt eskalieren. Diese Gefahr kann man nicht wegdiskutieren. Insofern ist Hertha Müllers Satz richtig.

aurorula, 08.09. 13:45 : Nur dann, wenn Worte im Sinne einer micro aggression überhaupt als Gewalt oder Aggression definiert werden. Falls diese Vorraussetzung nicht gegeben ist, ist Herta Müllers Satz falsch.
Wer meint, es gäbe etwas wie verbale Aggression oder verbale Gewalt, kann diese als Entschuldigung nehmen: ihm sei Gewalt angetan worden, deshalb habe er mit Gewalt reagiert. Hört sich gleich viel besser an als „ich mag nicht was jemand sagt, deswegen boxe ich ihm auf die Nase“. Wenn Worte auch Gewalt wären, entschuldigt das alle die mit Gewalt auf Aussagen antworten, die ihnen nicht passen. Im Allgemeinen bringt man das Kindern im Sandkasten bei: nein, Du darfst Deiner Schwester das Sandförmchen nicht auf die Nase hauen, nur weil sie sagt daß Du es gestern schon den ganzen Tag hattest und sie es nie auch bekommt. Bei Erwachsenen: Nein, Sie dürfen der Bedienung den Bierkrug nicht über den Schädel ziehen, nur weil die Sie darauf hinweist daß Sie betrunken sind und nicht mehr fahren können. Nein, Sie dürfen Herrn Pirincci keine Cola über den Kopf kippen, nur weil Ihnen nicht passt was in seinem Buch steht und Sie das für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit halten. Nein, Sie dürfen Frau Petry nicht das Auto anzünden, nur weil sie in der AfD ist.
Meistens haben Sie das so verinnerlicht, daß Ihnen das Ihr Gewissen sagt – das sagen aber auch Gesetze.
Wenn das aufgegeben wird und es plötzlich verbale Gewalt gibt (oder verbale Aggression, je nachdem wie Sie es nennen wollen), wird damit ein gutes Stück Zivilisation aufgegeben. Aus zwei Gründen: „verbale Gewalt“ dient dann als Rechtfertigung für tatsächliche Gewalt: den Hieb auf die Nase, die übergeschüttete Cola, das angezündete Auto. Und etwas das vielleicht jemand anderer nicht hören will wird zur Gewalt und damit verboten.
Insgesamt bekommt man für die Eixistenz einer „verbalen Aggression“ also: mehr tatsächliche Gewalt, weniger Redefreiheit – und eine Art Erpressungslage, in der unter unterschwelliger Gewaltandrohung verboten wird etwas mißliebiges zu sagen. Auf gut Englisch: you’re —-ed coming and going.

Pitty, 08.09. 15:00 : Bei dem Satz von Herta Müller geht es weder darum, Gewalt zu rechtfertigen, noch darum Meinungen zu verbieten, sondern darum den Zusammenhang von Worten den Taten, welchen es zweifellos gibt, zu beleuchten.

aurorula, 08.09. 16:20 : Am logischen Ende von Hertha Müllers Aussage ergäbe der Satz „Der Worte sind genug gewechselt, so lasst uns endlich Taten sehen!“ wahrscheinlich kaum noch Sinn: weil Worte dann Taten sind.
den Zusammenhang von Worten den Taten, welchen es zweifellos gibt

Das geht den zweiten Schritt vor dem ersten. Wer das Messer zieht, weil er etwas als Hassparole sieht, hat sich ja zuerst eine Vorstellung von „Hassparole“ gemacht. Quasi ganz nach Platon die „Idee Hassparole“ – dessen Abbild er jetzt sieht. Abgesehen davon daß zuviel Platon … jetzt zu weit führt: auch in diesem Fall ist es besser, zu sehen und zu benennen was da ist, Worte sind Worte, Taten sind Taten; nicht sich zuerst eine Idee zu machen und die erlebte Wirklichkeit dann dieser anzupassen. Die Vorstellung „verbale Gewalt!“ – und von dieser geht Hertha Müller aus – führt zur Rechtfertigung tatsächlicher Gewalt und zur Einschränkung der Meinungsfreiheit. Es ist also nicht so, daß Hertha Müllers Satz zur Rechtfertigung von Gewalt führt; vielmehr hat beides, ihre Aussage und die Gewaltrechtfertigung, eine gemeinsame Ursache, nämlich die falsche Vorraussetzung einer Vorstellung der Möglichkeit verbaler Aggression.

 Aristobulus, 08.09. 19:51 : … eine mögliche Antwort darauf könnte lauten: Ja aber es gibt doch die verbale Aggression, etwa, wenn einer Schläge androht, oder wenn z.B. einer alle Terroristengutfinder aufspüren und weghaben will (Rassismus!)
Das hast Du freilich schon im Vorhinein widerlegt, Aurorula, aber nochmal im Nachhinein fesrtgestellt: Es gibt nur zwei Kategorien von Rede.
a) Meinungsäußerung.
b) Aufruf zur Gewalt.
Woraus zweierlei folgt: Dass das Androhen von Schlägen (also geäußert von Gesicht zu Gesicht, und außerhalb von Selbstverteidigung) nicht freie Meinungsäußerung ist, sondern Nötigung und Aufruf zur Gewalt, und dass z.B. die Äußerung, dass Terroristengutfinder zu ächten und zu verfolgen sind, mitnichten ein Aufruf zur Gewalt ist, sondern eben Meinungsfreiheit. Zumal dazu Selbstverteidigung.

Frase0815, 09.09. 00:15 : Hassparolen, was soll das sein? Ich bin es leid, dass Widerspruch zu einer Meinung, wenn auch noch so menschenfreundlich gemeint, als Hass oder Hetze diffamiert wird.

Aristobulus, 09.09. 01:15 : Yep, Frase. Der Ausdruck „Hassparolen“ ist die saloppe Version von Justizminister Maas‘ hochgestochenem Ausdruck „Hassrede“ (engl. hate speech).
Bei den US-Linken wie bei den hiesigen Linken setzt sich grad die irrige Meinung durch, dass eine Kategorie „Hassrede“ existiere, die nicht durch die Meinungsfreiheit geschützt und also zu verbieten sei.
Bei Nachfragen ist jedoch niemand in der Lage zu definieren, was „Hassrede“ sei, oder wie sie vom Aufruf zur Gewalt zu unterscheiden sei. Linksseits ist man sich gespenstisch sicher, emotional erkennen zu können, was Hassrede sei.
Der Schrei „Hassrede!“ ist also eine emotionale Kategorie 😉 , die krampfhaft eifrig ins Rechtssystem gedrückt werden soll, um damit die Meinungsfreiheit zu beschränken oder abzuschaffen.
Der Versuch ist übrigens uralt. Er fand früher bloß mit anderen Scheinausdrücken statt. Im DDR-Strafgesetzbuch hieß jede Meinung, die nicht mit der herrschenden Staatsmeinung übereinstimmte, „staatsfeindliche Hetze“.
Ich hab mal versucht zu finden, wer außer Jägern zuerst den Ausdruck „Hetze“ verwendet hat?, es waren wohl die Kommunisten in den 1920er Jahren. Als „Hetze“ galt schon damals (Trotz Rosa Luxemburg, die war da schon ermordet) immer die Meinung des Anderen.
Orwellsches Linksdenk, all das.
Übrigens hat der Genosse Honecker sehr gern gejagt, so oder so.

Frase0815, 09.09. 11:02 : Emotionale Kategorie, sehr richtig.
Und moraaaaalisch. Da möchte ich den alten Herrn Droste rauskramen: „Ist das Hirn zu kurz gekommen, wird sehr gern Moral genommen.“

Aristobulus, 09.09. 20:54 : … und:
Ist die Moral zu kurz gekommen,
wird noch mehr Moral genommen. 🙂

Sophist X, 07.09. 14:54 : Ich sage mal: Wenn eine minderbemittelte politische Berufsfunktionärin glaubt, ihr private Dummheit auf dem ganzen Globus veröffentlichen zu müssen, dann hat sie eben Pech gehabt und hoffentlich etwas gerlernt.

Aristobulus, 07.09. 18:33 : 🙂
Warum hatte die Berufsfunktionärin denn Deutsche im Film sterben sehen wollen? Hm, es kann ja aus ästhetischen oder bloß aus numerischen Gründen gewesen sein. Findest Du da einen Hinweis, Sophist? Mir ist das alles zu unübersichtlich, ich müsst‘ mich erst hineinsuchen

Sophist X, 07.09. 19:48 : Ich betrachte mich nicht als führende Kapazizät in der Rambatzforschung, aber man sollte auch unschöne Dinge wie Hämmorhoiden oder linke Logik nicht ganz ignorieren.
Die tat die Äußerung demnach in einer Geschlossenen (FB-Gruppe), meinte sich also unter ihresgleichen, und da kann man schonmal etwas edgy beim virtue signalling werden, wie die jungen Leute im Internet sagen. Nun ist es ja bei jungen Leuten so, dass sie immer einander übertrumpfen wollen, und da war es passiert. Das war, Kraft meines eingebildeten Gedankenlesediploms, die ganze Motivation.
Ich würde über den Daumen gepeilt sagen, dass alle Mitglieder der Gruppe ‚Deutsch mich nicht voll‘ Kandidaten für ein Scheißegewitter wären, aber sie war vielleicht die einzige, bei der man es für lohnend hielt.
Was sie eben nicht vermutete, war, dass entweder ein atomgetriebener russischer Socialbot oder ein entfernter Verwandter von Anetta Kahane die Gruppe im Auge hatte und es petzte, und zack kam ihre Nichtliebe mit Zinsen zu ihr zurück.
Ich halte die ganze Sache aber für ziemlich aufgebauscht. Die Reaktion des Internets bewegt sich zwar in den üblichen Parametern, aber ihre Parteileitung hätte wahrheitsgemäß sagen können ’naja so ticken wir eben, sie repräsentiert uns zu 100%, sowohl beim filmgeschmack als auch bei der hirnleistung, ach kommt leute, ihr wusstet doch vorher schon, was ihr bekommt, wenn ihr uns wählt‘.

 Aristobulus, 07.09. 19:56 : 🙂

Aristobulus, 07.09. 20:00 : Ja, indem man die Linkspartei wählt, bekommt man die Geschlossene. Sehr bekömmlich.
Und indem man die SPD wählt, bekommt man die Özoguzens in voller Familienaufstellung.
Und indem man die CDU wählt, bekommt man das massierte Syrertum und muss in die Geschlossene in der Südsee oder in der Tschechei oder in Israel auswandern.
Und indem man die Grünen wählt, bekommt man das Bio-Elend und die Bio-Gutdikatur.
Ach!

Pitty, 07,09, 15:00 : „Das Verbieten von Worten bringt daher rein gar nichts!“
wie wahr, wie wahr
und das gilt im kleinen wie im großen

Eliyah, 07.09. 15:08 : Der wilde Mob tummelt sich auch mal gerne in den Kommentarspalten Deines Blogs. Vor allem unter dem Böhmermann-Artikel.

Pitty, 07.09. 15:22 : keine Sorge, dort ist alles schon gesaeubert inzwischen

Aristobulus, 07.09. 18:57 : Das ist eine bezeichende Halbwahrheit.
Es ist Einiges gelöscht worden, Anderes jedoch nicht.

terimakasih, 07.09. 15:26 : Eliyah, wahre Worte, die Du sprichst. Vor allem kann man gut nachlesen, wie differenziert mancher user, manche userin „argumentiert“. Habe selten solch unzählige Beiträge gelesen, die unflätige Beschimpfungen enthielten, wenn man Gaulands Entgleisung kommentierte

Aristobulus, 07.09. 18:29 : Da fehlt die Feststellung, wer der wilde Mob sei. Da war nämlich eine angreifende und eine verteidigende Seite.
Ist es Dir zu anstrengend, Eliyah, dazwischen zu unterscheiden?
Einer der Irren applaudiert Dir, Eliyah, und er will sich bei Dir einschleimen und Dich vereinnahmen. Das könnte Dir zu denken geben.

Koslowski, 07.09. 18:41 : Alle sagen sie immer dass sie sich nur verteidigen. Das ist doch ein alter Hut.

Aristobulus, 07.09. 18:59 : Als wieviele Pseudo-Pseudonyme schreibt der wieder hier: Als vier Stück.
Widerwärtig, dieser permanente, schwächliche Täuschungsversuch

Koslowski, 07.09. 19:46 : Argumente sind nicht so Dein Ding. Nur Pöbeleien. Ich bin ja nicht der einzige der das hier feststellt.

Aristobulus,, 07.09. 20:11 : Datt Kotzlowski-Dingens kann nichts feststellen 😀
Was kann datt Dingens: Ja nix.

aurorula, 07.09. 19:57 : Koslowski, stehen Sie gerade vor einem Spiegel?

Aristobulus, 07.09. 20:02 : Nie steht er da. Weil er sofort drauf einschlägt.
Also steht er IMMER da und schlägt drauf ein 😀

Eliyah, 07.09. 20:35 : Mach Dir um mich keine Sorgen. [Videolink]

Aristobulus, 07.09. 20:58 : Doch.
Weil Du suggestibel bist, wenn Du nicht achtgibst.

Lotusritter, 07.09. 16:25 : Rambatz zählt selbst zum Mob; dem Mob der Antideutschen. Sie hat mit ihrem Internetaufruf indirekt zum Mord aufgerufen, denn wer Snuff bestellt, bestellt zugleich den Mord dazu. Dies relativiert oder rechtfertigt nicht die Morddrohungen gegen sie. Inwieweit ihre Snuff-Bestellung eine Meinungsäußerung oder ein Tataufruf war, darüber lässt sich streiten. Schließlich ist der Koran auch weniger Meinungsäußerung als ein Manifest für Mord, Totschlag, Versklavung, Apartheid und Unterdrückung.

Koslowski, 07.09. 16:36 : Ist ein Film wie Inglorious Basterds ein Snuff-Film?

Pitty, 07.09. 16:47 : es gibt massenweise Filme wo Deutsche sterben, es gibt massenweise Filme wo Indianer sterben.
snuff ist kein film, sondern gefilmtes Verbrechen

Aristobulus, 07.09. 18:20 und 18:25 : Da schreibt wieder jener im Doppelpack, mit sich selber lächerlich monologisierend, der hier schon 20mal wegen notorischer Lügerei und Fälscherei und Schwachsinnigkeit gesperrt worden ist, der sich aber immer wieder unter anderen Namen aufdrängt.
Ein krankes Hirn (das jetzt sogar zum Schein den Koran angreift!, was er sonst aus Gründen von Verlogenheit nie tut).
Was macht das Krankhirn mit dem Scheinangriff: Keift mit dem Mob gegen eine Einzelperson mit und droht mit „Tataufruf!“, indem es selber als vermeintlich zwei Personen schreibt.
Was für ein widerwärtiges Stück.
Welche Gemeinsamkeiten haben alle diese Schein-Aussagen: Dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt oder gleich abgeschafft gehöre.
Auch der Hinweis auf den Koran (der in der Tat eine einzige Suada pro Dschihad, pro Massenmord, pro Frauenverachtung und pro Versklavung ist) dient einzig dem Anliegen, endlich Meinungsäußerung als Aufruf zur Gewalt zu deklarieren und beides unter Strafe zu stellen.
Auch der Ayatollah Chomeini oder der Josef Goebbels haben zu diesem Trick gegriffen, um damit Andere zu übertölpeln und um für ihr Ziel Lärm zu schlagen.

baalmcdohl, 07.09. 16:46 : Da Sie zur Wahl zum Deutschen Bundestag auf der Landesliste steht, muss sie Deutsche sein. Und sie möchte Deutsche sterben sehen. Dass sich das natürlich auf andere Deutsche, als die, die sie ihren Bekanntenkreis zuordnet, bezieht hat sie nicht gesagt. Wenn sie (oder ihre Mutter) also umgebracht wird und ihr (ggfs. postmortem) ein Film darüber auf Facebook geschickt wird, wurde ihr Wunsch erfüllt. Das zählt zum Thema, „Bedenke was du dir wünscht, es könnte gewährt werden.“

Aristobulus, 07.09. 18:14 : Sie sind Mob, Baalmcdohl. Und zwar sind Sie nichtt einmal die mitlaufende, sondern die einpeitschende, die Geschrei skandierende Variante des Mobs, nämlich die, die ganz vorn was vom Umbringen und was vom Maulstopfen und was vom Fertigmachen keift.
Werden Sie damit wertvoller?

Gutartiges Geschwulst, 07.09. 20:38 : Aristobulus, Also wenn ichs recht bedenke, lieber Ari, bin ich auch Mob und keineswegs ungern.

Aristobulus, 07.09. 21:04 : 🙂
Wie sagte Voltaire just darüber: Un monstre gai vaut mieux qu’un moraliste ennuyeux (Lieber ein lustiges Monster, als ein öder Moralist)

Gutartiges Geschwulst, 07.09. 20:19 : „Ich kann es daher überhaupt nicht gutheißen, dass dieser selten dumme und geschmacklose Beitrag von Sarah Rambatz dazu geführt hat, dass sie und ihre Familie Morddrohungen erhalten und ihr Vergewaltigungen angedroht werden.“
Richtig, Gerd Buurmann, diese Drohungen sind widerlich und unentschuldbar! Allerdings frage ich mich, was Sarah Rambatz daran auszusetzen findet. Sie wollte Deutsche sterben sehen und erhält nun entsprechende Vorschläge, die sie doch eigentlich als Hilfsbereitschaft verstehen müsste.
Oder hat sie womöglich erwartet, dass der „Mob“ sich selbst und seine zugehörigen Familien zur Verwendung vorschlägt?

Aristobulus, 07.09. 20:29 : Tscha, Gutartigster, Maßlosigkeit generiert nur mehr Maßlosigkeit von der anderen Seite, nicht?
Hm, wie bei den Straßenschlachten zwischen Kommunisten und Nazis so um 1932. Ein Abschaum bewaffnet sich und greift Nazisten an, und Selbige abschaumen doppelt und dreifach zurück.
So war das…
Damals Tragödie, und jetzt Farce.

Gutartiges Geschwulst, 07.09. 20:43 : So ist es, Ari, deshalb sind diese Drohungen widerlich und unentschuldbar, weil sie dem vorgegebenen Niveau entsprechen.

Aristobulus, 07.09. 21:11 : … aber sollten sie nicht besser sein?
Der Mob hätte der Ramblatzigen einfach Filme vorschlagen können, in denen Deutsche umkommen, etwa Jud Süß, wo der Jud‘ einen blonden Helden vergiftet, oder die ägyptische Serie, wo der Jud‘ arabische Kinder ausblutet (weil die Linkspartei ja strikt auf der Seite der Ausgebluteten ist). Hm. Oder den Film „Das deutsche Kettensägenmassaker“. Oder irgend einen spätstalinistischen Film vierten Ranges, ein solcher findet sich bestimmt, wenn man sucht, in dem deutsche Kommunisten vom Kapital geschlitzt werden.
Dann hätt die Dame gehabt, wonach es sie dürstet ^^

Gutartiges Geschwulst, 07.09. 21:22 : Ari, Solche Gedanken hatte ich tatsächlich. Aber mit welchem Organ hätte das Rambatz diese Beispiele wahrnehmen können?

Aristobulus, 07.09. 21:46 : Ganz. Als Explosiooon 🙂

Paul, 07.09. 23:12 : Hallo Gerd,
Deine Reaktion, Deine Einstellung erinnert mich stark an Til Eulenspiegel.
Du hältst den Menschen den Spiegel als Mittel der Selbsterkenntnis vor die Augen.
Dass Böhmermann so unprofessionell reagiert, verwundert mich schon, zeigt aber, dass er doch ein kleiner Geist ist.
Herzlich, Paul

Dudu, 07.09. 23:12 : Mob? Meinen Sie diesen hier: [faecesbooklink] ? Weil eine hasserfüllte Linksgrüne ausnahmsweise mal Kontra bekommen hat….

Thomas Schweighäuser, 09.09. 01:20 : Liest man etwas weiter in „Ludwig Börne“, dem das Heinezitat entnommen ist, stößt man auf folgende Passage: “ Im Bierkeller zu Göttingen mußte ich einst bewundern, mit welcher Gründlichkeit meine altdeutschen Freunde die Proskriptionslisten anfertigten für den Tag, wo sie zur Herrschaft gelangen würden. Wer nur im siebenten Glied von einem Franzosen, Juden oder Slaven abstammte, ward zum Exil verurteilt. Wer nur im mindesten etwas gegen Jahn oder überhaupt gegen altdeutsche Lächerlichkeiten geschrieben hatte, konnte sich auf den Tod gefaßt machen, und zwar auf den Tod durchs Beil, nicht durch die Guillotine, obgleich diese ursprünglich eine deutsche Erfindung und schon im Mittelalter bekannt war, unter dem Namen »die welsche Falle«. (…) Sind diese dunklen Narren, die sogenannten Deutschtümler, ganz vom Schauplatz verschwunden? Nein. Sie haben bloß ihre schwarzen Röcke, die Livrées ihres Wahnsinns, abgelegt.“
Die Narren im schwarzen Rock tummeln sich nicht mehr im Bierkeller Göttingens, sondern in den Kloaken des Internets: „Viele Linke demonstrieren ja auch für den Volkstod, und wenn Sarah Rambatz-Zamba so gerne Deutsche sterben sieht, darf sie gerne mit gutem Beispiel vorangehen. Ein aufgestellter Spiegel verstärkt noch den Genuss.“ Oder eben auch im „hiesigen“ Bierkeller: „Allerdings frage ich mich, was Sarah Rambatz daran auszusetzen findet. Sie wollte Deutsche sterben sehen und erhält nun entsprechende Vorschläge, die sie doch eigentlich als Hilfsbereitschaft verstehen müsste.“
Noch erbärmlicher als dieses Geifern der Germanomanen aber ist Rambatzens Partei, die lieber das „kalte Kotzen“ bekommen wollte, als in Ruhe zu erklären, was denn einen Film von der Wirklichkeit unterscheidet.
Sozialdemokraten eben. Auf die ist nie Verlass.

Aristobulus, 11.09. 18:48 : Sie kalter, gleichgültiger Lügner, der jetzt unter anderem Namen schreibt. Thomas ex Gotha war mit der Zeit schäbig geworden? Tja, Schweighäuser ist noch schäbiger.
Inwiefern kalte Lüge: Weil Sie a) den Heinrich Heine benutzen, der sich nicht mehr wehren kann, um b) die altbekannt ausgelutsche und todlangweilige Leier von der rechten Gefahr pathetisch an die Wand zu malen, während c) die paar realen Rechten real jedoch gar nix machen.
Die Antifa, viele tausend Mann stark, hat erst vor zwei Monaten anderthalb Hamburger Stadtviertel gebrandschatzt und geplündert, während Sie zu diesem nihilistischen Aufstand bloß zu sagen hatten, dass die Antifa dort „nicht effektiv genug“ gewesen sei. Und islamische Eindringlinge vergewaltigen Frauen und bedrohen Juden und Schwule: Mitnichten ein paar Rechte tun das. Und die Groko-Dauerregierung beschränkt die Meinungsfreiheit und hat den Staatstrojaner losgelassen und will weitere hunderttausend Mohammedaner durch die Grenze winken!, jedoch nicht ein paar Rechte.
Sie sind tief verdorben, Thoas Schweigegotha. Sie sind völlig korrumpiert und haben sich nichts von früher erhalten, wissen Sie?, aus der Zeit, als noch alles gut war und die Sonne schien. NICHTS.
Weder Wahrhaftigkeit noch einen kleinen Rest Anstand…
Darüber hinaus sind Sie sehr dumm, denn nur ein kompletter Knallkopp (pardon für die ungewählte Wortwahl) ist imstande, das selbe öde Lügenmuster hundertmal zu wiederholen.

Thomas Schweighäuser, 28.09. 23:55 : Muss man darauf eigentlich noch reagieren? Überwiegt nicht das Gefühl, den viel zu oft gefüttert zu haben? Und warum sollte man überhaupt auf einen Text eingehen, an dem, sieht man einmal von dem unfreiwillig gelungenen Selbstporträt im letzten Satz ab, alles falsch ist? Wäre nicht Mitleid angebracht, schließlich muss da einer ahnen, dass er wohl nie andere Leser finden wird als die zäh verteidigte Claqueclique der so-called « Hiesigen »? Und wer sich seine Kommentare von einem « kleinen Südlicht » retten lässt, der ist wohl nicht zu retten, wie auch dem nicht zu helfen ist, der einen wie den sinistren AfD-Troll GG als Helfer hat.
Und doch ist dieses intellektuelle Elend ein selbstgewähltes und erst recht wird niemand gezwungen, die Rechten einerseits zu beklatschen und andererseits ihre wachsende Macht und Gefährlichkeit zu leugnen. Das ist seine genuin eigene Beschränktheit, von der er wohl selbst dann nicht ablassen würde, wenn ihm Höcke und Elsässer die Türe eintreten. (Wahrscheinlich muss man ihm mittlerweile sogar erklären, dass das bildlich gesprochen ist.)
Auch so eine Marginalie dieser beschiss’nen geistverlassenen Zeiten: Autoren als rasende Mitläufer der AfD — Klonovsky, Kunkel, Wallasch et hundertpro bald multi alii, unter anderem eben, wenn auch in kleinerem Maßstab, derjenige, den ich viel zu oft gefüttert habe.

Aristobulus, 29.09. 01:17 & 03:02 : DON’T FEED THE gähnend ÖDNISTROLL.
P.S.
Das gütige Einverständnis von Gutartiges Geschwulst hiermit erhoffend ja gleichsam voraussetzend, denn auch der dürfte so wie ich größte um nicht zu sagen die allergrößten Schwierigkeiten haben, sich irgend einen weiteren Wortwechsel mit dem Exgothischen vorzustellen, der nicht sofort um nicht zu sagen allersorfortestens auf die tödlichste aller denkbaren Ödereien hinausliefe.

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