Archiv der Kategorie: Kulinarisches

Kaffeebild 2

Vor etwa einem Jahr hatte ich schon einige Bilder gepostet von Mustern die Kaffeemaschinen auf dem gekochten Kaffee „malen“. Jetzt kommt noch ein Bild dazu:

coffeefly

ein Schmetterling! (:

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Käsekuchen

kaesekuchenZutaten:
150g Butter (+etwas mehr für die Form)
100g Zucker
100g gemahlene Mandeln
200g (bis 250g) Mehl
2 Eier
1 Glas Kirschen.
500g Vanillequark (gibt es fertig von verschiedenen Firmen, alternativ 500g Quark mit 75g Zucker und einem Päckchen Vanillezucker)

Zubereitung:
Alle Zutaten außer den Kirschen und dem Quark zu einem Brei verkneten und den Teigbrei so gleichmäßig wie möglich auf den Boden und die Seiten einer gefetteten Tortenform verteilen.
Die Kirschen durch ein Sieb gießen und abgetropft auf dem Teigboden verteilen, dann den Quark darüber verteilen und glattstreichen. Die Teigränder mit einem Löffel auf die Höhe der Quarkschicht herunterdrücken.
Im vorgeheizten Ofen bei 180° für 45 bis 55 Minuten backen, bis der Teigrand schön knusprig goldbraun aussieht.

Mahlzeit! 😀

Kaffeebilder

Kaffeemaschinen sind was schönes – und der Kaffee den sie machen ist auch manchmal nett zum anschauen.

Manchmal grinst er einen an:

GrinsekaffeeDann gibt es zum Grinsen gleich eine ganze Comicfigur:

ComickaffeeUnd schließlich die kaffeegewordene Liebeserklärung:

Herzkaffee.

Essbare Karikaturen

Besser bekannt als:

VanillekipferlnVanillekipferln

(das l ist übrigens keine Binnenmajuskel – das ist ein L! Ein Vanillekipferl, mehrere Vanillekipferln. 🙂 )

Politisch unkorrektes Gebäck mit Geschichte – Ja, doch. Nuß- bzw. Vanillekipferln sehen nicht umsonst aus wie sie eben aussehen. Eßbare Karikaturen eines bekannten Symbols – der Legende nach aus der Taufe gehoben von den Wienern während der zweiten Türkenbelagerung, zu Ehren eines (frühaufstehenden) Bäckerlehrlings, dessen Warnung die Stadt vor den im Morgengrauen anmarschierenden Türken gerettet hat. Die den islamischen Halbmond in der Flagge führen. (Wikipedia dementiert das übrigens, aber das müssen sie wohl – kann ja jeder reinschreiben was auch immer.)
Mindestens ein Rezept dafür hätte auf die Rezeptseite der berühmten Yllandsposten-Ausgabe gehört, die es eigentlich hätte geben sollen. Islamkarikatur wirklich lecker 🙂 ! Warum (wenn die Legende stimmt?) dergestalt eßbare Islamkarrikaturen jetzt hauptsächlich zu Weihnachten gebacken werden ist mir genauso unbekannt wie ob das Wort ‚Kipferl‘ und die Beleidigung ‚Kaffer‘ für Islam-Ungläubige eine verwandschaftliche Beziehung haben. Wenn das Zufall ist, dann ein schöner. Heutzutage könnte das Gebäck falls das Moslems finden die sich davon agressiv dauerbeleidigen lassen auch ohne Vorwand Probleme geben; wenn sich jemand entschließt die Geschichte aus der Versenkung der Vergessenheit der Vorweihnachtsharmonie heraufzuholen. In der türkischen Gesetzgebung gibt es aber zudem einen Paragraphen der eine Beleidigung des ‚Türkentums‘ unter Gefängnisstrafe stellt – der stammt allerdings nicht von dieser Geschichte. Die Realität ist eben unrealistisch.

Hier also zum auf der Zunge zergehenlassen, solange es noch geht: daß es politisch unkorrekte Kekse gibt – und die Kipferl natürlich auch.

Zutaten:
260g Mehl
100g gemahlene Mandeln (entweder mahlen oder versuchen gemahlene ohne Schale zu bekommen)
1 Prise Salz
80g Puderzucker
4 Päckchen Vanillezucker
1 Vanilleschote
1 Eigelb
200g Butter
zum wenden der fertigen Kipferln ausreichend Zucker (was nach dem backen übrigbleibt von den Resten der Vanilleschote mit noch mehr Zucker einige Wochen in ein luftdichtes Einmachglas tun und so selbst Vanillezucker machen)

Backzeit: 15 Minuten bei 180°

Zubereitung:
• Butter kleinhacken, mit Zucker und Vanillezucker vermischen bis das ganze bröselig ist
• Vanilleschote ausschaben und das Vanillemark zu den Butterbröseln hinzufügen
• Eigelb hinzufügen (das Eiweiß hebt jeder der sie kann für Makronen auf, ich mache immer Rührei draus.)
• Mehl, Salz und Mandeln vermengen, dann Mehlmischung und Buttermischung glatt verkneten (von Hand, der Mixer schafft das nicht, also entweder eine wirklich große Schüssel nehmen oder portionsweise das Mehl in die Butter geben. Wenns zu bröselig wird kann man mit einem kleinen Schluck Milch abhelfen)
• Teig etwa 20 Minuten kaltstellen
• aus jeweils etwa spielwürfelgroßen Stückchen Teig durch rollen kleine Halbmonde formen (es gibt tausende Tips die angeblich die einzig wahre Methode sind gleichgroße Stücke zu bekommen. Alle überflüssig – ungefähr reicht) und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.
• Kipferln im vorgeheizten Ofen bei 180° etwa 15 Minuten backen bis die Spitzen anfangen knusprigbraun zu werden (Vorsicht: die zweite Ladung braucht nur noch etwa 10 Minuten, selbst wenn der Ofen vorgeheizt war).
• ich lasse das Backpapier zusammen mit den Kipferln ein Bißchen von der abgeschrägten Seite des Blechs auf den Tisch rutschen und ziehe dann wie in diversen Zaubertricks zu sehen schnell das heiße Blech drunter weg, sodass die Kipferl hinterher auf dem Papier auf dem Tisch liegen; wer das nicht will oder kann (das braucht Übung; mit Ofenhandschuhen, heißem Blech und allem) kann sie auch mit einem Pfannenwender herunterheben.
• Kristallzucker in eine Müslischüssel geben und mithilfe zweier Kaffeelöffel die noch warmen Kipferln drin wenden, dann auf einen Rost zum auskühlen legen.
• aufheben kann man sie theoretisch in einer Blechdose, praktisch sind sie immer sehr schnell weg.
(besser geht das zu zweit: wenn einer die zweite Fuhre Kipferl macht und der andere die fertiggebackenen im Zucker wälzt. Sonst ist nie genug Zeit bis schonwieder welche fertig sind. Oder erst alle Kipferl machen und entsprechend auf zusätzlichem Backpapier liegenlassen und erst dann den Ofen einschalten wenn alle Rohlinge fertig sind.)

Guten Appetit :hunger: !

Torte der Pfoten

Was vor einigen Jahren dabei herausgekommen ist, als ich mich bei der ‚Pforte der Toten‘ versprochen habe. Da war die Gruselstimmung beim Rollenspiel erstmal hin – Lachpause! 😀

Dafür gabs beim nächsten Rollenspiel Kuchen, die Torte der Pfoten. Hier das Rezept:

300g Butter
300g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
375g Mehl
4 gestrichene TL Backpulver
20g Kakao
etwa 5 EL Milch

Butter (möglichst keine Magarine: die erleichtert das backen – und verdirbt den Geschmack) kleinschnipseln und auf niedrigster Stufe für 15-20 Sekunden in der Mikrowelle anwärmen (Yes, really). Mit 275g Zucker und Vanillezucker verühren (Vanille-Trinkfix schmeckt gut als Ersatz, Vanillinzucker … schmeckt mir nicht), dann die Eier einzeln unterrühren.
Mehl und Backpulver gut vermischen und die Mischung portionsweise unterrühren (es muß nicht eßlöffelweise sein, in vier bis fünf Teilen tuts locker). Etwa 3 EL Milch unterrühren bis die typische Kuchenteigkonsistenz erreicht ist.
2/3 des Teigs in eine Kuchenform füllen. Das restliche Drittel mit den restlichen 25g Zucker und dem Kakao sowie etwa 2 EL Milch mischen, obendrauffüllen und mit einer Gabel beide Teigschichten ein paarmal ineinanderzwurbeln zum Marmormuster (ungemischt sieht fertig übrigens auch nicht schlecht aus).

Backen: Umluft 160°-170°C (nicht vorheizen) oder Oberhitze 170-200°C (hier vorheizen)
50-65 Minuten (dabei in der letzten Viertelstunde alle fünf Minuten mit einer Stricknadel durchpiksen, sobald beim rausziehen nichts mehr an der Nadel klebt ist der Kuchen fertig, später wird er staubtrocken)

Verzierungen:
– drübergestaubter Puderzucker
– oder Schokoguß
– oder Erdbeermarmelade (im Verhältnis 4 EL Marmelade zu 1 EL Wasser mischen und den noch warmen Kuchen damit einpinseln)
– oder Marzipandecke (gibt es fertig zu kaufen)
– oder eine Kombination aus allem:

TorteDerPfoten