Archiv der Kategorie: Rätselhaftes

Mikroklima

Das Mikro- ist hier wirklich sehr klein; die beiden Balkone die mir aufgefallen sind sind nämlich direkt übereinander – und auf jedem ist anscheinend eine unterschiedliche Jahreszeit:

(Das Foto ist im Februar aufgenommen; Liegestuhl, Blumentöpfe und Palme (!) sind also doch einigermaßen optimistisch. Aber da sie nicht erfroren ist, die Palme, scheint oben doch ein anderes Wetter zu herrschen als unten, wo die doch eher jahreszeitenübliche kahle Birke und der eingepackte Stuhl für ein eher winterliches Klima sprechen.)

Nachklapp: Der Beweis, daß Wärme nach oben steigt? 😛

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Ufo-Sichtung

Ich werde jetzt nicht behaupten, das sei wirklich ein Ufo, auch wenn das Foto ähnlich ausguckt:

Es ist tatsächlich – beim vergrößern übrigens auch sofort zu sehen – ein richtig schöner, ziemlich großer Kronleuchter. Was ich faszinierend fand (und das ist auch der Grund für den Blogpost, die Idee mit dem Ufo kam erst später): die Farbe der LEDs sieht auf Fotos ganz anders aus als mit bloßem Auge. Vielleicht sind sie dem Chip vor dem dunklen Hintergrund auch einfach zu hell, jedenfalls sieht auf dem Bild eins der Lichter blau- und das andere rotstichig aus. Und das auch noch direkt nebeneinander.

That was the Schneechaos, that wasn’t

Gestern gab es hier ein Bissele Schneeregen, der es zum Schnee aber leider nicht ganz geschafft hat: die homöopathische Menge Griesel, die nicht in der Luft schon geschmolzen ist, tat das dann sofort am Boden. Da denke ich, ich bekomme hier in Norddeutschland endlich mal ein ganz kleines Bißchen Schnee zu sehen – und dann wars angetäuscht und nix dahinter 😦

Worüber ich mich auch beschwert habe.

Als Hund liebt man einfach das im-Schnee-buddeln. Das Langlaufski-mitlaufen auch.

Nu, und dabei habe ich festgestellt daß das, was ich von da wo meine Eltern zuhause sind (in den Alpen auf 800m Höhe) als „ein ganz kleines Bißchen Schnee“ kenne (gerade so, daß vielleicht eine Handbreit liegenbleibt, eben was man jeden anderen Morgen vom Auto fegt und für einen Schneemann noch nicht wirklich reicht) – daß das in Norddeutschland eine veritable Schneekatastrophe wäre. Weltuntergang. Apokalypse. Apokalyptischer Weltuntergang!
Häh? Eine ganze Menge Leute überlegen (wenn das das erste Mal im Jahr ist) in Bayern in dem Fall ernsthaft, ob sie sich nicht mit Sommerreifen erwischen lassen sollen, bevor sie doch die UBahn nehmen, und ob sie die Reifen abends gleich umstecken oder dieses Jahr noch zu faul sind.
Aber nicht in Norddeutschland. Für die Leute hier ist die Aussicht auf eine wutzelige Handbreit Schnee schlimmer als es für die Nachbarn meiner Eltern das eine Jahr war, als der Schnee bis fast zum ersten Stock ging und sogar der Hund nicht mehr drin spielen wollte.

Letztes Jahr gab es in Jerusalem und Kairo mehr Schnee als in Hamburg, Kiel und Hannover. Am Mittelmeer (was so alle fünfzig Jahr mal der Fall ist) hat es mehr geschneit als hier – und immer noch beschwerten sich Leute hier über den „vielen“ Schnee.

Neujahrsfeuerwerk auf der Straße

Während die Leute in Israel und Ägypten sehr viel Spaß im Schnee hatten und die Leute in den Alpen im Jahr mit 2,30m Schnee fast bis ins Flachland (oben in den Bergen sind mehr als vier Meter so und so keine Seltenheit, da kommt es auf das Bißchen mehr auch nicht mehr an) schulterzuckend geschippt und die Schneeketten auch zuhause aufgezogen haben, und nicht nur beim Ausflug in die Berge.
Übrigens: Schneeketten. Die sind nichts mythologisches, das nur Initiierte verstehen, und nur mit Questen in geheime Winkel zu finden ist, sondern ein mehr oder weniger normaler Gebrauchsgegenstand, den man schnell auf dem Parkplatz mal draufzieht. Aber wenn ich hier erzählen würde, daß ich weiß wie Schneeketten funktionieren, würden die denen ich das erzähle wahrscheinlich noch größere Augen machen als bei meiner Vorstellung von einem „Bißchen Schnee“.

Weil mein Vater Autoschlosser ist, kann ich am Auto übrigens auch Reifen wechseln – war als ich hier in Hamburg noch ein Auto hatte aber faul genug um die Werkstadt das machen zu lassen (außerdem wollten die die anderen Reifen sonst nicht einlagern).
In Bayern freilich hat es jedes Jahr auf der ersten Fahrt nachdem ich meine Reifen gewechselt hatte zuverlässig geschneit. Meistens nur ein Bißchen, aber immerhin.

Das hätte ich hier vielleicht auch machen sollen.

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Freitagstextermedaille

Letzte Woche habe ich von Zynästhesie den Freitagstexter geerbt und hier ein Bild-sucht-Geschichte-die-es-erzählt gepostet.

Das Bild war ein Blick in einen der Spiegel im Spiegelsaal von Schloss Amalienburg – und aus dieser Perspektive sah man hauptsächlich Absperrung.

Was la-mamma kommentierte mit:

Prinzessin Isalinda findet es mit zunehmendem Alter immer umständlicher, in ihrem Heim permanent über irgendwelche Seile steigen zu müssen.

kulturflaneur fand eher, der Spiegel sehe aus wie vom Konditor kunstvoll aus Zuckerguss gefrickelt:

An den Berufs-Weltmeisterschaften in Abu Dhabi haben die Zuckerbäcker ein süsses Meisterwerk geschaffen.

Wirklich gut gefallen hat mir auch Aris Erklärung, warum es mit einer Geschichte im Stil von Lewis Carrolls Alice hinter den Spiegeln zumindest an dieser Stelle nichts wird:

So bald man wirklich mal die Welt hinter dem Spiegel betreten könnte, denn da ist sie ja!, steht da gleich eine Absperrung. Klar, man könnt‘ drübersteigen, oder man könnt‘ sie kurz mal zur Seite lupfen. Aber das traut sich niemand jemals – und deshalb betritt niemand jemals die Welt hinter dem Spiegel.

Die beste Geschichte aber kam von Lakritze:

Sich komplett assimilieren, war der Einsatzbefehl gewesen. Volle Tarnung. „Wie ein Erdbewohner unter Erdbewohnern.“ — Wieder eine der Gelegenheiten, wo sich Farf|wob| nichts mehr wünschte als ein größeres Buget für die Abteilung „Interplanetare Forschung & Aufklärung“.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Spot the Difference

Mal wieder ein Rätsel, sozusagen. Ursprünglich wollte ich die Bilder für etwas anderes (aber wenn ich verrate wofür, verrate ich die Lösung), das ich jetzt doch nicht schreibe (oder vielleicht ein anderes Mal). Aber als Bildvergleich-Suchspiel sind sie auch ganz nett. Alles sind Verpackungen von diversem Süßfress, sie gehören immer paarweise zusammen – und die Frage ist, wo der Unterschied zwischen dem jeweils einen und dem anderen ist.

erstes Bildpaar, zweimal Kekse:

Wo ist der Unterschied zwischen diesen beiden Kekspackungen?

(nachdem ich hier ein Bißchen vollschreiben muß damit die Formatierung nicht durcheinandergeht noch der Tip daß es nicht die vier Gramm sind, die in der einen Packung mehr sind als in der anderen)

Dann als zweites zwei unterschiedliche Schokoladenpackerl:

Nu, das eine Bild ist so lang und schmal, da ist viel Platz zwischendrin, vielleicht sollte ich ein Katzenfoto posten – aber dann weiß wieder keiner, welches Bild nun dazugehört und welches nicht.

Immerhin auf der einen Tafel ist ja ein Hundebild. Auch wenn Hunde garkeine Schokolade vertragen, die bekommen davon Nierenversagen, glaube ich. Dasselbe passiert Katzen mit Rosinen. Was aber nicht der Grund ist, wieso Garfield bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Besten gibt, wie furchtbar Rosinen sind: Jim Davis, der Zeichner der Garfield gezeichnet hat, hat selbst leidenschaftlich Rosinen gehasst, und einen Glückstreffer gelandet. Schokolade mochte er wohl.

Ich nehme als letztes aber doch wieder Kekse:

. Viel Spaß beim raten! 🙂