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Drache, Löwe, Lampionblume: alte Holzpaneele

Als Fortsetzung zu den Kacheln in den alten Treppenhäusern: alte Holzteile sind oft genausoschön.

Hier der verprochene Drache (vielleicht ist es auch ein Fisch oder eine Seeschlange):

Das hier is entweder ein Löwe oder ein Bär:

Etwas botanisches (vielleicht das hier?):

Lampion, Blume, Lampionblume? 😉

Auch etwas botanisches, aber schon etwas witteriger als die anderen:

 

Etwas ziemlich verwittertes, das wahrscheinlich eine Muschel ist:

Und schließlich, sehr gotisch:

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Graffiti on Tour 2: die Kathedrale des Pendelns

Es könnte fast ein Bleiglasfenster sein, ist aber ganz säkuläres Graffiti (profan will ich nicht sagen, ohne es gelesen zu haben, liegt aber aufgrund der Natur der Sache durchaus im Bereich des Möglichen) – nur eben von der Rückseite:

Das war ein anderer Zug – aber so sieht die Chose dann von der Vorderseite aus. Oder auch nicht, weil es ja wie gesagt eine andere Chose ist:

In dem Bus vom vorletzten Jahr jedenfalls wird es den ganz langweiligen, unverstellten Blick zum Fenster raus gegeben haben – da gingen die Zeichnungen nämlich nicht über die Fenster. Schade eigentlich: die Zeichnungen selbst waren erheblich besser. Das sage ich jetzt einfach so, ohne die Graffiti gelesen zu haben.

Füße hochlegen

Das hier:

wäre das passende Bild zum Sockenrätsel gewesen, oder zu den unmodernen Unmöglichkeiten. Aber da hatte ich das Bild noch nicht. Vielleicht auch zum Reisebericht über ein Wochenende auf der Skihütte, aber da war ich auch nicht in den letzten Jahren. Geschichten von Wintercamping (so kalt, daß ich mit dem Hund zusammen auf dem Wohnmobil-Autositz übernachtet habe), eingefrorenen Wasserleitungen auf einer anderen Hütte (reden wir nicht drüber), und der zu noch wieder einer anderen Gelegenheit innerhalb einer halben Stunde aus schierer Frustration über die Hang-Schlitterei mit dem Gepäck einer ganzen Musikkapelle eigenhändig (und allein) mit dem Kehrblech gezimmerten 38-stufigen Eistreppe – die sind etwas, das man lieber erzählt als erlebt. Oder idealerweise von anderen erzählt bekommt.

Aber das Bild von meinen zwei unterschiedlichen Socken, das gefällt mir dann doch gut; auch wenn es in der wohlig-warmen Wohnung entstanden ist 🙂 Ohne frierendes irgendwas, und vor allem ohne selbst zu frieren. Damit es nicht ganz so einzeln ist, das Bild, hier noch ein anderes unvermitteltes Riesenrad-Bild, das ich eigentlich zu Neujahr posten wollte, weil es aussieht wie ein Feuerwerk:

Da hatte ich das Bild schon, zu Neujahr – aber in dem Fall habe ich es einfach vergessen.

Nachklappe, fotografische

Anscheinend hat derjenige, der auf den Zug geschrieben hat „I wish I could find someone like you“ inzwischen jemanden gefunden:

Und Gesicht habe ich auch noch eins gefunden – mit der ganzen Figur dazu:

(die Folie am Lautsprecher sieht aus dieser Perspektive so aus, als ob jemand am Dach hochklettert 🙂 )

Tiere, Wasserspeier, Sagengestalten: alte Treppenhäuser

Treppenhäuser in alten Gebäuden sind oft sehr viel schöner als die in neuen, das ist kein Geheimnis. Während Neubautentreppen oft den kombinierten Charme von Feuerleiter und UBahnstation im Umbau zeigen (vielleicht mit einem gerahmten Poster auf dem Absatz, falls es ein Bürogebäude ist), wurde sich vor etwa hundert Jahren noch richtig repräsentativ ins Zeug gelegt.

Da gibt es Kacheln mit Tiermotiven:

(auch mit Krähen 🙂 )

Wasserspeierreliefs am Geländer

Etwas jugendstiliges das vielleicht eine Chinoiserie sein könnte oder eine Figur

… nur PVC-Rollfußboden, den gibt es nicht.

Im Elbtunnel – ein Tunnel ist ja auch so eine Art Treppenhaus, durch den man geht um woanders hinzukommen – gibt es sogar neben vielen Fischreliefs eine Kachel mit dem Relief eines untergegangenen Stiefels – aber da hatte ich leider die Kamera nicht dabei. 😦