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Graffiti on Tour 2: die Kathedrale des Pendelns

Es könnte fast ein Bleiglasfenster sein, ist aber ganz säkuläres Graffiti (profan will ich nicht sagen, ohne es gelesen zu haben, liegt aber aufgrund der Natur der Sache durchaus im Bereich des Möglichen) – nur eben von der Rückseite:

Das war ein anderer Zug – aber so sieht die Chose dann von der Vorderseite aus. Oder auch nicht, weil es ja wie gesagt eine andere Chose ist:

In dem Bus vom vorletzten Jahr jedenfalls wird es den ganz langweiligen, unverstellten Blick zum Fenster raus gegeben haben – da gingen die Zeichnungen nämlich nicht über die Fenster. Schade eigentlich: die Zeichnungen selbst waren erheblich besser. Das sage ich jetzt einfach so, ohne die Graffiti gelesen zu haben.

Mehr Kunst-Pareidolie

Vor einiger Zeit hatte ich in einer unauffälligen Ecke eines gemalten Bilds ein zufälliges Kamel gefunden, und geschrieben man sollte überhaupt mehr Kamele posten.

Man kann aber auch mehr Eulen posten (eine sitzt auf einem Zweig und die zweite kommt geflogen):

 

Oder mehr Nashornmonster (es schaut freundlich nach links und hat weiße Flecken, wie ein Dalmatiner-Negativ):

Oder gleich die Dreharbeiten zu einem Film:

(Alle drei sind wieder winzigkleine Ausschnitte aus einem Bild, das mein Vater gemalt hat)

Kamel-Pareidolie

Grade eben habe ich beim Zweiten Selbst geschrieben, man sollte mehr Kamele posten. Dann fiel mir ein, daß ich ja noch ein zufälliges Kamel gesichtet hatte, in einer unauffälligen Ecke eines Bilds das mein Vater gemalt hat:

Genauer gesagt sehe ich auf diesem Bildschnipsel (auf dem Foto ist lange nicht das ganze Bild drauf) mindestens drei Kamele am Ufer eines kleinen Sees in der Wüste. Leider waren die drei Weisen aus dem Morgenland etwas kamerascheu, sonst hätte aus diesem Foto eine Weihnachtskarte werden können. Auf die Weisheit ist eben auch kein Verlass mehr.

Kunst am Wegrand: Gesichterzeichnungen

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich eine Zeichnung einer Comicgesichtermenschenmenge gepostet:

Inzwischen habe ich noch mehr Zeichnungen wahrscheinlich vom selben Künstler entdeckt. Auf Stromkästen:

Mülleimern:

Briefkästen:

und Mauern:

Mir gefallen sie richtig gut! Jedes der Geischter ist individuell, obwohl es nur aus ein paar Strichen besteht. Fast kann man sich vorstellen worüber sie wohl reden.

Kuddlhunst am Wegrand

iä, iä, … Hauswand:

Nummer 4, bei Kuddlhu. Octopi Wall St … nun, zumindest Octopi in the Street. Toll!

Schade, daß es jemand vandalisieren, sprich drüberkritzeln mußte. Geht das nur mir so, oder wurde früher über anderer Graffiti-Kunst nicht drübergeschrieben? Ich werde wohl einfach alt und erinnere mich noch an einen Ehrencodex der Schreiber … so wirds sein.