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Spot the Difference

Mal wieder ein Rätsel, sozusagen. Ursprünglich wollte ich die Bilder für etwas anderes (aber wenn ich verrate wofür, verrate ich die Lösung), das ich jetzt doch nicht schreibe (oder vielleicht ein anderes Mal). Aber als Bildvergleich-Suchspiel sind sie auch ganz nett. Alles sind Verpackungen von diversem Süßfress, sie gehören immer paarweise zusammen – und die Frage ist, wo der Unterschied zwischen dem jeweils einen und dem anderen ist.

erstes Bildpaar, zweimal Kekse:

Wo ist der Unterschied zwischen diesen beiden Kekspackungen?

(nachdem ich hier ein Bißchen vollschreiben muß damit die Formatierung nicht durcheinandergeht noch der Tip daß es nicht die vier Gramm sind, die in der einen Packung mehr sind als in der anderen)

Dann als zweites zwei unterschiedliche Schokoladenpackerl:

Nu, das eine Bild ist so lang und schmal, da ist viel Platz zwischendrin, vielleicht sollte ich ein Katzenfoto posten – aber dann weiß wieder keiner, welches Bild nun dazugehört und welches nicht.

Immerhin auf der einen Tafel ist ja ein Hundebild. Auch wenn Hunde garkeine Schokolade vertragen, die bekommen davon Nierenversagen, glaube ich. Dasselbe passiert Katzen mit Rosinen. Was aber nicht der Grund ist, wieso Garfield bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Besten gibt, wie furchtbar Rosinen sind: Jim Davis, der Zeichner der Garfield gezeichnet hat, hat selbst leidenschaftlich Rosinen gehasst, und einen Glückstreffer gelandet. Schokolade mochte er wohl.

Ich nehme als letztes aber doch wieder Kekse:

. Viel Spaß beim raten! 🙂

Nochn Rätsel

Noch ein Rätsel (es stammt aus der Fernsehserie Fargo), um genau zu sein, das keine getarnte boolsche Algebra ist – wie vor längerem das Sockenrätsel. (:

Nur diesmal gehts um Handschuhe:

Jemand steigt in einen Zug, geht zu seinem Sitz, setzt sich etcetera. Der Schaffner pfeift, die Türen gehen zu … da sieht der Reisende durchs Fenster, daß einer seiner guten Handschuhe aus der Manteltasche gefallen ist und noch auf dem Bahnsteig liegt. Was tut er? Bevor der Zug anfährt, wirft er auch den anderen Handschuh durchs Fenster auf den Bahnsteig.

Warum?

sock.

Mal wieder ein Rätsel

Nachdem ich für das Tee-Rätsel (https://aurorula.wordpress.com/2014/10/08/ratsel-des-alltags/) heute Morgen eine neue Idee hatte, poste ich sie gleich. Außerdem mal wieder ein neues Rätsel 🙂

TeeDas Tee-Rätsel war nicht so sehr ein Rätsel wie eine Frage. Eine offizielle Prüfungsfrage aus den Ingenieurwissenschaften, die mein Vater lösen mußte, und bei der die offizielle Antwort falsch war. Die Frage war: Sie rühren Tee in einer Tasse um, und klopfen den Löffel direkt anschließend auf dem Tassenrand ab. Dabei wird der Klopfton höher – warum? (oder etwas in der Art). Die offizielle Antwort, die eingerührte Luft entweicht aus der Tasse und dämpft also die Schwingungen nicht mehr, hatte ich mit durchgerührtem Erdbeerjoghurt widerlegt (ja, ich mache sowas; nicht wundern). Bei Joghurt entweicht die Luft um die es geht langsamer, bildet sich kein Strudel; und wird überraschenderweise der Ton nicht wie ich erwartet hatte langsamer höher – sondern tiefer. Zu meiner Idee, das habe etwas mit der Thixotropie von Joghurt zu tun (Chemiesprech für: er wird beim rühren flüssiger und wenn er steht langsam wieder fest) habe ich allerdings dann auch jahrelang nichts gefunden. Letztens habe ich allerdings ein Buch von Richard Feynman gelesen, in dem er ein Kapitel über einen wackelnden Spaghettiteller schreibt (außerdem über Schwingungen). Quintessenz bei einem Rätsel, schreibt der Professor, ist es offiziell ‚richtiges‘ einfach zu ignorieren und lieber nochmal genauer selbst hinzuschauen. Mit Hilfe der im Wackeltellerkapitel beschriebenen Dinge habe ich also nochmal genauer hingesehen und jetzt einen neuen Vorschlag für meine Teetasse: Das, was schwingt, ist nicht nur die Tasse, sondern die Oberfläche der Flüssigkeit (wie bei einer Lautsprecherbox die Membran schwingt). Je mehr Strudel da ist, umso größer ist diese Oberfläche, und je größer die ist, umso tiefer ist der Ton (wie bei einer Cellosaite). Beim Verschwinden des Strudels werden der Strudel immer flacher, die Oberfläche immer kleiner, und damit der Ton immer höher. Bei Joghurt gibt es keinen Strudel, durch das ganze Geklopfe kriecht der aber an der Tasse nach oben. Wodurch die Oberfläche größer wird und der Ton tiefer. Könnte stimmen so. 🙂

StraßenpflasterJetzt aber zum neuen Rätsel. Das ist ein „offizielles“, also bekanntes und damit wie immer ziemlich unrealistisches:

Als Wanderer kommst Du an eine Weggabelung. Ein Weg von beiden führt in die Stadt (da willst Du hin), der andere in den Wald. Einen Wegweiser gibt es nicht, wohl aber in den meisten Erzählungen dieses Rätsels eine ganze Menge esoterische Beschreibung der zwei Leute an der Gabelung und der Gefahren des falschen Wegs, die ich überspringe. Es läuft auf folgendes hinaus: einer von beiden lügt immer, der andere sagt immer die Wahrheit, Du weißt aber nicht, welcher welcher ist. Außerdem sind sie stumm oder vergleichbares, sodass Du nur Fragen stellen kannst bei denen sie als Antwort in die eine oder andere Richtung zeigen. Welche Frage mußt Du stellen, damit sie Dich zur Stadt schicken und nicht in den Wald?

Sockenrätsel

Gemeint ist nicht warum die Socken ständig heute in irgendwelchen sockenförmigen Löchern in Waschmaschine und Raumzeit-Kontinuum verschwinden, um dann letzten Dienstag in der Turnhalle wieder aufzutauchen (oder garnicht mehr); oder warum komischerweise immer nur ein Socken von mindestens einem Paar in genau der Wäsche ist die dann bei der falschen Temperatur um zwei Nummern einläuft oder versehentlich mit der neuen Jeans hellblau gefärbt wird.

Irgendwann ist es doch wieder Zeit für Smalltalk; und nach den tragischen Gemetzeln der letzten Tage in Frankreich und in Baga und… ist einfach jeder Smalltalk ein abrupter Bruch.

Inspiriert von den bei Pfeffermatz gesehenen Rätseln ( https://pfeffermatz.wordpress.com/pfeffernusse-ratsel-ecke/ ) poste ich also jetzt ein Rätsel das ich während meiner Studienzeit gehört habe: and now for something completely different. Viel Spaß damit!

In einem großen Kaufhaus: allgemeiner Vorweihnachtsstress, Trubel, Hektik, wasnicht. Zwei Freunde, die beide blind sind, machen ihre Weihachtseinkäufe. Außerdem haben sie noch versprochen, ihren Frauen beide Strümpfe mitzubringen: jede der Damen möchte ein Paar dunkelblaue und ein Paar schwarze Kniestrümpfe (damit sie zu Galaoutfit passen, keine der Damen weiß schon so genau, welchen Rock sie zum Fest anzieht, etc). Kurz vor der Kasse mäht sie ein besonders hektischer Weihnachtsschopper mit dem Einkaufswagen um. Es passiert nix, tausend Entschuldigungen, alles wird mit Hilfe der Umstehenden wieder auseinandersortiert; durch die Kasse gegangen, Geschenke eingepackt, etc. An der Bushaltestelle auf dem Heimweg allerdings merken die beiden, daß versehentlich auch die Strümpfe geschenkverpackt wurden – alle vier zusammen in einem Paket. Wie stellen sie (und jetzt wird das Rätsel unrealistisch, aber das ist eben ein Rätsel) ohne Hilfe sicher, daß jede der Damen blaue und schwarze Strümpfe bekommt und nicht etwa eine mit nur blauen und die andere mit ausschließlich schwarzen vorliebnehmen müssen?

(Anmerkung: beide haben Schuhgröße 38 – die Strümpfe sind also bis auf die Farbe völlig identisch.)