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Füße hochlegen

Das hier:

wäre das passende Bild zum Sockenrätsel gewesen, oder zu den unmodernen Unmöglichkeiten. Aber da hatte ich das Bild noch nicht. Vielleicht auch zum Reisebericht über ein Wochenende auf der Skihütte, aber da war ich auch nicht in den letzten Jahren. Geschichten von Wintercamping (so kalt, daß ich mit dem Hund zusammen auf dem Wohnmobil-Autositz übernachtet habe), eingefrorenen Wasserleitungen auf einer anderen Hütte (reden wir nicht drüber), und der zu noch wieder einer anderen Gelegenheit innerhalb einer halben Stunde aus schierer Frustration über die Hang-Schlitterei mit dem Gepäck einer ganzen Musikkapelle eigenhändig (und allein) mit dem Kehrblech gezimmerten 38-stufigen Eistreppe – die sind etwas, das man lieber erzählt als erlebt. Oder idealerweise von anderen erzählt bekommt.

Aber das Bild von meinen zwei unterschiedlichen Socken, das gefällt mir dann doch gut; auch wenn es in der wohlig-warmen Wohnung entstanden ist 🙂 Ohne frierendes irgendwas, und vor allem ohne selbst zu frieren. Damit es nicht ganz so einzeln ist, das Bild, hier noch ein anderes unvermitteltes Riesenrad-Bild, das ich eigentlich zu Neujahr posten wollte, weil es aussieht wie ein Feuerwerk:

Da hatte ich das Bild schon, zu Neujahr – aber in dem Fall habe ich es einfach vergessen.

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Ufo-Sichtung

Ich werde jetzt nicht behaupten, das sei wirklich ein Ufo, auch wenn das Foto ähnlich ausguckt:

Es ist tatsächlich – beim vergrößern übrigens auch sofort zu sehen – ein richtig schöner, ziemlich großer Kronleuchter. Was ich faszinierend fand (und das ist auch der Grund für den Blogpost, die Idee mit dem Ufo kam erst später): die Farbe der LEDs sieht auf Fotos ganz anders aus als mit bloßem Auge. Vielleicht sind sie dem Chip vor dem dunklen Hintergrund auch einfach zu hell, jedenfalls sieht auf dem Bild eins der Lichter blau- und das andere rotstichig aus. Und das auch noch direkt nebeneinander.

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… wer rausfindet, wie das geht, zählt damit vielleicht als Superhirn?
Zumindest als Suppenhirn? Suppenhuhn?
Oder als Roboter, das geht natürlich auch. Dann klappts auch mit dem Link. 😛

Hessenhenker - der Galgenhumor-Blog

Nur Superhirne zugelassen!

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Sirenenfischpfützenreime

Vorgestern hat Ari beim Zweitenselbst ein Gedicht von Heinz Erhard zitiert:

Am Rand des Meeres saß er.
Das heißt er lag, weil er ja schlief,
und unten ist’s besonders tief-.
Da plötzlich aus dem Fluten
eine Jungfrau trat herfür!,
auf eine Flöhöhöte tat sie tuten,
das war kein schöner Zug von ihr.
Dem Jüngling ging das Lied zu Herzen,
obwohl sie falsche Töne pfoff,
er tat sich in die Fluten sterzen,
da ging er unter und versoff.

Was ich dann parodiert habe (die parodierte Parodie, aber, ja mei) mit:

Am Rand des Flusses ging er.
Das heißt, der Fluss, das war ein Bach-,
selbst unten ists besonders flach.
Da plötzlich in den Fluten
die Forelle schwamm vorbei!,
er denkt an Steckerlfisch, den guhuhuten,
und wie gern er jetzt Fischkoch sey.
Der Jüngling nach dem Fischerl witschte
obwohl er oft danebengroff;
bis er den Hals sich brechend glitschte –
da ging er unter und versoff.

Und eine zweite Strophe kam von Ari:

Am Sonntag aus der Pfütze soff er,
das heißt er trank, als feiner Mann,
doch von G’wissnsbissn troff er,
und hofft‘, dass wer ihn rette wann.
Da plötzlich aus der Lache
eine Dryade trat herfür
und stieg moralisch ihm auf’s Dache!,
und bessert‘ ihn mit Ach und Rühr‘.
Dem Pfütztrink schwoll das Herzelein,
weil er moralisch so gefehlt,
er lud sie prompt zum Essen ein-.
Am Mittwoch waren sie vermählt.

Weitere Strophen immer gerne 😀 !

Freitagstextermedaille

Letzte Woche habe ich von Zynästhesie den Freitagstexter geerbt und hier ein Bild-sucht-Geschichte-die-es-erzählt gepostet.

Das Bild war ein Blick in einen der Spiegel im Spiegelsaal von Schloss Amalienburg – und aus dieser Perspektive sah man hauptsächlich Absperrung.

Was la-mamma kommentierte mit:

Prinzessin Isalinda findet es mit zunehmendem Alter immer umständlicher, in ihrem Heim permanent über irgendwelche Seile steigen zu müssen.

kulturflaneur fand eher, der Spiegel sehe aus wie vom Konditor kunstvoll aus Zuckerguss gefrickelt:

An den Berufs-Weltmeisterschaften in Abu Dhabi haben die Zuckerbäcker ein süsses Meisterwerk geschaffen.

Wirklich gut gefallen hat mir auch Aris Erklärung, warum es mit einer Geschichte im Stil von Lewis Carrolls Alice hinter den Spiegeln zumindest an dieser Stelle nichts wird:

So bald man wirklich mal die Welt hinter dem Spiegel betreten könnte, denn da ist sie ja!, steht da gleich eine Absperrung. Klar, man könnt‘ drübersteigen, oder man könnt‘ sie kurz mal zur Seite lupfen. Aber das traut sich niemand jemals – und deshalb betritt niemand jemals die Welt hinter dem Spiegel.

Die beste Geschichte aber kam von Lakritze:

Sich komplett assimilieren, war der Einsatzbefehl gewesen. Volle Tarnung. „Wie ein Erdbewohner unter Erdbewohnern.“ — Wieder eine der Gelegenheiten, wo sich Farf|wob| nichts mehr wünschte als ein größeres Buget für die Abteilung „Interplanetare Forschung & Aufklärung“.

 

Herzlichen Glückwunsch!